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Aus den Landesverbänden

Nächster Meilenstein für die Umgestaltung des Gartens erreicht.

Die neue Kletterstange erfreut sich großer Beliebtheit

Zwar kann man nicht fliegen wie ein Schmetterling.....

….aber zumindest wie er Nahrung zu sich nehmen

Zeitreise ins Mittelalter erfolgreich abgeschlossen!

Dank der großen Anzahl an helfenden Händen war das Sommerfest ein voller Erfolg

Neue Heimat für den HVD NRW

Wir sind umgezigen. Nein wir sind noch mitten im Umzug.

Der Humanistische Verband Nordrhein-Westfalen hat demnächst eine neue Präsenz im Internet.

Aktuell ist unsere neue Seite schon online und wir stellen alle Informationen dort ein.

Paralell dazu, finden Sie hier noch unsere "alte" Homepage, die wir im September abschalten werden.

Unsere neue Seite erreichen Sie hier.

https://humanistisch.de/x/hvd-nrw

 

Wir hoffen Ihnen gefällt unsere neue Internetpräsenz.

 

Ihre Humanistinnen und Humanisten in NRW

 

 

 

 

 

 

 

Start der JugendFEIERn 2017 in Berlin: Humanistischer Verband würdigt Jugendliche auf großer Bühne im Friedrichstadt-Palast

22. April 2017

Insgesamt mehr als  6.300 Teilnehmer_innen  bei Festveranstaltungen in Berlin und Brandenburg

Auf der großen Bühne des Berliner Friedrichstadt-Palasts haben sie im Beisein ihrer Familien und Freund_innen  den symbolischen Schritt aus der Kindheit gewagt und wurden feierlich in der Welt der Erwachsenen begrüßt: Fast 400 Mädchen und Jungen haben am heutigen Samstag an den beiden Festveranstaltungen zum Auftakt der JugendFEIERn des Humanistischen Verbandes in Berlin teilgenommen. Eingerahmt von einem Programm aus Musik, Tanz und Spiel, erfuhr jede_r einzelne Jugendliche eine individuelle Würdigung.

Mit der Feier des Erwachsenwerdens beginnt ein neuer Lebensabschnitt für die Jugendlichen – und dieser bringt gleichermaßen neue Freiheiten wie auch ein Mehr an Verantwortung mit sich. „Darüber, wie wir als Gesellschaft zusammenleben wollen, entscheidet künftig auch ihr“, sagte der Präsident des Humanistischen Verbandes Berlin-Brandenburg, Jan Gabriel am Samstag. „Im Vorbereitungsprogramm zur JugendFEIER haben die meisten von euch über die verschiedenen Grundlagen für ein selbstbestimmtes und von humanistischen Werten wie Toleranz und Solidarität geprägtes Leben diskutiert. Für euren persönlichen Weg in dieses selbstbestimmte Leben wünsche ich euch Selbstbewusstsein, Kraft und Zuversicht, die für euch wichtigen Werte zu leben und euch für sie stark zu machen, auch wenn das nicht immer einfach sein wird.“

Dass jeder Mensch seine Träume mit Mut, Leidenschaft und Willen verwirklichen kann, beweist der Festredner der Auftaktveranstaltung, Janis McDavid: In seinem Buch „Dein bestes Leben“ beschreibt er sein erfülltes, selbstbestimmtes Leben auch ohne Arme und Beine. „Ich wünsche euch, dass es euch gelingt, euch selbst anzunehmen, um nicht Zuschauer im eigenen Leben zu sein, sondern Regie zu führen“, sagte McDavid am Samstag.

Der Humanistische Verband begleitet mit seinen JugendFEIERn in diesem Jahr insgesamt mehr als 6300 Jugendliche in Berlin und Brandenburg ins Erwachsenenleben. An den zwölf Festveranstaltungen im Friedrichstadt-Palast nehmen bis zum 27. Mai 2.430 junge Leute teil. Das entspricht knapp zehn Prozent der Berliner Schüler_innen der achten Klassen.

Parallel dazu feiern etwa 3.900 Mädchen und Jungen den Übergang ins Erwachsenenleben mit uns und unseren Regionalverbänden in Brandenburg. Damit entscheidet sich etwa jede fünfte Familie für das Angebot des Humanistischen Verbandes. Die JugendFEIER-Saison 2017 ist in Brandenburg bereits am 15. April mit der Festveranstaltung in Rheinsberg (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) gestartet.

Der Humanistische Verband Deutschlands bietet mit seiner JugendFEIER jungen Menschen die Gelegenheit, mit einer sechsmonatigen, freiwilligen Vorbereitungszeit und einer abschließenden Festveranstaltung selbstbestimmt ein Ritual des Erwachsenwerdens mitzugestalten. Dabei sprechen wir insbesondere Familien an, die bei einer solchen Feier bewusst auf ein Glaubensbekenntnis verzichten möchten. Die Tradition der Jugendweihen reicht in Berlin und Brandenburg zurück bis zum Jahr 1889 und ist ein fester Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens.

Der Humanistische Verband ist in Berlin und Brandenburg zusammen der größte Veranstalter von Lebenswendefeiern im Jugendalter.

Hier finden Sie eine Übersicht zur zahlenmäßigen Entwicklung der JugendFEIER in Berlin sowie der diesjährigen Teilnehmer_innenzahlen bei den Brandenburger Regionalverbänden.

