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Aus den Landesverbänden

Säen, gießen...

... ein bisschen warten und dann wird gestaunt!

Wie viel Humanismus steckt in Star Trek?

Am 8. September 1966 schrieb die NBC Fernsehgeschichte: An diesem Tag strahlte der US-amerikanische Fernsehsender die erste Folge einer neuen Science-Fiction-Serie aus, mit einer Geschichte über eine außerirdische Lebensform, die Salz zum Überleben braucht und aus Verzweiflung mehrere Mannschaftsmitglieder des Raumschiffes Enterprise ermordet. So recht ahnte bei NBC wohl niemand, dass in diesen 50 Minuten der Grundstein für ein ungeheuer erfolgreiches Science-Fiction-Franchise gelegt wurde: Star Trek.

Knapp 50 Jahre nach der Erstausstrahlung widmete der HVD Bayern dem Phänomen Star Trek eine wissenschaftliche Tagung. Film- und MedienwissenschaftlerInnen, Philosophen und Politologen widmeten sich Star Trek aus ihrer jeweils eigenen Perpsektive. Der Tagungsband bündelt ihre Beiträge auf 304 Seiten. Er richtet sich an "Trekkies" ebenso wie an wissenschaftlich Interessierte und kostet als Softcover inkl. E-Book 19,99 €.

"Neue Welten - Star Trek als humanistische Utopie?" kann hier bei Springer bestellt werden.

Küchenhilfe auf Minijob-Basis gesucht

Die Humanistische Kinderkrippe sucht eine Küchenhilfe.

Gesund, spannend, lustig: Naturerlebnisfahrt in die Hersbrucker Schweiz

Am 31. Juli zogen wir mit 14 Mädels und Jungs gen Hersbrucker Schweiz um vier Tage die Natur zu genießen und etwas über sie zu lernen. In Vorra angekommen, schulterten wir unsere Rucksäcke und liefen über Artelshofen, mit kleiner Abkühlungspause an der Pegnitz, den steilen Hang hinauf zum Falkenberghaus, in dem wir untergebracht waren.

Nachdem wir uns etwas gestärkt und die Zimmer vorbereitet hatten, wurden gemeinsame Regeln und der Ablauf geklärt. Danach wurde natürlich auch der umliegende Wald erkundet, Tischtennis gespielt oder einfach nur rumgetollt, bis Manuel am Abend zum Grillen rief.

Am nächsten Tag trafen wir die Kinder von der Lebenshilfe im Hirtenmuseum in Hersbruck. Wir hatten hier gemeinsam einen Termin zu einem traditionellen Brotback-Workshop „vom Korn zum Brot“ ausgemacht. Es war klasse! Die Kinder hatten alle Spaß, nahmen viel neues Wissen und natürlich ein selbst gebackenes Brot mit nach Hause. Als der Workshop zu Ende war, gingen wir noch Eis essen, Lebensmittel für den nächsten Tag einkaufen und machten uns auf den Weg zurück Richtung Falkenberghaus, wo uns Manuel schon mit einem frisch gekochten Ratatouille erwartete.

Gestärkt durch ein gesundes Frühstück und einer Hand voll Freizeit ging es direkt in die Naturerlebnis-Rallye. Hierbei sollten sich die Kinder ein Tier für ihre jeweilige Gruppe aussuchen, ein Lager im Wald bauen und ein paar kleine Details über das Falkenberghaus in Erfahrung bringen. Am Nachmittag wurde von ein paar Kindern der Bunte Abend vorbereitet, während andere Lisa beim Gemüse schneiden für das nachhaltige Essen aus biologisch-regionalem Anbau unterstützten. Der Bunte Abend war gut ausgefüllt mit Tischtennis spielen, einer Tanzaufführung mit Gitarrenbegleitung, einem Improvisationstheater und Stockbrot am Feuer. Genauso zufrieden und fröhlich, wie wir nach diesem Abend ins Bett gegangen waren, fuhren wir am Tag darauf zurück nach Hause.

Kirchenförderung: Freistaat gibt mehr Geld bei weniger Gläubigen

Die staatlichen Zuwendungen an die evangelische und katholische Kirche in Bayern sind 2018 abermals gewachsen, um rund 2,3 Millionen Euro auf knapp 98 Millionen Euro. Im Vergleich zum Jahr 2008 hat sich die Zuwendungssumme um rund 16,16 Millionen Euro erhöht.

