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"Wir sind bunt": Nachbarschaftsfest und Jubiläum an der Schule

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Jugendfeier: Das Fest der "wilden Bande"

Die Jugendlichen präsentierten die Highlights ihres sechsmonatigen Vorbereitungsprogramms, erzählten von Radiosendungen, dem Besuch im Dunkelcafé mit Klangraum und von der Jugendfahrt nach Berlin. Außerdem stellten sie ihre Gedanken zu den Themen „Warum Jugendfeier?“, “Erwachsen werden“ und „Freundschaft“ vor. Die beiden JuHus (Junge HumanistInnen) Valentina Hartung und Timon Hangen führten dabei gekonnt durch das Programm.

Für ihre Meinung und demokratische Grundwerte offen und frei einzustehen, das legte Sebastian Rothlauf, Präsident des HVD Bayern, den jungen Menschen ans Herz. Das Improtheaterduo Ex & Hopp komplettierte das Bühnenprogramm und gab besinnliche wie lustige Denkanstöße mit auf den Weg. Fröhlich karikierten sie den mitunter spröden Alltag von „Pubertieren“ und Eltern. 

Das Jugendfeier-Team mit Anita Häfner, Jessica Marcus und Felix Bruck beglückwünschte die Jugendlichen. „Ihr könnt voller Stolz auf die gemeinsame Zeit mit vielen neuen Erfahrungen zurückblicken und bestaunen, was ihr heute eigenständig auf die Beine gestellt habt. Uns hat's echt Spaß gemacht!“ Jugendreferentin Anita Häfner ermutigte, ganz eigene Erfahrungen zu machen, Höhen und Tiefen zu durchleben und das Leben zu genießen: „Lasst euch nicht aufhalten! Schlaft unter freiem Himmel! Baut euch Luftschlösser! Vertraut auf euch!“

Auch in das „Nähkästchen“ des Vorbereitungsprogramms durften die 400 Gäste blicken. Schnell gebildete Expertengruppen unter den Jugendlichen sorgten da für Erkenntnis und Freude. Zum Beispiel das fränkische Chefkoch-Duo Herr P. & Herr P., von dem alle "lernen" durften, dass Schwarzkümmel und Oregano ein und dasselbe sind - irgendein Gewürz halt. Oder das Ghostbusters-Team, das die Jugendfeier-Gruppe während der Berlinfahrt mit Staubsaugern auf den Rücken vor bösen Geistern bewahrte. Man wäre schon fast gern dabei gewesen als diese wilde Bande unterwegs war.

Nach der Übergabe der Feierurkunde mit selbst gewählten Zitaten nahmen die Jugendlichen noch ein Buch und eine Rose in Empfang – und besiegelten so den symbolischen Schritt. Im Kreis ihrer Familien und Freunde ließen die jungen Erwachsenen die Feier gemütlich ausklingen.

Ein letztes Wiedersehen in dieser Zusammensetzung gibt es dann mit dem Nachtreffen am Samstag, den 15. September ab 14 Uhr im Humanistischen Zentrum in der Kinkelstraße 12.

Neue Ausgabe von humanistisch! erschienen

Das Titelthema widmet humanistisch! derweil dem Streit um religiöse Symbole im öffentlichen Raum; mithin einem Streit, der seit dem bayerischen Kreuzerlass stellenweise sehr erbittert geführt wird. Auch der HVD Bayern lehnt den Beschluss bekanntermaßen ab - warum, das wird auch in der Titelgeschichte klar. 

humanistisch! wird herausgegeben von der Humanistische Medien - Anstalt des öffentlichen Rechts und erscheint viermal im Jahr. Bezogen werden kann das Heft über seinen Förderkreis, Mitglieder des HVD Bayern erhalten jede Ausgabe kostenfrei und per Post. Alle Informationen zum Abonnement erhalten Sie hier.

Wir wünschen allen LeserInnen eine spannende Lektüre!

Auf gutes Miteinander

Das Gespräch vor der letzten Plenarsitzung der Legislaturperiode stand insbesondere unter dem Stern der beantragten Einführung des Schulfachs Humanistische Lebenskunde (HLK) an den allgemeinbildenden Schulen in Bayern. In ähnlicher Sache befindet sich der HVD Bayern bereits im Klageverfahren, nachdem das bayerische Kultusministerium einen Antrag auf Einführung von HLK an Fachakademien für Sozialpädagogik abschlägig beschieden hatte.