 

VorschauAnhangGröße Auftakt JugendFEIER Berlin 2017.jpg2.73 MB

Festlicher Übergang ins Erwachsenenleben: JugendFEIER-Auftakt im Schlosstheater Rheinsberg

10. April 2017

Am Samstag, 15. April, starten die JugendFEIERn des Humanistischen Verbandes Berlin-Brandenburg in der Region Prignitz/ Ostprignitz-Ruppin. In den kommenden sechs Wochen werden insgesamt 420 Familien an zehn Terminen im Schlosstheater Rheinsberg, im Kulturhaus Pritzwalk sowie im Stadtgarten Neuruppin den symbolischen Schritt ihrer Kinder ins Erwachsenenleben feiern.

Auftakt ist am 15. April um 10 Uhr im Schlosstheater Rheinsberg. Das Festprogramm wird unter anderem gestaltet von den Tänzer_innen der Eastside Fun Crew und der Band retarded. Alle teilnehmenden Jugendlichen werden auf der  Bühne individuell gewürdigt.

Wir laden Sie herzlich ein, die Festveranstaltungen zu besuchen und in Ihren Medien darüber zu berichten und bitten Sie, Ihr Kommen möglichst per E-Mail anzukündigen.

Insgesamt nehmen an den von uns und unseren Regionalverbänden in Brandenburg organisierten JugendFEIERn mehr als 3.900 Mädchen und Jungen teil. Damit nutzt etwa jede fünfte Familie unsere humanistische Feier, um den Übergang von der Kindheit ins Erwachsenenleben bewusst zu begehen. In Berlin feiern weitere 2.430 Jugendliche ihre JugendFEIER mit dem HVD.

Der Humanistische Verband Deutschlands bietet mit seiner JugendFEIER jungen Menschen die Gelegenheit, selbstbestimmt ein Ritual des Erwachsenwerdens mitzugestalten. Dabei sprechen wir insbesondere Familien an, die bei einer solchen Feier bewusst auf ein Glaubensbekenntnis verzichten möchten. Die JugendFEIER ist verbunden mit einem vielseitigen Vorbereitungsprogramm, in dem sich die Teilnehmenden mit vielen Fragen des Erwachsenwerdens auseinandersetzen. Bereits seit 1889 ist die JugendFEIER in Berlin und Brandenburg ein fester Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens.

Hier finden Sie eine Übersicht zur zahlenmäßigen Entwicklung der JugendFEIER in Berlin sowie der diesjährigen Teilnehmer_innen-Zahlen bei den Brandenburger Regionalverbänden.

Die Feiertermine in der Region Prignitz/ Ostprignitz-Ruppin auf einen Blick:

Rheinsberg

15.04.2017, 10 Uhr

Pritzwalk

06.05.2017, 10.30 Uhr und 12.30 Uhr

13.05.2017, 10.30 Uhr und 12.30 Uhr

Neuruppin

20.05.2017, 9.30 Uhr, 11.30 Uhr, 13.30 Uhr

27.05.2017, 10 Uhr und 12.30 Uhr

                     

Weitere Informationen unter www.jugendfeier-prignitz.de und www.jugendfeier-opr.de.

 

Start der JugendFEIER-Saison 2017: Humanistischer Verband begleitet mehr als 6300 Jugendliche in Berlin und Brandenburg ins Erwachsenenleben

10. April 2017

Auftaktveranstaltung im Friedrichstadt-Palast Berlin am 22. April 2017 um 11.45 Uhr +++ Zwölf Festveranstaltungen mit insgesamt 2.430 teilnehmenden Jugendlichen in Berlin +++ 3.900 JugendFEIER-Teilnehmer_innen in Brandenburg

Es ist ein symbolischer Schritt, den fast 400 Mädchen und Jungen am 22. April im Beisein ihrer Familien und Freund_innen im Friedrichstadt-Palast Berlin gehen: raus aus der Kindheit und hinein ins Erwachsenenleben. Bei der Festveranstaltung zur JugendFEIER des Humanistischen Verbandes Berlin-Brandenburg stehen die Jugendlichen im Mittelpunkt. Das Festprogramm mit Musik, Tanz und Spiel sowie einer individuellen Würdigung jedes_jeder einzelnen verspricht emotionale und nachdenkliche Momente.

„Natürlich ist mit diesem symbolischen Schritt nicht automatisch alles anders“, sagt Jan Gabriel, Präsident des Humanistischen Verbandes Berlin-Brandenburg. „Doch allmählich werden die Jugendlichen nun mehr und mehr eigene Entscheidungen treffen, ihren eigenen Weg suchen und herausfinden, was sie tatsächlich wollen. Sie bestimmen dabei nicht nur für sich selbst: Mit den Entscheidungen, die sie treffen, werden sie auch das Zusammenleben unserer Gesellschaft prägen, die gerade vor so vielen Herausforderungen steht – und in der humanistische Werte wie Toleranz, Solidarität und Selbstbestimmung daher umso wichtiger sind.“

Für die Berichterstattung in Ihren Medien laden wir Sie herzlich zur Auftaktveranstaltung der JugendFEIER-Saison in Berlin am Samstag, 22. April 2017 um 11.45 Uhr in den Friedrichstadt-Palast ein. Zwischen 11.00 Uhr und 11.30 Uhr stehen Ihnen der Buchautor, Student und Motivationsredner Janis McDavid, der die Festrede halten wird, HVD-Präsident Jan Gabriel sowie Anna Paterok, Projektleiterin der JugendFEIERn, für Fragen zur Verfügung.