Demgegenüber geht die Zahl der Gläubigen unverändert zurück, am stärksten bei der evangelischen Landeskirche. Das zeigen die vor kurzem veröffentlichten kirchlichen Jahresstatistiken.

Demnach zählt die Evangelisch-lutherische Landeskirche derzeit rund 2,4 Millionen Menschen, knapp zwei Prozent weniger als ein Jahr zuvor. 18,3 Prozent der Einwohner Bayerns fühlen sich der Kirche verbunden. Die katholischen Bistümer vereinen derzeit 6,45 Millionen Gläubige, das sind 49,6 Prozent der Bevölkerung und rund 48.000 weniger als Ende 2016. Die Summe der Gläubigen beläuft sich aktuell auf rund 8,8 Millionen bzw. 67,75 Prozent der rund 13 Millionen Menschen im Land. Ein Viertel der Bevölkerung ist konfessionsfrei, knapp ein Drittel davon bzw. eine Million teilt repräsentativen Umfragen nach eine humanistische Lebensauffassung „voll und ganz“.

Anders als die Zahl der Gläubigen befinden sich die Unterstützungsleistungen aus dem Landeshaushalt aber weiterhin auf Wachstumskurs: Rund 11,13 Euro pro Person zahlt das Land zur Förderung der kirchlichen Betreuungsleistungen derzeit. Der HVD Bayern erhielt demgegenüber im laufenden Jahr lediglich 13.000 Euro vergleichbarer Unterstützung zur Versorgung der Bevölkerung mit den eigenen wertegebundenen Betreuungsleistungen.

Der Humanistische Verband Bayern erneuert darum seine Forderung nach einer demokratischen Überprüfung und transparenten Reform der staatlichen Zuwendungen an die Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften.

„Während stetig wachsende Millionenbeträge an die Kirchen fließen, gibt es keine vergleichbaren Förderungen für die große Zahl nichtreligiöser Menschen und deren werteorientiertes sowie wertebildendes Engagement”, kritisiert HVD-Vorstand Michael Bauer. „Konfessionsfreie in Bayern müssen sich auch hier als Bürgerinnen und Bürger ‚zweiter Klasse’ sehen. Humanistinnen und Humanisten sind zwar als Steuerzahler gleichverpflichtet, sie werden als Menschen mit nichtreligiöser Weltanschauung jedoch offenkundig schlechter behandelt”, sagte er.

Mehr zum Thema bietet der Bericht Gläserne Wände zur Benachteiligung nichtreligiöser Menschen in Deutschland.

Wie es anders geht, zeigt das Land Niedersachsen. Dort gibt es seit den 1970er Jahren einen Staatsvertrag zwischen dem Land und dem humanistischen Landesverband, in dem die Stellung des Verbandes und Zuwendungen zur Erfüllung der Aufgaben geregelt sind.

Zur angemessenen Versorgung mit den humanistischen Angeboten und Diensten in den Zentren Bayerns, in denen der Verband bisher aktiv ist, wäre  eine Summe von mindestens einer Million Euro geboten, so HVD-Vorstand Michael Bauer hierzu. Damit wäre die Versorgung für immerhin zehn Prozent der Humanistinnen und Humanisten im Land gewährleistet, betonte er, statt wie bisher nur für einen winzigen Bruchteil davon.

Aktiv werden für gleiche Rechte: Unterstützen Sie uns mit Ihrer Stimme!

„Der Grundsatz des gleichen Rechts muss auch in der auf Religionen und Weltanschauungen bezogenen Politik gelten: Wir fordern daher einen zeitgemäßen rechtlichen und finanziellen Rahmen für die institutionelle Förderung der Träger weltanschaulicher, auf die Menschen bezogener Arbeit, religiöser wie nichtreligiöser Art.”

HVD Bayern stärkt internationales Engagement

Mehrere Dutzend führende VertreterInnen der humanistischen Organisationen aus allen Teilen der Welt kamen in Auckland zusammen, um über die Projekte im kommenden Jahr zu beraten. Gastgeber der Versammlung war die 1967 gegründete Humanist Society of New Zealand, die zugleich eine Konferenz mit Vorträgen und Diskussionen zu aktuellen Themen ausgerichtet hatte.

Thema des formellen Teils des Treffens in Auckland war unter anderem ein Namenswechsel der IHEU in Humanists International. Zuvor hatten die VertreterInnen der Jugendorganisation IHEYO bereits die Umbenennung in Young Humanists International beschlossen.

