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Aus den Landesverbänden

Humanistische Jugendprojekte unterstützen Berlins soziales Netzwerk T_Rest

3. März 2017

Um zu verhindern, dass die Arbeit der Kinder-, Jugend-und Familienprojekte in Berlin zu einem "sozialpolitischen Restposten" verkommt, hat sich das Netzwerk T_Rest gegründet. Die in dem Netzwerk zusammengeschlossenen Projekte und Vereine fordern in einer groß angelegten Kampagne Solidarität, Wertschätzung und ein klares politisches Bekenntnis zu der Arbeit, die sie machen.

Seit zehn Jahren wird die Finanzierung dieser Arbeit reduziert, viele Projekte sind unterfinanziert oder erhalten nur eine sehr kurzfristige Finanzierungszusagen. Zugleich wachsen die Personal-und Sachmittel anderer Institutionen kontinuierlich. Die Mitarbeiter_innen der Kinder-, Jugend- und Familienprojekte arbeiten „zunehmend mit dem Rücken zur Wand“, heißt es in dem Manifest des Bündnisses.

Die Jugendprojekte im Humanistischen Verband unterstützen die Kampagne, die in den kommenden Tagen und Wochen auf die aktuelle Situation aufmerksam machen will. Weitere Informationen finden Sie im hier anhängenden Manifest oder auf der Facebookseite der Kampagne.

VorschauAnhangGröße T_Rest Manifest239.24 KB

Tandem-Kitaleitung

Menschlich, tolerant, konfessionsfrei – der humanistische Verband Berlin-Brandenburg e.V. ist Träger von über 60 Einrichtungen in den Bereichen Kita, Jugend, Soziales und Bildung. Über 1000 Kolleg_innen sind bereits dabei. Sie bald auch? Wir freuen uns über Ihre Bewerbung.

Das Motto für unsere über 20 humanistischen Kitas in Berlin und Brandenburg lautet „wir spielen, forschen, fragen“. Wir ermutigen Kinder dazu, die Welt zu entdecken und selbst Entscheidungen zu treffen. Unsere Erzieher_innen verstehen sich dabei als Impulsgeber_innen. So sind unsere Kitas offene Bildungs- und Wohlfühlorte für die Kleinen.

Die KITA MÖCKERNSTRAßE liegt am Gleisdreieck-Park in Friedrichshain-Kreuzberg und wird voraussichtlich im Juli 2017 neu eröffnet. Die Einrichtung bietet Platz für 70 Kinder im Alter von einem Jahr bis zum Schuleintritt. Die Räumlichkeiten sind nach unterschiedlichen Themen und entsprechend der kindlichen Bedürfnisse gestaltet.

Kita Knirpsenstadt am Glitzerbach ist fertig saniert

23. Februar 2017

Eine Herausforderung für die Erwachsenen, für die Kinder vor allem spannend: Nach 19 Monaten ist die Sanierung der humanistischen Kita Knirpsenstadt am Glitzerbach in Marzahn abgeschlossen. Mit einer Feierstunde wurden die neuen Räume jetzt offiziell eingeweiht. Vertreter_innen aus Elternschaft, Verwaltung, Politik und Nachbarschaft folgten der Einladung ebenso wie die ausführenden Architekten, die auch noch einen Gutschein über 300 Euro für einen Clown zum nächsten Sommerfest mitbrachten.

Hell, freundlich und transparent präsentiert sich die Kita am Geraer Ring nach dem Umbau. Sie verfügt nun über eine moderne und funktionale Vollküche, Bäder und Sanitärräume wurden saniert und auch Akustik und Beleuchtung wurden modernisiert. Der Krippenbereich für die Kleinsten ist nun nicht mehr so isoliert wie bisher. Der neu gestaltete Eingangsbereich mit angeschlossenen Multifunktionsflächen öffnet die Einrichtung für das Quartier, unterschiedliche lokale Akteure sollen die Räume künftig nutzen. „Wir freuen uns auf vielfältige und interkulturelle Begegnungen an diesem Ort“, sagte Katrin Raczynski, Vorständin des HVD Berlin-Brandenburg.