Vor diesem Hintergrund traten Ulrike Gote, Vizepräsidentin des bayerischen Landtages, die grüne Fraktionsvorsitzende Katharina Schulze und ihre Stellvertreterin Gisela Sengl sowie Regine Steib und Michael Bauer vom HVD Bayern in einen fruchtbaren und angeregten Austausch über Werteerziehung und die Gleichbehandlung nichtreligiöser Menschen. Regine Steib und Michael Bauer schilderten an dieser Stelle nochmals die Ziele des HVD Bayern, insbesondere dasjenige, bestehende „Gläserne Wände“ für Nichtreligiöse abzubauen.

Einig war sich die Gruppe schließlich darin, wie wichtig Haltung und Werte und auch der Einsatz für Menschenrechte in einer politisch aufgeladenen Zeit seien. Grüne und HVD Bayern seien nicht zuletzt dadurch verbunden, dass beide auf ein gutes Miteinander in einer zunehmend pluralen bayerischen Gesellschaft hinarbeiteten.

Schule sucht vier Putzkräfte

Die Humanistische Grundschule Fürth sucht ab 1. Juli 2018 vier Putzkräfte auf geringfügiger Basis.

Von wegen Islamisierung - Konfessionsfreie bald die Mehrheit!

Bei einer Wallfahrt in Altötting hatte Voderholzer gesagt, die Angst vor einer Islamisierung „durch Asylgewährung und Fruchtbarkeit“ halte er „nicht für ganz unberechtigt oder gar krankhafte Hirngespinste“. Er behauptete weiter, die anhaltende "Unlust an Nachkommenschaft" könne "von vielen Menschen in den anderen Kontinenten ja nur als eine Einladung verstanden werden [...], zu uns zu kommen und die Lücken zu schließen". Theologisch gesehen sei der Islam „der Widerspruch zum Christentum“, weshalb allenfalls auch nur ein „kulturelles Nebeneinander“ möglich sei. Der Bischof verteidigte schließlich auch die am 1. Juni in Bayern in Kraft getretene Kreuzpflicht in staatlichen Behörden.

Nicht Islamisierung, sondern Säkularisierung

„Das ist eine befremdliche Sichtweise“, sagte Bauer demgegenüber. „Der bedeutendste weltanschauliche Trend bei uns ist das andauernde Wachstum der Gruppe derjenigen, die generell religionsdistanziert sind und gar keiner Religion folgen“, hielt Bauer fest. „Die Islamisierung, vor der Voderholzer solche Angst hat, gibt es nicht. Stattdessen erleben wir eine weitere Säkularisierung und Pluralisierung der Lebensauffassungen und Glaubensorientierungen. Dies ist die wesentliche Veränderung, mit der sich unsere Gesellschaft und die Politik auseinanderzusetzen hätten, nicht mit hetzerischen Überfremdungsphantasien.“

Wissenschaftliche Untersuchungen untermauern Bauers Sichtweise, so der Religionsmonitor der Bertelsmann Stiftung, Erhebungen des Religionswissenschaftlichen Medien- und Informationsdienstes (REMID) und Studien des US-amerikanischen Pew Research Centers. Demnach wachse die Gruppe der Konfessionsfreien am stärksten, und es spreche wenig dafür, dass sich dieser Trend in absehbarer Zeit umkehre. Ende 2016 waren bereits rund 33 Prozent der Deutschen laut den Daten des REMID konfessionsfrei. Hält der Säkularisierungstrend weiter an, so wird die Gruppe der Konfessionsfreien in voraussichtlich etwa 20 Jahren die absolute Mehrheit der Bevölkerung bilden.

„Auch wenn die Kirchen auf absehbare Zeit große Konfessionsgemeinschaften bleiben werden, wird unsere Gesellschaft vor allem säkularer und vielfältiger. Muslime bleiben eine relativ kleine Minderheit. Dieses objektive Bild wird in der öffentlichen Wahrnehmung leider oft verzerrt, weil reaktionäre oder religiös radikale Gruppen seit Jahren große Aufmerksamkeit auf sich ziehen und weil Gewalttaten von religiös motivierten Extremisten vielen BürgerInnen Angst machen“, so Michael Bauer zu den Entwicklungen.