„Mich treibt an, scheinbar Unmögliches möglich zu machen – mit Mut, Leidenschaft und Willen Träume Wirklichkeit werden zu lassen“, sagt Janis McDavid, der in seinem Buch „Mein bestes Leben“ sein erfülltes, selbstbestimmtes Leben auch ohne Arme und Beine beschreibt. Er wird in seiner Festrede aufzeigen, dass das für uns alle gilt – egal welche Geschichte, individuellen Voraussetzungen und Visionen wir mitbringen. Persönlichkeiten aus Politik und Kultur wenden sich zudem per Videogrußbotschaft an die Jugendlichen, um ihnen gute Wünsche auf den Weg zu geben.

Sollten Sie gesonderte Interviewwünsche haben, richten Sie diese bitte bis zum 18. April an presse@hvd-bb.de. Auf Anfrage bemühen wir uns gern, im Vorfeld der Festveranstaltung Kontakt zu einzelnen Teilnehmer_innen der JugendFEIER 2017 und ihren Familien herzustellen.

In diesem Jahr werden bis zum 27. Mai 2017 insgesamt 2.430 Jugendliche an jeweils einer der zwölf JugendFEIER-Festveranstaltungen im Friedrichstadt-Palast teilnehmen. Damit feiern knapp zehn Prozent der Berliner Schüler_innen der achten Klassen mit dem Humanistischen Verband den Übergang ins Erwachsenenleben.

Parallel zu den JugendFEIERn in Berlin nehmen etwa 3.900 Mädchen und Jungen an den von uns und unseren Regionalverbänden in Brandenburg organisierten JugendFEIERn teil. Damit feiert etwa jede fünfte Familie in mit dem Humanistischen Verband. Die JugendFEIER-Saison 2017 startet in Brandenburg bereits am 15. April mit der Festveranstaltung in Rheinsberg (Landkreis Ostprignitz-Ruppin).

Der Humanistische Verband Deutschlands bietet mit seiner JugendFEIER jungen Menschen die Gelegenheit, mit einer sechsmonatigen, freiwilligen Vorbereitungszeit und einer abschließenden Festveranstaltung selbstbestimmt ein Ritual des Erwachsenwerdens mitzugestalten. Dabei sprechen wir insbesondere Familien an, die bei einer solchen Feier bewusst auf ein Glaubensbekenntnis verzichten möchten. Die Tradition der Jugendweihen reicht in Berlin und Brandenburg zurück bis zum Jahr 1889 und ist ein fester Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens. Der Humanistische Verband ist in Berlin und Brandenburg zusammen der größte Veranstalter von Lebenswendefeiern im Jugendalter.

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Start der JugendFEIER-Saison 2017: Humanistischer Verband begleitet mehr als 6300 Jugendliche in Berlin und Brandenburg ins Erwachsenenleben

10. April 2017

Auftaktveranstaltung im Friedrichstadt-Palast Berlin am 22. April 2017 um 11.45 Uhr +++ Zwölf Festveranstaltungen mit insgesamt 2.430 teilnehmenden Jugendlichen in Berlin +++ 3.900 JugendFEIER-Teilnehmer_innen in Brandenburg

(10/04/2017) Es ist ein symbolischer Schritt, den fast 400 Mädchen und Jungen am 22. April im Beisein ihrer Familien und Freund_innen im Friedrichstadt-Palast Berlin gehen: raus aus der Kindheit und hinein ins Erwachsenenleben. Bei der Festveranstaltung zur JugendFEIER des Humanistischen Verbandes Berlin-Brandenburg stehen die Jugendlichen im Mittelpunkt. Das Festprogramm mit Musik, Tanz und Spiel sowie einer individuellen Würdigung jedes_jeder einzelnen verspricht emotionale und nachdenkliche Momente.

„Natürlich ist mit diesem symbolischen Schritt nicht automatisch alles anders“, sagt Jan Gabriel, Präsident des Humanistischen Verbandes Berlin-Brandenburg. „Doch allmählich werden die Jugendlichen nun mehr und mehr eigene Entscheidungen treffen, ihren eigenen Weg suchen und herausfinden, was sie tatsächlich wollen. Sie bestimmen dabei nicht nur für sich selbst: Mit den Entscheidungen, die sie treffen, werden sie auch das Zusammenleben unserer Gesellschaft prägen, die gerade vor so vielen Herausforderungen steht – und in der humanistische Werte wie Toleranz, Solidarität und Selbstbestimmung daher umso wichtiger sind.“

Für die Berichterstattung in Ihren Medien laden wir Sie herzlich zur Auftaktveranstaltung der JugendFEIER-Saison in Berlin am Samstag, 22. April 2017 um 11.45 Uhr in den Friedrichstadt-Palast ein. Zwischen 11.00 Uhr und 11.30 Uhr stehen Ihnen der Buchautor, Student und Motivationsredner Janis McDavid, der die Festrede halten wird, HVD-Präsident Jan Gabriel sowie Anna Paterok, Projektleiterin der JugendFEIERn, für Fragen zur Verfügung.

„Mich treibt an, scheinbar Unmögliches möglich zu machen – mit Mut, Leidenschaft und Willen Träume Wirklichkeit werden zu lassen“, sagt Janis McDavid, der in seinem Buch „Mein bestes Leben“ sein erfülltes, selbstbestimmtes Leben auch ohne Arme und Beine beschreibt. Er wird in seiner Festrede aufzeigen, dass das für uns alle gilt – egal welche Geschichte, individuellen Voraussetzungen und Visionen wir mitbringen. Persönlichkeiten aus Politik und Kultur wenden sich zudem per Videogrußbotschaft an die Jugendlichen, um ihnen gute Wünsche auf den Weg zu geben.