Umgebaut wurde bei laufendem Betrieb – mit 150 Jungen und Mädchen im Haus. Eltern und Kinder mussten immer wieder andere Eingänge benutzen, die Handwerker_innen mussten sich auf die besonderen Ansprüche der Kita-Baustelle einlassen. „Wir wissen, dass das nicht immer leicht war“, betonte Katrin Raczynski. Der Dank des HVD gilt daher allen Beteiligten, insbesondere dem Team um Kitaleiterin Ulrike Schymanski.

Gekostet hat die Sanierung der Kita Knirpsenstadt am Glitzerbach insgesamt rund 2.000.000 Euro. Die Hälfte davon zahlt der HVD Berlin-Brandenburg als Träger, die übrigen Mittel stammen aus dem Berliner Förderprogramm „Bildung im Quartier“ (BiQ) – einem Teilprogramm der „Zukunftsinitiative Stadtteil“ (ZIS), die mit Hilfe des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert wird.

 

Die Patientenverfügung

Welche Möglichkeiten gibt es, um bei medizinischen und pflegerischen Maßnahmen selbstbestimmt zu bleiben, auch wenn man nicht mehr in der Lage ist, seine Wünsche zu äußern? Darüber wird Sie unsere Referentin Frau Hellriegel, Diplom-Psychologin und humanistische Beraterin des HVD informieren und die Patientenverfügung vorstellen.

Die Veranstaltung ist barriere- und kostenfrei! Anmeldung erforderlich unter Tel. 030 689770-0.

Montag, 10. April 2017 - 14:00 - 15:30 Bürgerzentrum Neukölln Werbellinstraße 42 (1. OG) 12053 Berlin – BE Telefon: 030 6897700 Karte anzeigen: Google Maps

Notunterkunft für Geflüchtete wird geschlossen

15. Februar 2017

Die vom HVD Berlin-Brandenburg betriebene Notunterkunft für Geflüchtete in der in der Otto-Ostrowski-Straße im Berliner Bezirk Friedrichshain wird am heutigen Mittwoch geschlossen. Zu diesem Schritt hat sich der HVD in Abstimmung mit dem Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) und dem zuständigen Bezirksamt kurzfristig entschlossen, da insbesondere brandschutztechnische Mängel an der zur Notunterkunft umfunktionierten Turnhalle einen sicheren Betrieb zunehmend gefährdeten.

Die Notunterkunft an der Otto-Ostrowski-Straße war im November 2015 eröffnet worden. Sie bot Platz für 130 Menschen. Die 38 verbliebenen Bewohner_innen – Geflüchtete aus Syrien, Afghanistan, Somalia, Ägypten und dem Irak, darunter auch neun Kinder – ziehen nun in ein sogenanntes Tempohome: ein Containerdorf in der Gerlinger Straße in Buckow (Bezirk Neukölln), das rund 560 Menschen Platz bietet. 

Ein Bus holt die Bewohner_innen am frühen Nachmittag ab, ihre Habseligkeiten werden gesondert transportiert. „Unsere Sozialarbeiterin wird die Bewohner_innen in die neue Gemeinschaftsunterkunft begleiten und ihnen unterstützend zur Seite stehen“, sagt Eros Avena, Leiter der Notunterkunft in der Otto-Ostrowski-Straße. Am Vorabend sei gemeinsam mit Bewohner_innen und ehrenamtlichen Helfer_innen noch eine kleine Abschiedsfeier organisiert worden. Die Initiative „Friedrichshain hilft“ habe einige Umzugskartons zur Verfügung gestellt, andere Helfer_innen spendeten Koffer.

Avena und seine Kolleg_innen werden auch in den nächsten Tagen noch in der Otto-Ostrowski-Straße vor Ort sein, um die Abwicklung des Umzugs bestmöglich zu organisieren. In der kommenden Woche fahren sie nach Buckow, um die persönlichen Akten an die Bewohner_innen zu übergeben und die dortigen Sozialarbeiter_innen über deren individuelle Anliegen zu informieren. Das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten stellt ihnen hierfür Dolmetscher_innen zur Seite. „Die Bewohner_innen sollen nicht wieder ganz bei Null anfangen müssen“, sagt Avena.