Bauer warnte erneut davor, Menschen primär über eine ihnen zugeschriebene religiöse oder weltanschauliche Identität definieren zu wollen. „Für den allergrößten Teil der Menschen in Deutschland ist Religiosität nur ein Aspekt ihres Lebens, der im Zusammenspiel mit anderen Teilen ihrer Identität gelebt wird. Einen Menschen vor allem als 'Muslim', 'Christ' oder 'Atheisten' etikettieren zu wollen, ist einfach und plakativ, aber wird der komplexen Realität nicht gerecht“, so Bauer dazu. Dies gelte auch für Geflüchtete und Asylsuchende, die oftmals gerade vor religiösem Terrorismus und Fundamentalismus geflüchtet seien. Hinzukommt, dass viele von ihnen erst hierzulande die Möglichkeit erhielten, sich befreit von äußeren Zwängen mit früheren Glaubensvorstellungen auseinandersetzen oder auch von ihnen lösen zu können. Dies zeigten auch die eigenen Erfahrungen aus der einschlägigen Verbandsarbeit.

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Zeitzeuge. Sozialdemokrat. Humanist

Reiner Wagner erhielt die neue Auszeichnung vom Präsidenten des Humanistischen Verbandes Bayern, Sebastian Rothlauf, im Aufseßsaal des Germanischen Nationalmuseums. Geehrt wurde damit Wagners unermüdliches Wirken im Sinne des ehemals stadtbekannten Religionshistorikers, Philosophen und Lehrers Dr. Hans Schmidt. Der Hans-Schmidt-Preis wird künftig alle zwei Jahre an Menschen verliehen, die sich in besonderer Weise um Menschlichkeit und Vernunft im Sinne des Humanismus verdient gemacht haben. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert.

In seiner Heimatstadt Nürnberg hat Reiner Wagner deutliche Spuren hinterlassen. Als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft ehemals verfolgter Sozialdemokraten war er federführend beteiligt an der Errichtung eines Denkmals, das heute vor dem Nürnberger Karl-Bröger-Zentrum zu finden ist. Als Zeitzeuge gab und gibt er seine Erfahrungen und humanistischen Werte an die junge Generation weiter. Er besucht Schulklassen, Uniseminare und Jugendgruppen, nicht nur um das von ihm Erlebte zu referieren, sondern auch um aktuelle Themen zu diskutieren. Erst vor wenigen Tagen beging Reiner Wagner seinen 85. Geburtstag.

„Der Humanistische Verband will ein Stück Geschichte, ein Stück seiner Geschichte, in unserer Er-innerung lebendig halten. Er will Menschen ehren, die sich in die Tradition von Aufklärung und Mitmenschlichkeit gestellt haben und sich heute, in unserer Gegenwart, um den Humanismus verdient machen“, sagte HVD-Vorstand Michael Bauer in seiner Laudatio zur Preisverleihung im Aufseßsaal. „Reiner Wagner verbindet beide Ansprüche in seiner Person.“

Reiner Wagner nahm die Auszeichnung gerne an, das Preisgeld jedoch schlug er aus. Mit den 1.000 Euro will Wagner Recherchen über das Leben Richard Schramms finanziert wissen, eines weiteren Nürnberger Freigeistes und Sozialdemokraten, der in den 1930er Jahren im KZ Dachau inhaftiert war und nach dem zweiten Weltkrieg den Vorsitz des Bundes für Geistesfreiheit Nürnberg übernahm. Außerdem übergab Wagner eine Kindergeige an den Präsidenten des HVD Bayern. Einst hatte er selbst auf ihr das Geigenspiel gelernt. Das überarbeitete Instrument, so Wagners Wunsch, soll nun in die Hände eines anderen jungen musikalischen Talents übergehen.

Was für ein Wochenende

Den Beginn eines spannenden Wochenendes markierte die Veranstaltung im frisch renovierten Historischen Rathaussaal der Stadt Nürnberg. Vor gut gefülltem Haus betrat zunächst Michael Bauer als Geschäftsführer der Deutscher Humanistentag gGmbh die Bühne, ehe er das Mikrofon an den Moderator Patrick Diemling weiterreichte. Diemling ist Schauspieler und führte durch einen schönen Abend mit Beiträgen von Giulio Ercolessi, Heiner Bielefeldt und Musik der Weltmusik-Combo Trigane.

Unter das Motto „70 Jahre Menschenrechte“ hatte man den Humanistentag 2018 gestellt. Dies einerseits deshalb, weil das Jubiläum der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (AEMR) durchaus einen Grund zum Feiern darstellt, und andererseits, weil Menschenrechte und Humanismus getrennt nicht zu haben sind. Sie bedingen einander.