Sollten Sie gesonderte Interviewwünsche haben, richten Sie diese bitte bis zum 18. April an presse@hvd-bb.de. Auf Anfrage bemühen wir uns gern, im Vorfeld der Festveranstaltung Kontakt zu einzelnen Teilnehmer_innen der JugendFEIER 2017 und ihren Familien herzustellen.

In diesem Jahr werden bis zum 27. Mai 2017 insgesamt 2.430 Jugendliche an jeweils einer der zwölf JugendFEIER-Festveranstaltungen im Friedrichstadt-Palast teilnehmen. Damit feiern knapp zehn Prozent der Berliner Schüler_innen der achten Klassen mit dem Humanistischen Verband den Übergang ins Erwachsenenleben.

Parallel zu den JugendFEIERn in Berlin nehmen etwa 3.900 Mädchen und Jungen an den von uns und unseren Regionalverbänden in Brandenburg organisierten JugendFEIERn teil. Damit feiert etwa jede fünfte Familie in mit dem Humanistischen Verband. Die JugendFEIER-Saison 2017 startet in Brandenburg bereits am 15. April mit der Festveranstaltung in Rheinsberg (Landkreis Ostprignitz-Ruppin).

Der Humanistische Verband Deutschlands bietet mit seiner JugendFEIER jungen Menschen die Gelegenheit, mit einer sechsmonatigen, freiwilligen Vorbereitungszeit und einer abschließenden Festveranstaltung selbstbestimmt ein Ritual des Erwachsenwerdens mitzugestalten. Dabei sprechen wir insbesondere Familien an, die bei einer solchen Feier bewusst auf ein Glaubensbekenntnis verzichten möchten. Die Tradition der Jugendweihen reicht in Berlin und Brandenburg zurück bis zum Jahr 1889 und ist ein fester Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens. Der Humanistische Verband ist in Berlin und Brandenburg zusammen der größte Veranstalter von Lebenswendefeiern im Jugendalter.

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TagesTreff mit Ehrenamtspreis ausgezeichnet

31. März 2017

Der TagesTreff "Mut zur Nachbarschaft" des Humanistischen Verbandes Berlin-Brandenburg ist am Freitagabend mit dem Ehrenamtspreis der SPD-Fraktion Lichtenberg ausgezeichnet worden. Die Laudatio hielt die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin und Bezirksstadträtin der Abteilung Stadtentwicklung, Soziales, Wirtschaft und Arbeit, Birgit Monteiro.

Andrea Käthner-Isemeyer, Leiterin der Abteilung Gesundheit und Soziales beim HVD, nahm den Preis am Freitagabend stellvertretend für die ehrenamtlichen Unterstützer_innen entgegen. "Wir freuen uns sehr, dass das verlässliche und für die Einrichtung unerlässliche Engagement der derzeit 16 ehrenamtlichen Unterstützer_innen des TagesTreffs heute von der Lichtenberger SPD gewürdigt wurde", sagte Käthner-Isemeyer im Anschluss. "Die Laudatio der Stadträtin Monteiro hat sicher auch dazu beigetragen, dass sich noch mehr Menschen für andere engagieren, die nicht vom Wohlstand in unserer reichen Gesellschaft profitieren."

Der TagesTreff in der Weitlingstraße 11 am Bahnhof Lichtenberg bietet unbürokratische, problemorientierte medizinische und zahnmedizinische Versorgung für auf der Straße lebenden Menschen "vor Ort" an. Ergänzend zur medizinischen Betreuung, die einmal monatlich durch eine professionelle Fußpflegerin unterstützt wird, gibt es Angebote zur Tagesstrukturierung. Obdach- und Wohnungslose haben in der Weitlingstraße die Möglichkeit sich zu duschen und ihre Wäsche zu waschen sowie ihre Habseligkeiten ausbessern zu lassen. Zudem gibt es eine Schuh- und Kleiderversorgung und drei feste Mahlzeiten am Tag.

Der Humanistische Verband Berlin-Brandenburg hatte die Trägerschaft für die Einrichtung 2013 von der MUT Gesellschaft für Gesundheit mbH übernommen, die das Haus zuvor zehn Jahre lang geführt hatte. Das Angebot wird angenommen: Allein im vergangen Jahr wurden in rund 2.600 medizinischen und zahnmedizinischen Konsultationen Obdach- und Wohnungslose sowie so genannte Nicht-Wartezimmertaugliche Menschen versorgt. Mehr als 1.300 Mal waren die Waschmaschinen und Duschen in Betrieb und mehr als 2.800 Mal wurden Kleidungen und Schuhe ausgegeben.

Das alles konnte gerade durch das vielfältige ehrenamtliche Engagement erreicht werden. Dank der selbstlosen Unterstützung von Menschen, die einfach kommen und helfen. Insgesamt haben sich im vergangenen Jahr 15 junge bis hoch betagte Menschen verabredet, um regelmäßig den Obdach- und Wohnungslosen zu helfen – neben drei Zahnmediziner_innen sowie jeweils einer Ärztin, Fußpflegerin und Schneiderin kamen (technische) Helfer_innen und Student_innen in die Weitlingstraße 11.

"All diesen namentlich nicht Genannten sowie den zahlreichen Spender_innen gebührt unser Dank", betont auch TagesTreff-Koordinator Gerd Schickerling. Zu den Unterstützern der Einrichtung gehören neben den ehrenamtlichen Helfern etwa Backstuben und Supermärkte, die Lebensmittel spenden, sowie zahlreiche Bürger_innen nicht nur aus Lichtenberg, die Geld oder Kleidung abgeben. Schüler_innen und Lehrer_innen des nahegelegenen Immanuel-Kant-Gymnasiums veranstalten bereits seit acht Jahren – so auch 2016 – zu Weihnachten ein Benefizkonzert zugunsten des TagesTreffs.