„Die Sicherheit und das Wohlergehen der Bewohner_innen stehen für uns an erster Stelle“, betont Andrea Käthner-Isemeyer, Leiterin der Abteilung Soziales beim HVD Berlin-Brandenburg. „Wir freuen uns, dass sie nun in die Gemeinschaftsunterkunft umziehen können.“ Verantwortung möchte der HVD aber auch für seine Mitarbeiter_innen übernehmen, die bislang in der Notunterkunft tätig waren. Der Verband hat sich um die Trägerschaft eines geplanten Tempohomes in der Hohenschönhauser Straße im Bezirk Lichtenberg beworben. „Wir hoffen hier auf eine baldige positive Antwort“, so Käthner-Isemeyer.

Um geflüchteten Menschen das Ankommen in Berlin zu erleichtern, hat der HVD gemeinsam mit der städtischen WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte im vergangenen Jahr zudem ein Patenschaftsprojekt mit dem Namen „Hallo neue Nachbarn!“ ins Leben gerufen. Mehrere Patenschaften konnten bereits vermittelt werden.

 

Erzieher_innen in Berlin und Brandenburg

Menschlich, tolerant, konfessionsfrei – der humanistische Verband Berlin-Brandenburg e.V. ist Träger von über 60 Einrichtungen in den Bereichen Kita, Jugend, Soziales und Bildung. Über 1000 Kolleg_innen sind bereits dabei. Sie bald auch? Wir freuen uns über Ihre Bewerbung.

Das Motto für unsere über 20 humanistischen Kitas in Berlin und Brandenburg lautet „wir spielen, forschen, fragen“. Wir ermutigen Kinder dazu, die Welt zu entdecken und selbst Entscheidungen zu treffen. Unsere Erzieher_innen verstehen sich dabei als Impulsgeber_innen. So sind unsere Kitas offene Bildungs- und Wohlfühlorte für die Kleinen.

Wir suchen pädagogisches Fachpersonal an folgenden Standorten:

BERLIN

Friedrichshain

Hellersdorf

Marzahn

Neukölln

Kreuzberg

  • Kita Flottwellstraße - 1x Vollzeit, ab sofort
  • Kita Möckernstraße (im Aufbau) - 8x Vollzeit (Teilzeit möglich), ab Juli 2017

Spandau

Steglitz

Treptow

BRANDENBURG

Fredersdorf-Vogelsdorf

Ostberlin wie es wirklich war. Erinnerungen aus der Hauptstadt der DDR

„Ost-Berlin, wie es wirklich war? Schon die despektierliche Bezeichnung Ost-Berlin hätte mir in dieser Zeit massiven Ärger eingebracht, denn immerhin lebte ich ja in der Hauptstadt der DDR, vom Obertan ihrer Untertanen kurz ‚Hoppstet-dr-Deutschkratischereplik’ genannt.“

Der bekannte Krimi- und Sachbuchautor Jan Eik schreibt erstmals aus seiner ganz persönlichen Sicht über jene Halbstadt, in der 45 Jahre lang 45 Prozent der Berliner lebten. Mit leisem Humor zeichnet er das Bild einer sozialistischen Metropole, die bei allen politischen Beschränkungen manches zu bieten hatte. Detailliert erzählt er, wie Ost-Berlin zu dem wurde, was es war, von komplizierten Grenz-, Geld- und Verkehrsbedingungen, von der blühenden Theater- und Musikszene, von populären Persönlichkeiten, beliebten Lokalitäten und Kammsteak mit Letscho.

Jan Eik arbeitet seit 1987  als freiberuflicher Autor und Publizist. Er verfasste u.a. zahlreiche Kriminalromane und –hörspiele, Sachbücher zur Kriminalliteratur, zur Medien- und Berlin-Geschichte sowie Drehbücher.

10.00 – 10.45 Frühstücksbüfett: 8,50 Euro
11.00 – 13.00 Lesung: 7 Euro / ermäßigt 5 Euro
Vorbestellung erforderlich: 030 29352203

 

Kooperationspartner: Café Sibylle

Sonntag, 7. Mai 2017 - 11:00 Café Sibylle Karl-Marx-Allee 72 10243 Berlin – BE Telefon: 030 29352203 Karte anzeigen: Google Maps

Ruhige Straße in guter Wohnlage. Die Geschichte meiner Nachbarn

Eine gewöhnliche Straße. Prachtvolle Jugendstilfassaden neben seelenlosen, in aller Eile aus den Kriegsruinen gestampften Wohnblöcken. Eine Straße wie es in Deutschland Hunderte gibt.