Auckland-Deklaration 2018 Im Rahmen der Generalversammlung wurde eine Deklaration gegen die Politik der Spaltung verabschiedet. Die Humanists International verpflichten sich darin, die Ursachen dieser Politik anzugehen: soziale Ungleichheit, mangelnder Respekt gegenüber den Menschenrechten, verbreitete Fehlvorstellungen vom Wesen der Demokratie und mangelnde globale Solidarität. Die Deklaration fordert HumanistInnen weltweit auf, die Werte von Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Gleichheit und Menschenrechten hochzuhalten und zu verteidigen. Den gesamten Text finden Sie auf auckland-deklaration.de...

Die bayerischen HumanistInnen vertrat in Auckland Vizepräsidentin Regine Steib. Nachdem der HVD Bayern bereits im Juni mit dem Beitritt als Vollmitglied zur Europäischen Humanistischen Föderation seinen Kooperation intensiviert hat, erfolgte nun einstimmig die Aufnahme in die IHEU/Humanists International. „Wir stärken damit nochmals unser internationales Engagement nachhaltig. Denn Humanismus ist ein Thema, das nicht nur in nationalen Grenzen gesehen werden sollte“, sagte Michael Bauer, Vorstand des HVD Bayern, zur Aufnahme.

Schon im Februar dieses Jahres war bereits ein neuer Höchststand von 153 Mitgliedern seit der IHEU-Gründung 1952 erreicht worden. Die Zahl der in der IHEU assoziierten Organisationen hat sich in den letzten 15 Jahren fast verdoppelt. Ein starkes Wachstum der Zahl humanistischer Vereinigungen konnte  in Latein- und Südamerika festgestellt werden, teilte die IHEU dazu mit. Mit 14 Organisationen in neun Ländern gebe es nun doppelt so viele IHEU-Mitglieder in dieser Region wie noch Anfang 2017.

Seit Jahrzehnten setzt sich die IHEU bei den Vereinten Nationen und vor Ort dafür ein, die Rechte und die Stimmen von Humanistinnen und Humanisten zur Geltung zu bringen sowie auf Fälle von Gewalt und staatlicher Repression aufmerksam zu machen. Seit 2012 dokumentiert der Dachverband die Probleme nichtreligiöser und weltanschaulich liberaler Menschen im Bericht „Freedom of Thought“, der jedes Jahr aktualisiert wird und zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember erscheint. Regelmäßig bringt die IHEU beim UN-Menschenrechtsrat die Geltung der Menschenrechte und Probleme Nichtreligiöser zur Sprache, setzt sich aber ebenfalls z.B. für die Rechte von Frauen oder homosexuellen Menschen ein, die sich in ihren Staaten verfolgt und bedrängt sehen.

Nichtreligiös sein in Afrika: Warum säkulare Länder helfen müssen Humanist oder Atheist in Afrika zu sein kann im besten Fall soziale Ächtung bedeuten, im schlimmsten den Tod. Säkulare, liberale Länder müssen mehr für sie tun, schreibt der an der Universität Bayreuth promovierte Religionswissenschaftler und Aktivist Leo Igwe. Weiterlesen auf humanistisch.net…

Die nächste IHEU-Generalversammlung wird am 2. Juni 2019 im isländischen Reykjavík stattfinden, umrahmt von weiteren Veranstaltungen ab dem 31. Mai. Gastgeber wird die Icelandic Ethical Humanist Association sein.

Bayerische HumanistInnen bei internationalem Treffen vertreten

Die Generalversammlung 2018 unseres globalen Dachverbandes findet dieses Jahr im neuseeländischen Auckland statt. Dort kommen führende VertreterInnen der humanistischen Organisationen aus allen Teilen der Welt zusammen, um über die Projekte im kommenden Jahr zu beraten. Gastgeber für die Versammlung ist die 1967 gegründete Humanist Society of New Zealand, die zugleich eine Konferenz mit Vorträgen und Diskussionen zu aktuellen Themen ausrichtet.

Themen des formellen Teils des Treffens in Auckland sind unter anderem ein Namenswechsel der IHEU in Humanists International. Bereits gestern beschlossen die VertreterInnen und Delegierten der Jugendorganisation IHEYO die Umbenennung in Young Humanists International.