Wer mehr über den TagesTreff wissen oder sich ehrenamtlich in der Weitlingstraße engagieren möchte, findet hier alle Kontaktdaten.

HVD übernimmt Trägerschaft für Kinder- und Jugendzentrum "Die Oase"

3. April 2017

Der Humanistische Verband Berlin-Brandenburg bekommt Zuwachs im Bereich Jugend: Zum 1. April 2017 übernimmt er die Trägerschaft für das Kinder- und Jugendzentrum "Die Oase". Dieses liegt vis-à-vis der Landesgeschäftsstelle des HVD in der Wallstraße in Berlin-Mitte.

Die Vorstandsvorsitzende des Landesverbandes, Katrin Raczynski, begrüßte die zwei Kolleg_innen aus dem Bezirk bereits herzlich im Verband (Foto). Erste inhaltliche und organisatorische Gespräche mit den Beteiligten des Bezirks haben ebenfalls stattgefunden.

Projektleitung und Ansprechpartnerin für das Haus ist Jenny Roberts, stellvertretende Abteilungsleiterin Jugend und Bereichsleitung der Jugendfreizeiteinrichtungen im HVD Berlin-Brandenburg. "Wir freuen uns sehr, das neue Projekt als neunte Jugendfreizeiteinrichtung im HVD empfangen zu können", so Roberts.

 

Herzensangelegenheiten: Einblicke in das Leben mit einem unheilbar kranken Kind

30. März 2017

Tiefe und sehr persönliche Einblicke in das Leben mit einem unheilbar kranken Kind gibt das Buch "Herzensangelegenheiten – Geschichten aus dem Kinderhospiz Berliner Herz", das ab sofort im Buchhandel erhältlich ist.

Wie verkraften Eltern die plötzliche schwere Krankheit und in einigen Fällen den Tod des eigenen Kindes? Wie erleben lebensbegrenzend erkrankte Kinder selbst die neue Situation, wie ihre Geschwister und andere Angehörige? Das Buch "Herzensangelegenheiten" möchte Familien, Ehrenamtlichen und Experten Gehör verschaffen, indem es ihre Geschichten erzählt.

„Eltern mit lebensbegrenzend erkrankten Kinder treffen oft auf zu wenig Verständnis für ihre ganz besondere Situation“, sagt Christiane Edler. Sie ist Leiterin und Gründerin des ambulanten Kinderhospizes Berliner Herz, dessen Arbeit heute, im zehnten Jahr seines Bestehens, durch das 2015 eröffnete voll- und teilstationäre Kindertages- und Nachthospiz gleichen Namens in Berlin-Friedrichshain ergänzt wird. Das stationäre Hospiz des Humanistischen Verbandes Berlin-Brandenburg mit Platz für zwölf kranke Kinder ist eine deutschlandweit einzigartige Einrichtung, in der Betroffene für Stunden oder Tage einen Ort der Unterstützung finden.

Durch die langjährige Begleitungsarbeit ist ein intensiver Kontakt zu den Familien entstanden, aus dem nun die "Herzensangelegenheiten" hervorgegangen sind. „Unser Buch dokumentiert, wie enorm belastete Familien mit unheilbar kranken Kindern ihr Schicksal annehmen, die Krisen bewältigen und die Hoffnung trotzdem nicht aufgeben“, so Christiane Edler.

Edlers Tochter Anne Edler-Scherpe hat die 18 berührenden Geschichten für den Humanistischen Verband aufgeschrieben und dafür viele intensive Gespräche mit Familien, ehrenamtlichen Begleiterinnen und medizinischen Experten geführt. Die entstandenen Texte sind direkt und ungeschönt, aber nicht ausschließlich traurig, sondern vor allem spannend, mutig und lebensbejahend. „Ich bin dankbar, dass mir die Familien so viel Vertrauen entgegengebracht haben“, sagt die Autorin.

Schauspieler Matthias Brandt, Schirmherr des Kinderhospizes Berliner Herz, hat das Vorwort verfasst. „Es gibt Dinge, die will man sich nicht vorstellen. Dass das eigene Kind schwer krank wird oder gar vor einem stirbt am allerwenigsten (...) Der Schrecken, der in dieser Vorstellung lauert, ist so groß, dass man sich impulsiv abwendet, weil schon das Hinschauen als eine zu große Annäherung an das Unglück empfunden wird. (...) In diesem in jeder Hinsicht lesenswerten Buch erzählen Menschen, die nicht die Wahl hatten, sich abzuwenden“, schreibt er. Authentische Aufnahmen des Fotografen Edgar Höfs machen die Menschen hinter diesen Erzählungen sichtbar.

Die Geschichten aus dem Berliner Herz zeigen: Familien mit lebensbegrenzend erkrankten Kindern stehen häufig vor einer extremen psychischen und physischen Belastung. Doch neben aller Verzweiflung, Trauer und Hilflosigkeit, die sie plötzlich erleben, bestimmen auch viel Freude, Hoffnung und eine unglaubliche Stärke ihren Alltag.

Gerne vermitteln wir Interview-Kontakte. Rezensionsexemplare können direkt beim Mabuse-Verlag angefordert werden. Zudem laden wir Sie herzlich ein, eine Lesung zu besuchen. Die Lesungstermine finden Sie anbei. Bitte kündigen Sie Ihr Kommen nach Möglichkeit per E-Mail an.

