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Aus den Landesverbänden

Infoveranstaltungen für unsere "neuen" Eltern

Am Montag, den 04.06.18 findet eine Informationsveranstaltung für die zukünftigen Krippeneltern...

Da ist er ja...

...der Frühling! Auch in unserer Humanistischen Kinderkrippe Nürnberg-Gärten hinter der Veste.

Sortierter Kleiderbasar – Babys und Kleinkinder

Am Freitag, den 04. Mai 2018 findet in der Kinderkrippe Neumannstraße von 16:30 – 18:30 Uhr ein...

Krippe Gärten sucht ab sofort ErzieherIn

Die dreigruppige Krippe in der Pleydenwurffstraße sucht ab sofort eine/n ErzieherIn in Teilzeit.

Pflanzfest in der Kinderkrippe in Alterlangen

Wir laden alle an unserer Krippe Interessierten zu unserem Pflanzfest am 28. April ein.

Krippe Alterlangen startet Waldgruppe

Krippenalltag unter Bäumen: Seit dem 10. April existiert in der Humanistischen Kinderkrippe in...

Humanistische Medien mit neuem Print-Magazin

Titelthema der ersten Ausgabe ist das 70-jährige Jubiläum der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. In acht Porträts zeigt humanistisch! eine Auswahl von Persönlichkeiten und Projekten, die sich eingereiht haben in die große Erzählung des Kampfes für Gerechtigkeit, Befreiung und Emanzipation. Mit dabei sind u.a. der Philosoph und Aktionskünstler Philipp Ruch, der frühere Bundesrichter Thomas Fischer und die Mezzosopranistin Cornelia Lanz.

humanistisch! berichtet aus Wissenschaft und Forschung, ist Ratgeber und wirft einen Blick in die weite Welt des Humanismus. Junge Stimmen kommen ebenso zu Wort wie renommierte Wissenschaftlerinnen, Künstler und Persönlichkeiten aus Verbandsleben und Politik, dieses Mal u. a. der frühere UN-Sonderbotschafter Heiner Bielefeldt, die Wissenschaftlerin Anna Baumert vom Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern in Bonn, der Kabarettist und Physiker Vince Ebert sowie Michael Osei-Assibey von der Humanist Association in Ghana. Berichte und Interviews zu aktuellen Projekten und Themen des Humanistischen Verbandes und anderer humanistischer Organisationen zeigen, was dort außerdem wichtig ist. Texte zum Thema Wertebildung an Schulen und die Gedanken junger Humanistinnen und Humanisten aus Deutschland, England und den USA zum Thema Menschenrechte runden die erste Ausgabe ab.

„Wir werden Themen rund um den Humanismus in Zukunft in abwechslungsreicher Form begleiten und mit eigenen Impulsen bereichern“, sagt Herausgeber Michael Bauer zur ersten Ausgabe. „Unser Anspruch ist es, humanistisches Engagement in all seiner Vielfalt abzubilden. Wir wollen informieren, aber auch unterhalten“, so Bauer weiter. Unterstützt wird dieser Anspruch vom Blattmacher Arik Platzek, dem langjährigen leitenden Redakteur von „diesseits“, der bisher auflagenstärksten und renommiertesten Zeitschrift mit humanistischem Profil in Deutschland.

Komplettiert wird die Zeitschrift durch das Newsportal humanistisch.net, das regelmäßig eigene Berichte in Text, Bild und Ton sowie Veranstaltungstipps für interessierte Leserinnen und Leser bietet.

Die Nummer 1 von humanistisch! Das Magazin erscheint anlässlich des besonderen Titelthemas im Umfang von 40 Seiten. Die Folgeausgaben werden im Umfang von 36 Seiten vierteljährlich erscheinen. Herausgegeben wird das Magazin von der Humanistische Medien A.ö.R. (HMA – News & Media, www.humanistische-medien.de) mit Sitz in Nürnberg. Träger der HMA ist der Humanistische Verband Bayern. Die Zeitschrift kann über den HMA-Förderkreis (humanistisch.net/magazin) als Print-Magazin und ePaper bezogen werden. Mitglieder und Förderer des Humanistischen Verbandes Bayern erhalten jede Ausgabe frei Haus. Außerdem wird das Print-Magazin bald in u. a. vielen Universitätsbibliotheken und ausgewählten Buchläden zu finden sein.