Die bayerischen HumanistInnen vertritt in Auckland Vizepräsidentin Regine Steib. Nachdem der HVD Bayern bereits im Juni mit dem Beitritt als Vollmitglied zur Europäischen Humanistischen Föderation sein internationales Engagement verstärkt hat, steht nun auch die endgültige Aufnahme unseres Verbandes als selbständigem Mitglied der IHEU auf der Tagesordnung. Bereits seit einigen Monaten ist der HVD Bayern vorläufiges Mitglied. Neben dem HVD Bayern warten noch weitere Organisationen aus anderen Ländern auf die Aufnahme in den Dachverband.

Zuvor war im Februar diesen Jahres bereits ein neuer Höchststand von 153 Mitglieder seit der IHEU-Gründung 1952 erreicht worden. Die Zahl der in der IHEU assoziierten Organisationen hat sich in den letzten 15 Jahren fast verdoppelt. Ein starkes Wachstum der Zahl humanistischer Vereinigungen konnte im vergangenen Jahr in Latein- und Südamerika festgestellt werden, teilte die IHEU dazu mit. Mit 14 Organisationen in neun Ländern gibt es nun doppelt so viele IHEU-Mitglieder in dieser Region als noch Anfang 2017.

Seit Jahrzehnten setzt sich die IHEU bei den Vereinten Nationen und vor Ort dafür ein, die Rechte und die Stimmen von Humanistinnen und Humanisten zur Geltung zu bringen sowie auf Fälle von Gewalt und staatlicher Repression aufmerksam zu machen. Seit 2012 dokumentiert der Dachverband die Probleme nichtreligiöser und weltanschaulich liberaler Menschen im Bericht „Freedom of Thought“, der jedes Jahr aktualisiert wird und zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember erscheint. Regelmäßig bringt die IHEU beim UN-Menschenrechtsrat die Geltung der Menschenrechte und Probleme Nichtreligiöser zur Sprache, setzt sich aber ebenfalls z.B. für die Rechte von Frauen oder homosexuellen Menschen ein, die sich in ihren Staaten verfolgt und bedrängt sehen.

Mit der am 21. Juni 2018 gestarteten Fundraising-Kampagne „Humanists at Risk“ wirbt die IHEU erneut um Unterstützung ihrer Arbeit für die Rechte von Konfessionsfreien und Nichtreligiösen weltweit. Wenn Sie den Spendenaufruf unterstützen möchten, können Sie dies hier tun: www.gofundme.com/at-risk.

Schließzeiten - Teamtage St.Peter

Das sind unsere Schließzeiten und Teamtage für das Kindergartenjahr 2018/19.

Wölckernstraße: KinderpflegerIn in Teilzeit gesucht

Für unsere Kinderkrippe in der Nürnberger Wölckernstraße suchen wir zum 1. September eineN...

Kiga St. Peter sucht Teilzeitkraft

Unser humanistischer Kindergarten in Nürnberg-St. Peter ist auf der Suche nach einer Fachkraft für...

Termine und Feste St.Peter

Nachfolgend finden Sie unsere Termine & Feste

Spendenübergabe mit Sonne und viel Spaß

Unsere Kita-Kinder freuten sich heute sehr über die großzügige Spende der Cosmo Consult GmbH. Bei...

Vater-Kind-Zelten 2018

Auch in diesem Jahr findet im Rahmen unserer gezielten Väterarbeit wieder das beliebte...

Jugendfeier: Das Fest der "wilden Bande"

Die Jugendlichen präsentierten die Highlights ihres sechsmonatigen Vorbereitungsprogramms, erzählten von Radiosendungen, dem Besuch im Dunkelcafé mit Klangraum und von der Jugendfahrt nach Berlin. Außerdem stellten sie ihre Gedanken zu den Themen „Warum Jugendfeier?“, “Erwachsen werden“ und „Freundschaft“ vor. Die beiden JuHus (Junge HumanistInnen) Valentina Hartung und Timon Hangen führten dabei gekonnt durch das Programm.

Für ihre Meinung und demokratische Grundwerte offen und frei einzustehen, das legte Sebastian Rothlauf, Präsident des HVD Bayern, den jungen Menschen ans Herz. Das Improtheaterduo Ex & Hopp komplettierte das Bühnenprogramm und gab besinnliche wie lustige Denkanstöße mit auf den Weg. Fröhlich karikierten sie den mitunter spröden Alltag von „Pubertieren“ und Eltern. 

