Letzte Jugendfeier dieses Jahres in Oranienburg mit 42 Achtklässlern verschiedener Schulen
ORANIENBURG - Wir hatten eine gute Zeit erwischt. Erst zu 12 Uhr sollte sich unsere Familie am vergangenen Sonnabend gemeinsam mit den Omas und Opas zur Jugendfeier im Pharma-Saal einfinden. Das versprach genug Zeit fürs Aufbrezeln. Um das Hemd aufzubügeln, die Haare zu stylen und die Schuhe zu polieren.
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Die Worte zum Festtag sprachen der Sozialpädagoge Michael Melchior und die Zwölftklässlerin Kristin Fabig. Beide spielten sich verbal die Bälle zu, machten die Rede zum Dialog.
Auch wenn das eine oder andere Sakko an manch schmaler Schulter noch wenig Halt fand und auch hochhackige Schuhe mitunter noch die volle Konzentration in Anspruch nahmen – „Ihr seht geil aus!“, lobte Melchior. Der 56-Jährige ist seit 20 Jahren für den Humanistischen Verband Deutschlands tätig, dessen nordbrandenburgischer Regionalverband die hiesigen Jungendfeiern organisiert. Festredner ist er bereits in der 13. Saison. Diese Erfahrung warf er mit kurzweiligen und klugen Worten und kräftiger Stimme in die Waagschale.
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