Wölckernstraße: Impressionen unserer Ostertage

Wir haben mit unseren Kindern Eierhockey gespielt, Eier bunt angemalt, ein Fensterei gestaltet.

Inakzeptabler Bruch des Neutralitätsgebots

Bauer sieht im Beschluss vielmehr einen Bruch des Gebots zur staatlichen Neutralität. Rund ein Viertel der Einwohner Bayerns gehörten keiner Religionsgemeinschaft an, in den Städten sogar noch deutlich mehr, sagte Michael Bauer in Nürnberg. „Für uns ist das christliche Kreuz kein Symbol gemeinsamer Werte. Selbstbestimmung, Freiheit und Toleranz werden weder durch Kreuz noch Kruzifix verkörpert, genau so wenig wie die Ideale von Aufklärung und Humanismus.“

Zwangskruzifixe in Dienstgebäuden seien nicht mehr als der untaugliche Versuch der Regierung, die Unsicherheit der eigenen politischen Zukunft zu übertünchen, so Bauer weiter. „Wir würden es begrüßen, wenn sich die bayerische Staatsregierung den wirklich wichtigen Fragen von Integration widmen würde, anstatt nur leicht durchschaubare Symbolpolitik zu betreiben.“ 

Mit Beschluss des Landeskabinetts sollen zum 1. Juni 2018 im Eingangsbereich eines jeden staatlichen Dienstgebäudes im Freistaat Kruzifixe angebracht werden, und dies als vermeintlicher „Ausdruck der geschichtlichen und kulturellen Prägung Bayerns“ sowie als „grundlegendes Symbol der kulturellen Identität christlich-abendländischer Prägung“. Gemeinden, Landkreisen und Bezirken wird empfohlen, entsprechend zu verfahren.

„Bayern ist ein Freistaat. Die Landesfarben sind Weiß und Blau. Das Landeswappen wird durch Gesetz bestimmt. So steht es in Artikel 1 unserer Landesverfassung. Weder das Kreuz noch das Kruzifix stellen das bayerische Landeswappen dar. Artikel 142 bestimmt ebenso unmissverständlich: Es besteht keine Staatskirche“, so Bauer. Es sei nur zu hoffen, dass sich Kommunen und Bezirke für das moderne Bayern entscheiden – und gegen Staatskruzifixe.

Mögeldorfer Teamwoche im April

Vielseitig wie der Monat selbst: Anfang April begab sich das Personal des Humanistischen Hauses für...

Neues aus dem Wald

Ab ins Grüne: In unserem Regensburger Haus für Kinder haben nach einem langen Winter endlich wieder...

"Acht Sachen, die Erziehung stark machen!"

Elternabend mit Referentin (Stadt Nürnberg)

Herzlichen Dank allen SpenderInnen!

Die Kinder mit ihren Stärken und auch Schwächen stehen im Mittelpunkt in unseren Kitas, sie dürfen...

"Im Wald gibt es immer was zu entdecken."

Zum Tag der freien Schulen in Bayern besuchte Grünenpolitiker Markus Ganserer die Humanistische...

Auszeichnung für Menschlichkeit und Vernunft

 Prämiert werden sollen Personen, Gruppen oder Organisationen, die sich in besonderer Weise um Menschlichkeit und Vernunft verdient gemacht haben. Mit dem Preis erinnert der HVD Bayern zugleich an seinen langjährigen Lehrer und Sprecher Dr. Hans Schmidt.

Noch bis zum 15. Mai können Mitglieder des HVD Bayern Vorschläge bei dessen Präsidium einreichen. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert und wird am 24. Juni 2018 im Rahmen des HumanistenTags Nürnberg 2018 verliehen.

Detaillierte Informationen zum Hans-Schmidt-Preis finden Sie hier oder unter den amtlichen Mitteilungen des HVD Bayern.

Kinderpfleger/-in ab sofort gesucht (Vollzeit)

Wir suchen für die Humanistische Kinderkrippe München-Solln ab sofort eine/n Kinderpfleger/-in.