Freilich: Wenn auch die AEMR universale Gültigkeit beansprucht, ist die Menschheit von ihrer globalen Umsetzung noch weit entfernt. Menschenrechtlich betrachtet sind die Zeitläufte schwierige, und doch fand Giulio Ercolessi, Präsident der European Humanist Federation (EHF) noch Grund zu Optimismus: "Even if some try to undermine the legacy of Enlightment, most of our progressive battles are slowly being won. But we have to defend these and nurse the quality of democracy underpinned by our humanist values."

Mit Verve forderte Heiner Bielefeldt im Anschluss, Freiheitsrechte nicht vermeintlichen Sicherheitsinteressen zu opfern. Bielefeldt drohte zwar, „keinen Festvortrag“, sondern vielmehr „schwere Kost“ zu liefern, und riss doch mit. Applaus brandete auf, als der Inhaber des Erlanger Lehrstuhls für Menschenrechte und Menschenrechtspolitik berichtete, sein Kollegium habe Klage gegen das bayerische Polizeiaufgabengesetz eingereicht. Sein Räsonieren über das Verhältnis von Sicherheit un Rechtsstaatlichkeit geriet so anspruchsvoll wie feurig. Mitreißend dann auch der Ausklang: Zu der Musik von Trigane wurde noch lange getanzt, geplaudert und gelacht.


Der Samstag: DJ-Sets und Diskussionen

Beinahe 700 Teilnehmende zählte der HumanistenTag 2018 an drei Tagen. Zu hören und sehen bekamen sie schon am Samstagmorgen eine sehr lebhafte Diskussion über Presse- und Meinungsfreiheit in Zeiten des neuen Autoritarismus. Gerade die netzpolik.org-Autorin Constanze Kurz nahm in der Runde mit Marc Soignet und Johannes Richardt kein Blatt vor den Mund.

Nicht weniger kontrovers die zeitgleich stattfindende Debatte im Gewerkschaftshaus Nürnberg: Darf man töten um zu retten? Viele zeigten sich begeistert von der alles andere als anspruchslosen Diskussion um Folter und präventive Gewalt. Derweil sprach man im Aufseßsaal über den Asylgrund Atheismus.

Dass der HumanistenTag 2018 nicht nur wissenschaftlicher Kongress war, bewiesen junge HumanistInnen auf dem Kornmarkt. Umsonst und draußen verwandelten sie den Platz vor dem Germanischen Nationalmuseum, der angrenzenden Straße der Menschenrechte und dem Gewerkschaftshaus zur entspannten Begegnungssstätte für HumanistInnen jeden Alters und jedweder Herkunft. Zwischen DJ-Sets und Graffiti-Workshop, vor der Wanderausstellung des Hands-on-Museum turmdersinne, bei Loungeatmosphäre und Musik kam man ins Gespräch. Wer wollte, kostete am Kunstbalkon von den Weinen des Weingutes Probst, stöberte sich durch Büchertische und die Auslagen der vielen Kooperationspartner.

 

Der Sonntag: Aliens, Kunst und ein würdiger Preisträger


Noch aber war nicht Schluss: Cesny Leonard vom Zentrum für politische Schönheit, die Mezzosopranistin Cornelia Lanz und der deutsch-syrische Künstler Manaf Halbouni schärften Kunst als Waffe im Kampf um Menschenrechte. Steffen Münzberg erklärte in einem launigen Vortrag, warum das Patriarchat sich mit biologischen Erblasten erklären lassen mag, aber eben nicht unabänderlich ist.

Thomas Fischer, Bundesrichter im Ruhestand und nie um eine starke Meinung verlegener Kolumnist der Zeit, knöpfte sich in seinem Vortrag Schwätzer jeder Couleur vor. Axel Schullz bewies mit seinem Smile-Projekt-Chor, dass sich die Artikel der Menschenrechtsrede gut singen lassen – jeweils dann, wenn sie von Schullz als Gospelsongs vertont werden.

Und eine Premiere gab es auf dem HumanistenTag 2018 zu feiern: Erstmals wurde der Hans-Schmidt-Preis verliehen. Mit ihm ehrt der Humanistische Verband Bayern künftig alle zwei Jahre Persönlichkeiten, die sich im Sinne des Namenspatrons Hans Schmidt um Menschlichkeit und Vernunft verdient gemacht haben. Erster Preisträger: Reiner Wagner, Sozialdemokrat und Humanist, der in Nürnberg unter anderem mit seinem Engagement für ein Denkmal für verfolgte Sozialdemokraten sichtbare Spuren hinterlassen hat.

