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Aus den Landesverbänden

Alles Gender oder was?! – Mythos und Wirklichkeit von Geschlechterbildern

Mit: HELEN WEINBACH

Humanist_innen denken über Gender nach. Die einen reden von „Genderwahn“ und befürchten einen evolutionären Super-GAU. Andere hingegen betonen die soziale Konstruiertheit und Vielfalt von Geschlecht und fordern Gender-Mainstreaming. Wie beeinflussen Ideen über Natur und Kultur die Vorstellungen von Geschlecht und Geschlechterrollen im Humanismus? Was bedeutet das für humanistische Praxen in unserer Gesellschaft?

Infos und Anmeldung: www.humanistische-akademie-berlin.de

Mittwoch, 8. März 2017 - 19:00 Humanistische Akademie Berlin-Brandenburg Brückenstr. 5A (Erdgeschoß links) 10179 Berlin – BE Karte anzeigen: Google Maps

Weltbürger inkognito I – Humanistische Antworten auf die Globalisierung

Die Vorträge versuchen eine politische und humanistische Antwort zu geben auf den  historischen Einschnitt, der sich vor unseren Augen auftut. Das seit Anfang der siebziger Jahre andauernde Wirken des Neoliberalismus hat den Boden bereitet für den Aufstieg des Populismus. Sein Ziel besteht darin, die in der Nachkriegsordnung erreichten demokratischen und zivilisatorischen Fortschritte zurückzudrehen. Gegen die politischen Leitfiguren eines neoliberal verkürzten homo oeconomicus und eine_r national beschränkten Staatsbürger_in setzt der Humanismus auf das Konzept des Weltbürgertums. Es versteckt sich in der demokratischen Staatsbürgerschaft. Sein Inkognito gilt es zu enthüllen.

I. Wir Weltbürger_innen
TERMIN: 20. Februar 2017  |  18 Uhr 

II. Humanismus und Kosmopolitismus
TERMIN: 22. Mai 2017  |  18 Uhr

III. Weltbürgerliche Pflichten und Tugenden
TERMIN: 18. September 2017  |  18 Uhr

IV. Vorschläge für die Reform  der Europäischen Union
TERMIN: 4. Dezember 2017  |  18 Uhr

Infos und Anmeldung: www.humanistische-akademie-berlin.de

 

 



Montag, 20. Februar 2017 - 18:00 Humanistische Akademie Berlin-Brandenburg Brückenstr. 5A (Erdgeschoß links) 10179 Berlin – BE Karte anzeigen: Google Maps

Humanistischer Lesekreis

Dies ist die Gelegenheit, selbst ausgewählte Bücher und Texte zu zeitgenössischen humanistischen Themen in angenehmer Atmosphäre zu diskutieren.

Für 2017 in der Auswahl: Philosophische Reflexionen von Julian Nida-Rümelin, Redefreiheit von Timothy Garton Ash, Bullshit von Harry G. Frankfurt,  Europa: Krise und Ende? von Étienne Balibar, Vita activa von Hannah Arendt und andere mehr.

Moderation: TINA BÄR und RALF SCHÖPPNER

Dienstag, 30. Mai 2017 - 18:00 - 19:30 Märkisches Museum Straße am Köllnischen Park 5 (Seiteneingang des Museums) 10179 Berlin – BE Karte anzeigen: Google Maps

Humanistischer Lesekreis

Dies ist die Gelegenheit, selbst ausgewählte Bücher und Texte zu zeitgenössischen humanistischen Themen in angenehmer Atmosphäre zu diskutieren.

Für 2017 in der Auswahl: Philosophische Reflexionen von Julian Nida-Rümelin, Redefreiheit von Timothy Garton Ash, Bullshit von Harry G. Frankfurt,  Europa: Krise und Ende? von Étienne Balibar, Vita activa von Hannah Arendt und andere mehr.