Das Jugendfeier-Team mit Anita Häfner, Jessica Marcus und Felix Bruck beglückwünschte die Jugendlichen. „Ihr könnt voller Stolz auf die gemeinsame Zeit mit vielen neuen Erfahrungen zurückblicken und bestaunen, was ihr heute eigenständig auf die Beine gestellt habt. Uns hat's echt Spaß gemacht!“ Jugendreferentin Anita Häfner ermutigte, ganz eigene Erfahrungen zu machen, Höhen und Tiefen zu durchleben und das Leben zu genießen: „Lasst euch nicht aufhalten! Schlaft unter freiem Himmel! Baut euch Luftschlösser! Vertraut auf euch!“

Auch in das „Nähkästchen“ des Vorbereitungsprogramms durften die 400 Gäste blicken. Schnell gebildete Expertengruppen unter den Jugendlichen sorgten da für Erkenntnis und Freude. Zum Beispiel das fränkische Chefkoch-Duo Herr P. & Herr P., von dem alle "lernen" durften, dass Schwarzkümmel und Oregano ein und dasselbe sind - irgendein Gewürz halt. Oder das Ghostbusters-Team, das die Jugendfeier-Gruppe während der Berlinfahrt mit Staubsaugern auf den Rücken vor bösen Geistern bewahrte. Man wäre schon fast gern dabei gewesen als diese wilde Bande unterwegs war.

Nach der Übergabe der Feierurkunde mit selbst gewählten Zitaten nahmen die Jugendlichen noch ein Buch und eine Rose in Empfang – und besiegelten so den symbolischen Schritt. Im Kreis ihrer Familien und Freunde ließen die jungen Erwachsenen die Feier gemütlich ausklingen.

Ein letztes Wiedersehen in dieser Zusammensetzung gibt es dann mit dem Nachtreffen am Samstag, den 15. September ab 14 Uhr im Humanistischen Zentrum in der Kinkelstraße 12.

Neue Ausgabe von humanistisch! erschienen

Das Titelthema widmet humanistisch! derweil dem Streit um religiöse Symbole im öffentlichen Raum; mithin einem Streit, der seit dem bayerischen Kreuzerlass stellenweise sehr erbittert geführt wird. Auch der HVD Bayern lehnt den Beschluss bekanntermaßen ab - warum, das wird auch in der Titelgeschichte klar. 

humanistisch! wird herausgegeben von der Humanistische Medien - Anstalt des öffentlichen Rechts und erscheint viermal im Jahr. Bezogen werden kann das Heft über seinen Förderkreis, Mitglieder des HVD Bayern erhalten jede Ausgabe kostenfrei und per Post. Alle Informationen zum Abonnement erhalten Sie hier.

Wir wünschen allen LeserInnen eine spannende Lektüre!

Auf gutes Miteinander

Das Gespräch vor der letzten Plenarsitzung der Legislaturperiode stand insbesondere unter dem Stern der beantragten Einführung des Schulfachs Humanistische Lebenskunde (HLK) an den allgemeinbildenden Schulen in Bayern. In ähnlicher Sache befindet sich der HVD Bayern bereits im Klageverfahren, nachdem das bayerische Kultusministerium einen Antrag auf Einführung von HLK an Fachakademien für Sozialpädagogik abschlägig beschieden hatte.

Vor diesem Hintergrund traten Ulrike Gote, Vizepräsidentin des bayerischen Landtages, die grüne Fraktionsvorsitzende Katharina Schulze und ihre Stellvertreterin Gisela Sengl sowie Regine Steib und Michael Bauer vom HVD Bayern in einen fruchtbaren und angeregten Austausch über Werteerziehung und die Gleichbehandlung nichtreligiöser Menschen. Regine Steib und Michael Bauer schilderten an dieser Stelle nochmals die Ziele des HVD Bayern, insbesondere dasjenige, bestehende „Gläserne Wände“ für Nichtreligiöse abzubauen.

Einig war sich die Gruppe schließlich darin, wie wichtig Haltung und Werte und auch der Einsatz für Menschenrechte in einer politisch aufgeladenen Zeit seien. Grüne und HVD Bayern seien nicht zuletzt dadurch verbunden, dass beide auf ein gutes Miteinander in einer zunehmend pluralen bayerischen Gesellschaft hinarbeiteten.