Wir blicken zurück auf ein inspirierendes, abwechslungsreiches Wochenende in Nürnberg. Unser herzlicher Dank gilt allen Unterstützern, Sponsoren, den vielen ehrenamtlichen HelferInnen und all unseren fantastischen Gästen. 2020 sehen wir uns wieder!

Mehr Fotos gibt es auf humanistisch.net!

Impressionen von Ausflügen

Wir unternehmen mit unseren Kindern Ausflüge zu Spielplätzen in der Nähe. Wir erreichen sie...

Junge HumanistInnen auf dem HumanistenTag

Auf dem Kornmarkt an der Straße der Menschenrechte gestalten wir eine junge, humanistische Outdoor-Oase mit:

  • Menschenrechtsbarcamp – offene Diskussionsrunden zu Menschenrechtsthemen auf dem grünen laut!-Sofa
  • Graffiti-Workshop – Menschenrechte künstlerisch sichtbar machen
  • Kinderschminken – der Klassiker (Kreisjugendwerk Nürnberg)
  • Chansons und Lounge – Musik frisch aufgelegt und live dargeboten. Bring dein Instrument mit und beteilige dich an einer Jam Session!
  • Hands on! – Der Turm der Sinne zeigt mit seiner Wanderausstellung die Grenzen und Tücken menschlicher Wahrnehmung auf
  • Colored Glasses – Planspiel, in dem Mechanismen von Diskriminierung eindrücklich erfahrbar werden
  • einfach Abhängen – im Schatten und bei einem kühlen Getränk den Sommertag genießen

Der junge HumanistenTag findet am Samstag draußen auf dem Kornmarkt statt und ist für alle frei und kostenlos zugänglich. Für Jung wie Alt ;-). Gemeinsam mit den JuHus, der humanistischen Jugendorganisation, dem Turm der Sinne, dem interaktiven Museum für Wissenschaft und Wahrnehmung an der Nürnberger Stadtmauer und dem Kreisjugendwerk Nürnberg eröffnen wir das HumanistenTags-Freiluft-Wohnzimmer. Wir freuen uns auf euch!

Unterstützt wird unser Junger HumanistenTag nicht nur von laut! und Kreisjugendwerk sondern auch vom Referat für Jugend, Familie und Soziales der Stadt Nürnberg.

Krippe Gärten sucht ab sofort ErzieherIn

Die dreigruppige Krippe in der Pleydenwurffstraße sucht ab sofort eine/n ErzieherIn in Teilzeit.

Save the date: 23.09.2018 :-)

Baby- und Kinderbasar in der Krippe "Gärten h. d. V."

Klartext für Gleichbehandlung

Bauer nahm in Münster an einer Podiumsdiskussion über religiöse Symbole im öffentlichen Raum teil. Dem ebenfalls anwesenden bayerischen Innenminister Joachim Herrmann hielt Bauer ein „Demokratie heißt nicht Diktatur der Mehrheit“ entgegen, nachdem dieser auf Umfragemehrheiten für die Anbringung von Kreuzen in Amtsgebäuden verwiesen hatte. Bauer unterstrich, dass die Bundesrepublik Heimstatt aller Bürgerinnen sei. „Es ist ein schwerer Fehler, hier um eines kurzfristigen Wahl-Kalküls willen große Bevölkerungsteile auszugrenzen“, sagte er.

Zuvor hatte es schon am 18. April 2018 ein Treffen zwischen Bauer und dem Leiter der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW) Reinhard Hempelmann gegeben. Dabei stand das weltanschauungspolitische Konzept der „kooperativen Laizität“ im Mittelpunkt, nach dem Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften und der Staat zwar in vielen Feldern als Kooperationspartner agieren können und teilweise auch sollten, dies aber unter der Maßgabe einer strikten Neutralität des Staates erfolgen müsse. Kontroverse Themen des Treffens waren unter anderem unterschiedliche Auffassungen von Neutralität und Diskriminierung. Künftig soll der Dialog regelmäßig fortgeführt und auch inhaltlich vertieft werden.

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Übernachtung der Vorschulkinder

Auch in diesem Jahr wird von unseren Vorschulkindern mit viel Spannung und Aufregung die...