Humanisten begrüßen EuGH-Grundsatzurteil zum Arbeitsrecht

„Das Urteil ist eine Aufforderung für den deutschen Gesetzgeber, jetzt die bisher geltenden Ausnahmeregelungen für die Kirchen im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz einer Prüfung zu unterziehen“, so Bauer weiter.

Der Gerichtshof der Europäischen Union hatte in einem Urteil (AZ: C-414-16) entschieden, dass das Erfordernis der Kirchenzugehörigkeit bei Arbeitsverhältnissen von den Gerichten überprüft werden können muss. Kirchenzugehörigkeit kann für eine Beschäftigung gemäß der EU-Antidiskriminierungsrichtlinien nur verlangt werden, wenn diese für die „berufliche Tätigkeit oder (…) Umstände ihrer Ausübung objektiv geboten“ ist und sie muss mit dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit in Einklang stehen. Der EuGH hatte auf Vorlage des Bundesarbeitsgerichts (BAG) im Rechtsstreit zwischen der Klägerin Vera Egenberger und dem Evangelischen Werk für Diakonie geurteilt. Die konfessionsfreie Klägerin hatte nach erfolgloser Bewerbung bei den Diakoniewerk um eine befristete Referentenstelle zum Thema „Parallelberichterstattung zur UN-Anti-Rassismuskonvention“ Klage erhoben, weil sie sich aus Gründen der Religion benachteiligt sah. Das BAG hatte nach widersprüchlichen Urteilen der Vorinstanzen den EuGH mit der Vorlage um Auslegung der EU-Antidiskriminierungsrichtlinien gebeten. Die Klägerin will rund 10.000 Euro Entschädigung erstreiten.

Der EuGH sagte in seiner Entscheidung, dass „eine Abwägung zwischen dem Recht auf Autonomie der Kirchen (und der anderen Organisationen, deren Ethos auf religiösen Grundsätzen oder Weltanschauungen beruht) und dem Recht der Arbeitnehmer, insbesondere bei der Einstellung nicht wegen ihrer Religion oder Weltanschauung diskriminiert zu werden, vorzunehmen ist, um einen angemessenen Ausgleich herzustellen.“ Diese Abwägung müsse „von einer unabhängigen Stelle und letztlich von einem innerstaatlichen Gericht überprüft werden können“, so die Richter weiter. Zu prüfen sei für jede Stelle, „ob die Anforderung notwendig und angesichts des Ethos der betreffenden Kirche (bzw. Organisation) aufgrund der Art der in Rede stehenden beruflichen Tätigkeit oder der Umstände ihrer Ausübung objektiv geboten ist. Zudem muss die Anforderung mit dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit im Einklang stehen, d. h., sie muss angemessen sein und darf nicht über das zur Erreichung des angestrebten Ziels Erforderliche hinausgehen.“

HVD-Vorstand Michael Bauer sagte, dass der Humanistische Verband Bayern zwar dieselben Privilegien als Arbeitgeber habe, diese aber sehr viel liberaler handhabe als kirchliche Arbeitgeber. Der Verband habe als weltanschaulich profilierter Träger von u.a. zahlreichen Kinderbetreuungseinrichtungen in Bayern sowie einer Schule in Fürth regelmäßig Stellen auch für Kirchenmitglieder geöffnet, soweit dies nach Art der Beschäftigung zu rechtfertigen ist. „Es ist schön, dass unsere Haltung nun auch vom EuGH gestärkt wurde“, sagte Bauer.

Nun sei der Gesetzgeber in der Pflicht, Klarheit zu schaffen, so HVD-Vorstand Michael Bauer weiter. „Es ist ArbeitnehmerInnen nicht zumutbar, im Zweifelsfall jedes Mal eine gerichtliche Klärung herbeiführen zu müssen“, betonte Bauer, der auch Co-Autor des Berichts Gläserne Wände zur Benachteiligung nichtreligiöser Menschen ist. „Hier wäre das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz durch den Bundestag hinreichend zu konkretisieren. Der HVD Bayern steht dem Bundestag als fachlich und praktisch versierter Ansprechpartner bereit. Unsere Forderung lautet: Beschränkung entsprechender Ausnahmen auf den im engsten Sinne verkündigungsnahen Bereich“, sagte Michael Bauer.