Hier wohnt die Französin Pascale Hugues. Sie geht der verschütteten Geschichte ihrer Straße nach und  entdeckt, was sich hinter den glatten Fassaden verbirgt. Sie taucht ein in vergessene Archive, sammelt das Kiezgeflüster und die Legenden ihrer Straße, lässt sich von ihren ehemaligen und jetzigen Nachbarn deren Geschichten erzählen. Und plötzlich zieht ein ganzes Jahrhundert vor ihren Augen vorbei: die protzigen Bauherren der Kaiserzeit, die sorglose Hautevolee der Zwanziger, die jüdischen Anwälte und Ärzte, die in alle Welt emigrieren mussten, die Ausgebombten, die Kriegswaisen und -witwen, die hektischen Helden des Wirtschaftswunders, die 68er-Rebellen, die konservativen Kleinbürger, die Kultmusiker Tangerine Dream und David Bowie und die Gentrifizierungsgegner von heute. Eine kleine Straße als Miniatur der großen Geschichte.

Pascale Hugues, geboren in Straßburg, arbeitet seit 1989 als Korrespondentin in Deutschland, zunächst für die Zeitung Libération, heute für das Wochenmagazin Le Point. Sie schreibt für deutsche Zeitungen und ist Kolumnistin des Tagesspiegels und der Süddeutschen Zeitung.

10.00 – 10.45 Frühstücksbüfett: 8,50 Euro
11.00 – 13.00 Lesung: 7,00 Euro / ermäßigt 5,00 Euro
Vorbestellung erforderlich: 030 29352203

Kooperationspartner: Café Sibylle

Foto © Nelly Rau-Häring

Sonntag, 2. April 2017 - 11:00 Café Sibylle Karl-Marx-Allee 72 10243 Berlin – BE Telefon: 030 29352203 Karte anzeigen: Google Maps

Hurra, wir leben noch!

Eine satirische Zeitreise mit Texten von Erich Kästner

Unterhaltsamer Theaterabend in bester Kleinkunst-Tradition - politische Satire mit Biss, klassische Kabarett-Chansons und natürlich auch ein bisschen Tingel-Tangel.
Die literarischen Vorlagen gibt Erich Kästner als Satiriker, Moralist, Frauenliebhaber, Mutters Liebling, Mahner und Kabarett-Autor.

Unter der Regie von Wolfgang Koch (Kabarett Sündikat) gestalten daraus Renate Geißler und Angelika Neutschel mit ihrem schauspielerischen Esprit einen unterhaltsamen Theaterabend, charmant und virtuos begleitet von Irene Wittermann am Klavier.

Steigen Sie mit ein in den Zug der Zeit und lassen Sie sich mitnehmen. Es sind noch Plätze frei!

Karten: 8,00 € / erm. 6,00 €

Tel. 030 61390410

Kooperationspartner: Salon Karl Marx Buchhandlung

Foto © Franziska Singer

 

Mittwoch, 1. März 2017 - 19:30 Salon Karl Marx Buchhandlung Karl-Marx-Allee 78 10243 Berlin – BE Karte anzeigen: Google Maps

„Für das Erinnern an Auschwitz gibt es keine Halbwertzeit“

27. Januar 2017

Am Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus ruft Jan Gabriel, Präsident des Humanistischen Verbandes Deutschlands, Landesverband Berlin-Brandenburg e.V., die Menschen in Brandenburg und Berlin auf, das Erinnern an die Millionen Opfer des mörderischen Regimes der Nationalsozialisten bewusst zu betreiben und als Bildungsaufgabe zu begreifen:

„Erst das Verstehen und Reflektieren der Verbrechen der Nationalsozialisten lässt den Einzelnen begreifen, wozu der Mensch fähig ist. Die zahlreichen zerstörten Lebensgeschichten der Opfer des Nationalsozialismus zeigen uns immer wieder, wohin das Abgleiten der freiheitlich-demokratischen Werte, der Verlust von Menschlichkeit und Solidarität sowie die Ablehnung des Unbekannten eine Gesellschaft führen kann.