Moderation: TINA BÄR und RALF SCHÖPPNER

Dienstag, 25. April 2017 - 18:00 - 19:30 Märkisches Museum Straße am Köllnischen Park 5 (Seiteneingang des Museums) 10179 Berlin – BE Karte anzeigen: Google Maps

Humanistischer Lesekreis

Dies ist die Gelegenheit, selbst ausgewählte Bücher und Texte zu zeitgenössischen humanistischen Themen in angenehmer Atmosphäre zu diskutieren.

Für 2017 in der Auswahl: Philosophische Reflexionen von Julian Nida-Rümelin, Redefreiheit von Timothy Garton Ash, Bullshit von Harry G. Frankfurt,  Europa: Krise und Ende? von Étienne Balibar, Vita activa von Hannah Arendt und andere mehr.

Buch des Abends: Bullshit von Harry G. Frankfurt

Moderation: TINA BÄR und RALF SCHÖPPNER

Dienstag, 28. März 2017 - 18:00 Märkisches Museum Straße am Köllnischen Park 5 (Seiteneingang des Museums) 10179 Berlin – BE Karte anzeigen: Google Maps

Humanistischer Lesekreis

Dies ist die Gelegenheit, selbst ausgewählte Bücher und Texte zu zeitgenössischen humanistischen Themen in angenehmer Atmosphäre zu diskutieren.

Für 2017 in der Auswahl: Philosophische Reflexionen von Julian Nida-Rümelin, Redefreiheit von Timothy Garton Ash, Bullshit von Harry G. Frankfurt,  Europa: Krise und Ende? von Étienne Balibar, Vita activa von Hannah Arendt und andere mehr.

Moderation: TINA BÄR und RALF SCHÖPPNER

Dienstag, 28. Februar 2017 - 18:00 - 19:30 Märkisches Museum Straße am Köllnischen Park 5 (Seiteneingang des Museums) 10179 Berlin – BE Karte anzeigen: Google Maps

Humanistischer Lesekreis

Dies ist die Gelegenheit, selbst ausgewählte Bücher und Texte zu zeitgenössischen humanistischen Themen in angenehmer Atmosphäre zu diskutieren.

Am 31. Januar 2017 geht es um das neue Buch von Michael Schmidt-Salomon: Die Grenzen der Toleranz.

Außerdem sind für 2017 in der Auswahl: Philosophische Reflexionen von Julian Nida-Rümelin, Redefreiheit von Timothy Garton Ash, Bullshit von Harry G. Frankfurt,  Europa: Krise und Ende? von Étienne Balibar, Vita activa von Hannah Arendt und andere mehr.

Moderation: TINA BÄR und RALF SCHÖPPNER

Dienstag, 31. Januar 2017 - 18:00 - 19:30 Märkisches Museum Straße am Köllnischen Park 5 (Seiteneingang des Museums) 10179 Berlin – BE Karte anzeigen: Google Maps

Das Geschäft mit dem Lebensende: PATIENT OHNE VERFÜGUNG

Präsentiert von: Bundeszentralstelle Patientenverfügung in Kooperation mit Humanistischer Pressedienst (hpd).