Anne Edler-Scherpe
Herzensangelegenheiten – Geschichten aus dem Kinderhospiz Berliner Herz
204 Seiten, broschiert
Mabuse Verlag, Frankfurt a. M. 2017
ISBN 9783863213466
19,95 €

Lesungstermine in Berlin:

13.04.2017          Forum Factory, Besselstraße 13, 10969 Berlin, 18.30 Uhr

18.05.2017          Grieneinsen Bestattungen, Fürstenbrunner, Str. 10/12, 14059 Berlin, 18.30 Uhr

14.06.2017          Himmelsleiter Bestattungen, Berliner Str. 45, 14169 Berlin, 19 Uhr

16.06.2017          Drews Bestattungen, Mommsenstraße 31, 10629 Berlin, 19 Uhr

07.09.2017          Café Tasso, Frankfurter Allee 11,10247 Berlin, 20 Uhr

Sexuelle Orientierung pädagogischer Mitarbeiter_innen spielt in Humanistischen Kitas keine Rolle

29. März 2017

Der Fall eines homosexuellen Erziehers, gegen den Eltern einer Kita in Reinickendorf protestierten, sorgt in diesen Tagen nicht nur in Berlin für Aufregung und hat eine generelle Debatte ausgelöst. "Schwule Erzieher stehen immer noch unter Generalverdacht" schrieb etwa die Berliner Zeitung. Die grundsätzliche Haltung von Müttern und Vätern gegenüber männlichen Betreuern wird ebenfalls in vielen Medien thematisiert. Auch der Humanistische Verband Berlin-Brandenburg verfolgt die Berichterstattung mit großem Interesse – und begrüßt die Entscheidung der betroffenen Kita, sich im aktuellen Fall von den Eltern zu trennen und nicht von ihrem Mitarbeiter.

Der Humanistische Verband betreibt 24 Kindertagesstätten in Berlin und Brandenburg – und bildet an der Humanistischen Fachschule für Sozialpädagogik im Ullsteinhaus in Berlin-Tempelhof auch selbst Staatlich geprüfte Erzieher_innen aus. Die Bildungs- und Erziehungsziele beruhen dabei auf der Lebensauffassung des modernen weltlichen Humanismus, in deren Zentrum Werte wie Toleranz, Solidarität, Selbstbestimmung, Partizipation und Demokratie stehen.

Die Humanistischen Kitas sind offen für alle Kinder. Sie fördern ein Zusammenleben von Kindern unterschiedlicher kultureller Herkunft und von Kindern mit und ohne Behinderungen und verzichten in der pädagogischen Arbeit bewusst auf religiöse moralische Instanzen.

Für die Mitarbeiter_innen gilt die gleiche Willkommenskultur. Britta Licht, Leiterin der Abteilung Humanistische Kindertagesstätten, betont: „Bei uns erfahren Kinder Unterstützung bei den Versuchen, sich die Welt verfügbar zu machen, und erleben eine Pädagogik, die durch Fragen und Austauschprozessen gekennzeichnet ist. In diesem Dialog zwischen Kindern und Erwachsenen werden Bildungswege und -ziele zu einer Einheit, bei der es keine Rolle spielt, welche soziale oder kulturelle Herkunft, welche körperlichen Besonderheiten, welches Geschlecht oder welche sexuelle Orientierung unsere pädagogischen Mitarbeiter_innen haben.

In den Kindertagesstätten des Humanistischen Verbandes sind insgesamt 465 pädagogische Mitarbeiter_innen beschäftigt. Darunter sind 35 Männer – fünf von ihnen in leitender Funktion.

Tandem-Kitaleitung in unserer KITA LICHTERFELDER SONNENGARTEN

Menschlich, tolerant, konfessionsfrei – der humanistische Verband Berlin-Brandenburg e.V. ist Träger von über 60 Einrichtungen in den Bereichen Kita, Jugend, Soziales und Bildung. Über 1000 Kolleg_innen sind bereits dabei. Sie bald auch? Wir freuen uns über Ihre Bewerbung.

Das Motto für unsere über 20 humanistischen Kitas in Berlin und Brandenburg lautet „wir spielen, forschen, fragen“. Wir ermutigen Kinder dazu, die Welt zu entdecken und selbst Entscheidungen zu treffen. Unsere Erzieher_innen verstehen sich dabei als Impulsgeber_innen. So sind unsere Kitas offene Bildungs- und Wohlfühlorte für die Kleinen.

Die KITA LICHTERFELDER SONNENGARTEN befindet sich in Lichterfelde-Süd, unmittelbar am S-Bahnhof Lichterfelde Süd. Der Potsdamer Platz ist innerhalb von 20 min und der Bahnhof Südkreuz innerhalb von 10 min erreichbar. Das ca. 3000 qm große Außengelände mit unterschiedlichen Spielebenen und altem Baumbestand wird bei Wind und Wetter genutzt und gemeinsam mit Eltern sowie Kindern in unterschiedlichsten Projekten mitgestaltet. Die Räumlichkeiten sind nach unterschiedlichen Themen und entsprechend der kindlichen Bedürfnisse gestaltet.

Neuerscheinung erzählt Geschichten aus dem Kinderhospiz Berliner Herz

24. März 2017

Wie verkraften Eltern die plötzliche schwere Krankheit und in einigen Fällen den Tod des eigenen Kindes? Wie erleben betroffene Kinder selbst, ihre Geschwister und Angehörige die neue Situation?