Denjenigen, die meinen, es müsse doch langsam mal gut sein mit der Auseinandersetzung mit der Geschichte des Nationalsozialismus, will ich mit den Worten von Carolin Emcke antworten: „Für das Erinnern an Auschwitz gibt es keine Halbwertzeit.“ Die Reflektion der Verbrechen des Nationalsozialismus, schreibt die Trägerin des Friedenspreises des deutschen Buchhandels in ihrem aktuellen Buch „Gegen den Hass“, lässt sich nicht einfach abhaken, nur weil man es einmal getan hat.

In einer Zeit, in der Menschenfeindlichkeit, Aggressivität und Hass um sich greifen und populistische Kräfte eine geradezu propagandistische Informationspolitik betreiben, ist die intensive Auseinandersetzung mit der verheerenden Geschichte unserer Vorfahren umso wichtiger“, erklärte Gabriel weiter. Denn erst diese Auseinandersetzung macht es möglich, dass neben dem Ausmaß der Schuld in der Vergangenheit auch das Leid in der Gegenwart begreifbar wird. Joschka Fischers Appell „Nie wieder Auschwitz!“ richtete sich nicht in die Vergangenheit, sondern in die Zukunft. Und wir sind es, die die Zukunft unserer Gesellschaft gestalten. Ein bewusster und ehrlicher Umgang mit unserer Geschichte ist dafür unerlässlich.“

Der ehemalige Bundespräsident Roman Herzog hatte 1996 den Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar in Erinnerung an die am 27. Januar 1945 erfolgte Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau ausgerufen.

Kopftuch, Kruzifix & Co. – Ein Training zum Umgang mit religiösen Symbolen am Arbeitsplatz

Qualifikation für Führungskräfte in der Sozialwirtschaft

Mit: RALF SCHÖPPNER

Eine Kollegin mit Kopftuch; Kinder, die eine Weihnachstkrippe bauen wollen; Eltern, denen das missfällt: Als Mitarbeiter_in des Humanistischen Verbandes sind Sie vielfältigen Ansprüchen und Fragen ausgesetzt, nicht zuletzt auch den eigenen. Wir diskutieren das Verhältnis von Humanismus und Religion. Sie sind eingeladen, die eigenen arbeitsplatzspezifischen Kommunikationssituationen in Rollenspiel und Videotraining zu erproben.

Infos und Anmeldung: www.humanistische-akademie-berlin.de

Dienstag, 9. Mai 2017 - 9:00 Humanistische Akademie Berlin-Brandenburg Brückenstr. 5A (Erdgeschoß links) 10179 Berlin – BE Karte anzeigen: Google Maps

Update Humanismusforschung – Perspektiven einer eingreifenden Wissenschaft

Humanismusforschung ist nicht nur der Blick in die Vergangenheit einer geschichtlichen Tradition. Angesichts der politischen und sozialen Krisen der Gegenwart bedarf es einer Verknüpfung historischer Forschung mit aktuellen Problemlagen. Welche Beiträge leistet heute ein angeeignetes Erbe des Humanismus zur Lebensorientierung der Einzelnen und zum Zusammenleben in pluralistischen Gesellschaften? Forscherinnen und Forscher aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden berichten vom Stand und den Perspektiven der Humanismusforschung.

Gefördert von der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa und der Bundeszentrale für politische Bildung.