Schule sucht vier Putzkräfte

Die Humanistische Grundschule Fürth sucht ab 1. Juli 2018 vier Putzkräfte auf geringfügiger Basis.

Von wegen Islamisierung - Konfessionsfreie bald die Mehrheit!

Bei einer Wallfahrt in Altötting hatte Voderholzer gesagt, die Angst vor einer Islamisierung „durch Asylgewährung und Fruchtbarkeit“ halte er „nicht für ganz unberechtigt oder gar krankhafte Hirngespinste“. Er behauptete weiter, die anhaltende "Unlust an Nachkommenschaft" könne "von vielen Menschen in den anderen Kontinenten ja nur als eine Einladung verstanden werden [...], zu uns zu kommen und die Lücken zu schließen". Theologisch gesehen sei der Islam „der Widerspruch zum Christentum“, weshalb allenfalls auch nur ein „kulturelles Nebeneinander“ möglich sei. Der Bischof verteidigte schließlich auch die am 1. Juni in Bayern in Kraft getretene Kreuzpflicht in staatlichen Behörden.

Nicht Islamisierung, sondern Säkularisierung

„Das ist eine befremdliche Sichtweise“, sagte Bauer demgegenüber. „Der bedeutendste weltanschauliche Trend bei uns ist das andauernde Wachstum der Gruppe derjenigen, die generell religionsdistanziert sind und gar keiner Religion folgen“, hielt Bauer fest. „Die Islamisierung, vor der Voderholzer solche Angst hat, gibt es nicht. Stattdessen erleben wir eine weitere Säkularisierung und Pluralisierung der Lebensauffassungen und Glaubensorientierungen. Dies ist die wesentliche Veränderung, mit der sich unsere Gesellschaft und die Politik auseinanderzusetzen hätten, nicht mit hetzerischen Überfremdungsphantasien.“

Wissenschaftliche Untersuchungen untermauern Bauers Sichtweise, so der Religionsmonitor der Bertelsmann Stiftung, Erhebungen des Religionswissenschaftlichen Medien- und Informationsdienstes (REMID) und Studien des US-amerikanischen Pew Research Centers. Demnach wachse die Gruppe der Konfessionsfreien am stärksten, und es spreche wenig dafür, dass sich dieser Trend in absehbarer Zeit umkehre. Ende 2016 waren bereits rund 33 Prozent der Deutschen laut den Daten des REMID konfessionsfrei. Hält der Säkularisierungstrend weiter an, so wird die Gruppe der Konfessionsfreien in voraussichtlich etwa 20 Jahren die absolute Mehrheit der Bevölkerung bilden.

„Auch wenn die Kirchen auf absehbare Zeit große Konfessionsgemeinschaften bleiben werden, wird unsere Gesellschaft vor allem säkularer und vielfältiger. Muslime bleiben eine relativ kleine Minderheit. Dieses objektive Bild wird in der öffentlichen Wahrnehmung leider oft verzerrt, weil reaktionäre oder religiös radikale Gruppen seit Jahren große Aufmerksamkeit auf sich ziehen und weil Gewalttaten von religiös motivierten Extremisten vielen BürgerInnen Angst machen“, so Michael Bauer zu den Entwicklungen.

Bauer warnte erneut davor, Menschen primär über eine ihnen zugeschriebene religiöse oder weltanschauliche Identität definieren zu wollen. „Für den allergrößten Teil der Menschen in Deutschland ist Religiosität nur ein Aspekt ihres Lebens, der im Zusammenspiel mit anderen Teilen ihrer Identität gelebt wird. Einen Menschen vor allem als 'Muslim', 'Christ' oder 'Atheisten' etikettieren zu wollen, ist einfach und plakativ, aber wird der komplexen Realität nicht gerecht“, so Bauer dazu. Dies gelte auch für Geflüchtete und Asylsuchende, die oftmals gerade vor religiösem Terrorismus und Fundamentalismus geflüchtet seien. Hinzukommt, dass viele von ihnen erst hierzulande die Möglichkeit erhielten, sich befreit von äußeren Zwängen mit früheren Glaubensvorstellungen auseinandersetzen oder auch von ihnen lösen zu können. Dies zeigten auch die eigenen Erfahrungen aus der einschlägigen Verbandsarbeit.

Wie groß ist ein Dinosaurier?

Die Kinder wollten wissen wie groß ein Dinosaurier ist. Mit folgendem Projekt konnte dies vor Augen...

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