Durch das Kinderhospiz Berliner Herz hat der Humanistische Verband Berlin-Brandenburg seit vielen Jahren intensiven Kontakt zu betroffenen Familien. Deren ganz persönliche Geschichten erzählt das Buch "Herzensangelegenheiten", das jetzt im Mabuse-Verlag erschienen ist. Familien, Angehörige, Experten und Ehrenamtliche geben darin einen tiefen und persönlichen Einblick in ihr Leben mit einem kranken Kind. Die Familien stehen häufig vor einer extremen psychischen sowie physischen Belastung. Doch neben aller Verzweiflung, Trauer und Hilflosigkeit, die die Betroffenen plötzlich erleben, bestimmen auch viel Freude, Hoffnung und eine unglaubliche Stärke ihren Alltag.

Aufgeschrieben hat die 18 sehr berührenden Geschichten für den HVD Anne Edler-Scherpe, deren Mutter Christiane Edler Initiatorin und Leiterin des ambulanten Kinderhospizes ist. Gemeinsam haben sie "Herzensangelegenheiten - Geschichten aus dem Kinderhospiz Berliner Herz" in dieser Woche auch bereits im rbb Fernsehen vorgestellt: http://www.rbb-online.de/zibb/vip/beitraege/herzensangelegenheiten.html

Das Buch kann hier zum Preis von 19,95 Euro bestellt werden.

 

Lebenskunde-Projekttag macht Schüler_innen „fit für Kinderrechte“

24. März 2017

Gewaltfrei und gesund aufwachsen, zur Schule gehen, mitbestimmen – aber auch einfach nur Kind sein und spielen: Worauf jedes Kind einen Anspruch hat, sollte auch jedes Kind wissen. Deshalb beschäftigen sich am Donnerstag, 6. April 2017, etwa 150 Schüler_innen der 4. und 5. Klassen zwischen 9 und 13 Uhr im Nachbarschaftshaus Urbanstraße mit Kinderrechten.

Jedes Jahr im April treffen sich Schülergruppen aus dem freiwilligen Unterrichtsfach Humanistische Lebenskunde in Berlin zum Projekttag „Fit für Kinderrechte auf der ganzen Welt“. Die Kinderrechte sind seit 1989 in der UN-Kinderrechtskonvention festgeschrieben. 1992 wurde das Übereinkommen über die Rechte des Kindes in Deutschland ratifiziert. Seit 25 Jahren gibt es damit eine wichtige Grundlage für die Gleichbehandlung, den Schutz, die Förderung und die Beteiligung von Kindern in unserer Gesellschaft. Was die Kinderrechte konkret bedeuten und wie sie im Alltag praktisch umgesetzt werden können, wird am Projekttag praktisch erkundet.

Die teilnehmenden Schüler_innen haben sich zuvor im Lebenskundeunterricht intensiv mit den Kinderrechten auseinandergesetzt. Sie haben über ihre Umsetzung in verschiedenen Ländern diskutiert, Filme geschaut, selbst welche gedreht, Spenden gesammelt, gemalt und gebastelt. Miteinander haben sie sich Aktivitäten zum Mitmachen zu den einzelnen Kinderrechten überlegt, die sie auf einem „Markt der Möglichkeiten“ vorstellen. So werden etwa Namensstempel hergestellt und aus einfachen Hilfsmitteln Spielzeuge gebastelt. Parallel dazu finden Workshops statt: Die Kinder trommeln für Toleranz und Frieden, setzen ein bestimmtes Kinderrecht pantomimisch um oder informieren sich über den Kindernotdienst. Zur Tradition des Tages gehört auch eine Kinderrechte-Wahl, bei der die Schüler_innen darüber abstimmen, welche Rechte ihnen am wichtigsten sind.

Der Humanistische Verband Berlin-Brandenburg rückt mit diesem Projekttag nicht nur das Thema Kinderrechte stärker in den Vordergrund, sondern fördert auch den Austausch unter Lebenskundeschüler_innen aus ganz Berlin. So möchte der Verband die Lebenswelt der mehr als 62.000 Mädchen und Jungen, die am Unterricht des HVD teilnehmen, für andere Erfahrungen und Gedanken öffnen und Neugierde und Toleranz gegenüber unbekannten Perspektiven fördern.

Das Projekt „Fit für Kinderrechte“ wird im Rahmen des freiwilligen Unterrichts Humanistische Lebenskunde durchgeführt und vom Deutschen Kinderhilfswerk finanziell gefördert. Wir würden uns freuen, wenn Sie über den Projekttag berichten oder ihn zum Anlass nehmen, die Situation von Kindern in Berlin sowie die Umsetzung der Kinderrechte in Ihren Medien zu thematisieren. Die Lebenskunde-Lehrer_innen, die den Projekttag im Nachbarschaftshaus Urbanstraße begleiten, stehen Ihnen für Gespräche zur Verfügung, auf dem „Markt der Möglichkeiten“ können Sie Stimmen der Kinder sammeln. Bitte kündigen Sie Ihr Kommen nach Möglichkeit per E-Mail an.

Toleranzfest in Nauen

Der Humanistische Freidenkerbund Havelland im HVD Berlin-Brandenburg lädt für den 20. April 2017 nach Nauen ein. Das traditionelle Toleranzfest in der Stadt ist zugleich Familienfest und politische Kundgebung. Etwa 30 Vereine und Organisationen, Kirche, Gewerkschaft, Parteien, Einrichtungen und Schulen beteiligen sich an dem Fest "für ein friedliches und buntes Nauen". Schirmherr ist Bürgermeister Detlef Fleischmann.