Freitag, 21. April 2017 - 17:30 Humanistische Akademie Berlin-Brandenburg Brückenstr. 5A (Erdgeschoß links) 10179 Berlin – BE Karte anzeigen: Google Maps

Stress bewältigen – Resilienz aufbauen

Qualifikation für Führungskräfte in der Sozialwirtschaft

Mit: CLAUDIA KUNZE

Das Training gibt eine Einführung in das Resilienz-Konzept und zeigt Strategien und Möglichkeiten der Anwendung des Konzeptes am Alltag der Teilnehmenden auf. Die individuellen Stressfaktoren werden identifiziert und ein Frühwarnsystem für Stress entwickelt. Das Modell der Energiebilanz gibt Impulse für ein nachhaltiges Leben im Gleichgewicht. Es werden Strategien vorgestellt und gemeinsam geübt, die auf unterschiedlichen Ebenen ansetzen (Kognition, Verhalten, Körper, Gefühl) und somit die persönlichen und sozialen Schutzfaktoren erweitern. So unterstützt die Gedanken-Stopp-Technik dabei, das Gedankenkarussell zu stoppen. Blitzentspannungstechniken sorgen für kurzfristige Erholung im Alltag. Achtsamkeitstraining und Genusstraining werden alltagstauglich gemacht. Das Training beinhaltet viele praktische Übungen, die sinnvoll mit theoretischen Impulsen ergänzt werden. Der Transfer in den Alltag wird mit umfangreichen Unterlagen unterstützt.

Infos und Anmeldung: www.humanistische-akademie-berlin.de

Dienstag, 4. April 2017 - 9:00 Humanistische Akademie Berlin-Brandenburg Brückenstr. 5A (Erdgeschoß links) 10179 Berlin – BE Karte anzeigen: Google Maps

Fortbildung: Multiplikator_innen Kinderschutz

Erzieher_innen leisten in Kitas einen wichtigen Beitrag zum Kinderschutz. Doch bei dieser herausfordernden Aufgabe gibt es viele offene Fragen: Was ist Kindeswohlgefährdung und welche Formen gibt es? Wie gehe ich mit einem (möglichen) Verdacht auf Kindeswohlgefährdung um? Welche rechtlichen Rahmenbedingungen gibt es zu beachten, welche internen Richtlinien? Wie bereite ich „schwierige“ Elterngespräche vor? Wo bekomme ich Unterstützung? Die zweitätige Fortbildung bietet allen Multiplikator_innen für Kinderschutz und Kitaleitungen die Möglichkeit sich dazu weiterzubilden und zu vernetzen.

Die Fortbildung wird von einem erfahrenen Zweierteam des Kinderschutzbundes durchgeführt.

Infos und Anmeldung: www.humanistische-akademie-berlin.de

Montag, 13. März 2017 - 9:00 Humanistische Akademie Berlin-Brandenburg Brückenstr. 5A (Erdgeschoß links) 10179 Berlin – BE Karte anzeigen: Google Maps

Inklusives systemisches Arbeiten als humanistische Praxis (Ausbildung in 5 Modulen)

Trainerin: Brigitte Wieczorek-Schauerte

Der systemische Ansatz in der Pädagogik, Sozialarbeit, Pflege und Beratung erleichtert durch die Schärfung des Blicks auf die Ressourcen den Beziehungsaufbau im Umgang mit Klient_innensystemen – seien dies Kinder, Jugendliche oder Erwachsene. Menschen kommunizieren lieber – und für ihre persönliche Entwicklung erfolgreicher – mit Professionals, die ihre Stärken erkennen, würdigen und ihr Handeln daran orientieren – auch wenn diese Stärken manchmal sehr verborgen sind. Das dient zum einen der Selbstsorge der Professionals, denn es verhindert viele energieraubende verdeckte oder offene Kämpfe mit den Klient_innen. Und es ist eine Voraussetzung für gelungene Inklusion durch eine an Freiheit, Gleichheit und Solidarität orientierte humanistische Haltung, die individuelle Unterschiede eher als bereichernd denn als defizitär wertet. In diesem Sinne wäre die Arbeit auch in einer interdisziplinären Seminargruppe zu begrüßen.

Modul I: Methodentraining Systemisches Denken und Handeln mit
theoretischem Input und anhand von Beispielen der Teilnehmer_innen  
TERMIN: 10. März 2017  |  9 – 17 Uhr

Modul II: Fortsetzung Modul I mit Schwerpunkt: Schwierige Eltern –  
schwierige Kinder – schwierige Patient_innen – schwierige Kolleg_innen 
TERMIN: 28. April 2017  |  9 – 17 Uhr

Modul III: Auf meinen Spuren – Bildungs-/Erziehungs-/ 
Beziehungserfahrungen in helfenden und pädagogischen  
Berufsfeldern und professionelle Haltung 
TERMIN: 12. Mai 2017  |  9 – 17 Uhr

Modul IV:  Arbeit mit Gruppen zwischen Selbstbestimmung und  
professioneller Grenzen setzender Verantwortlichkeit  
TERMIN: 30. Juni 2017  |  9 – 17 Uhr

Modul V:  Intervision - „Das kollegiale Teamcoaching“ als ein Beispiel  
gelingender Teamentwicklung 
TERMIN: 15. September 2017  |  9 – 17 Uhr


Infos und Anmeldung: www.humanistische-akademie-berlin.de

Freitag, 10. März 2017 - 9:00 Humanistische Akademie Berlin-Brandenburg Brückenstr. 5A (Erdgeschoß links) 10179 Berlin – BE Karte anzeigen: Google Maps

Alles Gender oder was?! – Mythos und Wirklichkeit von Geschlechterbildern

Mit: HELEN WEINBACH

Humanist_innen denken über Gender nach. Die einen reden von „Genderwahn“ und befürchten einen evolutionären Super-GAU. Andere hingegen betonen die soziale Konstruiertheit und Vielfalt von Geschlecht und fordern Gender-Mainstreaming. Wie beeinflussen Ideen über Natur und Kultur die Vorstellungen von Geschlecht und Geschlechterrollen im Humanismus? Was bedeutet das für humanistische Praxen in unserer Gesellschaft?

Infos und Anmeldung: www.humanistische-akademie-berlin.de

Mittwoch, 8. März 2017 - 19:00 Humanistische Akademie Berlin-Brandenburg Brückenstr. 5A (Erdgeschoß links) 10179 Berlin – BE Karte anzeigen: Google Maps

Weltbürger inkognito I – Humanistische Antworten auf die Globalisierung

Die Vorträge versuchen eine politische und humanistische Antwort zu geben auf den  historischen Einschnitt, der sich vor unseren Augen auftut. Das seit Anfang der siebziger Jahre andauernde Wirken des Neoliberalismus hat den Boden bereitet für den Aufstieg des Populismus. Sein Ziel besteht darin, die in der Nachkriegsordnung erreichten demokratischen und zivilisatorischen Fortschritte zurückzudrehen. Gegen die politischen Leitfiguren eines neoliberal verkürzten homo oeconomicus und eine_r national beschränkten Staatsbürger_in setzt der Humanismus auf das Konzept des Weltbürgertums. Es versteckt sich in der demokratischen Staatsbürgerschaft. Sein Inkognito gilt es zu enthüllen.

I. Wir Weltbürger_innen
TERMIN: 20. Februar 2017  |  18 Uhr 

II. Humanismus und Kosmopolitismus
TERMIN: 22. Mai 2017  |  18 Uhr

III. Weltbürgerliche Pflichten und Tugenden
TERMIN: 18. September 2017  |  18 Uhr

IV. Vorschläge für die Reform  der Europäischen Union
TERMIN: 4. Dezember 2017  |  18 Uhr

Infos und Anmeldung: www.humanistische-akademie-berlin.de

 

 



Montag, 20. Februar 2017 - 18:00 Humanistische Akademie Berlin-Brandenburg Brückenstr. 5A (Erdgeschoß links) 10179 Berlin – BE Karte anzeigen: Google Maps

Humanistischer Lesekreis

Dies ist die Gelegenheit, selbst ausgewählte Bücher und Texte zu zeitgenössischen humanistischen Themen in angenehmer Atmosphäre zu diskutieren.

Für 2017 in der Auswahl: Philosophische Reflexionen von Julian Nida-Rümelin, Redefreiheit von Timothy Garton Ash, Bullshit von Harry G. Frankfurt,  Europa: Krise und Ende? von Étienne Balibar, Vita activa von Hannah Arendt und andere mehr.

Moderation: TINA BÄR und RALF SCHÖPPNER

Dienstag, 30. Mai 2017 - 18:00 - 19:30 Märkisches Museum Straße am Köllnischen Park 5 (Seiteneingang des Museums) 10179 Berlin – BE Karte anzeigen: Google Maps