Die Beteiligten wollen mit dem Toleranzfest für eine lebendige, fröhliche und tolerante Stadt Nauen, für Demokratie und Vielfalt und für ein friedliches und freies Miteinander aller in Nauen lebenden Menschen demonstrieren. Dabei soll es auch um eine angemessene Erinnerung an die Bombennacht am 20. April 1945 in Nauen gehen – und um Positionen gegen eine für den Festtag geplante Mahnwache der NPD-nahen "Freien Kräfte". "Mit Lebensfreude und kultureller Vielfalt stellen wir uns gegen Gewalt, Rassismus und Ausländerfeindlichkeit. Nauen ist eine Stadt mit Herz. Wir wenden uns gegen Hass und Gewalt und begrüßen auch Menschen, die zu uns geflüchtet sind", betonen die Organisatoren. "Wir freuen uns auf eine lebendige, fröhliche, nachdenkenswerte und friedliche Veranstaltung am 20. April! Für ein tolerantes und freies Miteinander!"

Gefeiert wird von 14 Uhr an mit bunten Ständen, Kinderangeboten, Kundgebungen auf der Bühne und einem interkulturellen Suppenfest. Am Abend (ab 19 Uhr) gibt es ein politisches Bühnenprogramm und Musik.

Mehr Infos und Kontakt: freidenker@web.de

 

 

 

Donnerstag, 20. April 2017 - 14:00 Altstadt Nauen Gartenstraße (Ecke Marktstraße) 14641 Nauen – BB Karte anzeigen: Google Maps

Gelungener Tag der offenen Tür in der Humanistischen Fachschule für Sozialpädagogik

10. März 2017

Einen Einblick in das Angebot der Humanistischen Fachschule für Sozialpädagogik gab es jüngst beim Tag der offenen Tür. Die im Ullsteinhaus in Berlin-Tempelhof beheimatete Einrichtung hat Interressierten in dieser Woche unter anderem die Struktur ihrer Erzieherausbildung sowie Praxisbeispiele aus dem Unterricht vorgestellt. Die Besucher konnten einen Eindruck von der Arbeitsatmosphäre gewinnen und sich zudem über mögliche Praxisstellen in den Kindertagesstätten des HVD Berlin-Brandenburg informieren.

Mit Beginn zum September 2017 bietet die Humanistische Fachschule die Vollzeit- und berufsbegleitende Ausbildung zum_zur Erzieher_in an. Bewerbungen sind ab sofort möglich. Weitere Informationen zum Ausbildungsangebot gibt es auf: www.hufaso.de.

 

Examinierte Pflegefachkräfte im Kinderhospiz Berliner Herz

Menschlich, tolerant, konfessionsfrei – der humanistische Verband Berlin-Brandenburg e.V. ist Träger von über 60 Einrichtungen in den Bereichen Kita, Jugend, Soziales und Bildung. Über 1000 Kolleg_innen sind bereits dabei. Sie bald auch? Wir freuen uns über Ihre Bewerbung.

In der Verbindung der stationären und teilstationären Versorgung ist das Kindertages- und Nachthospiz Berliner Herz einzigartig. Hier werden Kinder und junge Erwachsene von 0-30 Jahren betreut und begleitet, die unheilbar, lebenslimitiert erkrankt sind. Weitere Informationen finden Sie unter www.kindertageshospiz-berlin.de.

Demonstration zum Frauen*kampftag am 8. März

7. März 2017

Am 8. März geht es um Frauenrechte: Gemeinsam mit dem Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung ruft der Humanistische Verband Berlin-Brandenburg zur Teilnahme an der Demonstration zum Frauen*kampftag auf. Beginn ist um 17 Uhr am Hermannplatz in Berlin, um 18 Uhr soll sich der Demonstrationszug in Bewegung setzen. Die Mitglieder des Bündnisses für sexuelle Selbstbestimkmung treffen sich an der Urbanstraße/Ecke Kotbusser Damm - und hoffen auf rege Unterstützung.

"Wir leben nicht in einer geschlechtergerechten Gesellschaft; als Frauen* sind wir von sexistischer Diskriminierung betroffen, wir werden schlechter oder für manche Arbeit gar nicht bezahlt, wir haben gesellschaftlich weniger Einfluss oder sind von körperlicher, teils sexualisierter Gewalt betroffen", heißt es im Aufruf des Bündnisses. "Immer wieder ist es unser Körper, der zum vermeintlichen Verhandlungspunkt wird. Das zeigt sich insbesondere in der Debatte um Schwangerschaftsabbrüche, die auch 2017 in Deutschland ein Straftatbestand sind. Dies führt u.a. dazu, dass Ärzt*innen diese medizinische Leistung nicht öffentlich benennen dürfen, Schwangerschaftsabbrüche ein gesellschaftliches Tabuthema sind, obwohl sie zu den häufigsten operativen Eingriffen der Gynäkologie zählen. Das können wir nicht hinnehmen! Wir fordern, dass Schwangerschaftsabbrüche entkriminalisiert werden, denn es muss unser Recht sein, über unsere Körper selbst zu bestimmen."

Wer eine freie und gleichberechtigte Gesellschaft wolle, müsse dafür kämpfen, heißt es weiter. "Wir brauchen die Solidarität gegen sexistische, homo-, bi-, trans*phobe und rassistische Diskriminierung. Wir fordern Selbstbestimmung über unseren Körper und unser Leben ein. Wir kämpfen gegen Diskriminierung. Deshalb sind wir als Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung auch dieses Jahr beim Frauen*kampftag mit dabei. Komm mit uns auf die Straße!"