Finanzieller Profit gerät heute zunehmend in den Fokus von Kliniken und auch Ärzten. Wodurch können diese Missstände in unserem Gesundheitssystem beseitigt und v.a. das Lebensende humaner gestaltet werden? Während die Alternativen Sterbehilfe, Hospiz- und Palliativversorgung schon häufig diskutiert wurden, blieb das eigentliche Problem bisher unangetastet. Erstmalig legt ein Mediziner anhand erschütternder Fallbeispiele offen, dass in Deutschland sinnlose Übertherapie gang und gäbe ist. Aufgrund eines fehlgeleiteten Honorar- und Anreizsystems werden selbst hochbetagte Sterbenskranke durch teure Medizintechik oder Chemotherapie in voraussehbar aussichtsloser Situation noch unnötigen Qualen ausgesetzt. Dies geschieht auch gegen ihren Willen, indem z. B. Patientenverfügungen uminterpretiert werden. Oder aufgrund irreführender ärztlicher Versprechungen wird - auch von bevollmächtigten Angehörigen - Therapieangeboten doch noch zugestimmt. Obwohl diese oft wegen der großen Belastungen das Leben sogar verkürzen können. Buchautor Dr. Thöns berichtet aus seiner täglichen Praxis, er begleitet mit seinem Team ca. 400 Sterbende jährlich in der von ihnen gewünschten Umgebung, wobei Schmerz- und Beschwerdelinderung im Vordergrund steht. Mehrfach wöchentlich muss er erleben, wie stattdessen Patienten in Mitleid erregender Weise übertherapiert werden, soweit es die Gebührenordnung hergibt. Über intransparente Bonussysteme werden leitende Ärzte an den Gewinnen beteiligt. Insbesondere die dauerhafte Intensivbeatmung gilt als "Gelddruckmaschine". Kaum jemand ahnt, dass dafür bis zu zwanzigtausend Euro pro Monat ohne das leiseste Murren der Krankenkassen bezahlt werden. Dr. Thöns möchte Patient/innen, Angehörigen und human eingestellten Ärztinnen und Ärzten Mut machen, sich diesen Fehlentwicklungen gemeinsam entgegenzustellen.

Moderation: RA Walter Otte

Dr. Matthias Thöns, niedergelassener Narkose- und Palliativarzt, stellv. Landessprecher NRW der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin

Dienstag, 24. Januar 2017 - 18:00 Urania An der Urania 17 10787 Berlin – BE Telefon: 030 2189091 Karte anzeigen: Google Maps

Gedenken an Max Sievers – Humanist und Widerstandskämpfer während des Nationalsozialismus

16. Januar 2017

Am 17. Januar 2017 jährt sich der Todestag des großen Freidenkers und Widerstandskämpfers Max Sievers zum 73. Mal. Sievers wurde 1944 durch die Nationalsozialisten hingerichtet.

Max Sievers wurde 1987 in Berlin geboren. 1922 übernimmt er die Geschäftsführung des Vereins der Freidenker für Feuerbestattung und ab 1927 dessen Vorsitz. Dass aus dem einstigen Bestattungsverein, der sich bald „Deutscher Freidenkerverband" nannte, eine politische Kultur- und Weltanschauungsorganisation wurde, war maßgeblich sein Verdienst.

Sievers wollte ein „neues Kulturbewusstsein in der Arbeiterschaft“ fördern und erreichte dieses Ziel durch nichtreligiöse Jugendweihen sowie Kultur- und Bildungsangebote. Mit dem masterplan des Berliner Freidenkers war der „Deutsche Freidenkerverband“ überaus erfolgreich und zählte Anfang der 30er Jahre über 600.000 Mitglieder.

Als Humanist und SPD-Mitglied gehörte Max Sievers zu jenen wenigen Stimmen der Vernunft, die bereits vor Machtantritt Adolf Hitlers vor ihm gewarnt hatten. Sein Name stand 1933 auf einer Liste von 33 NS-Gegnern, denen das Regime die deutsche Staatsbürgerschaft entzog. Direkt nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde Sievers in Schutzhaft genommen. Nach seiner Freilassung floh er aus Deutschland und organisierte aus Saarbrücken sowie später aus Belgien den Widerstand gegen das NS-Regime. Er gab diverse Zeitschriften heraus und wurde zu einer wichtigen Stimme der sozialistischen Emigration. Im Zuge der Besetzung Westeuropas durch die Wehrmacht wurde er im Juni 1943 erneut von den Nationalsozialisten gefangen genommen. Der Volksgerichtshof verurteilte Sievers wegen „Vorbereitung zum Hochverrat mit Feindbegünstigung“ zum Tode.

Max Sievers setzte sich für die Gleichbehandlung aller Menschen unabhängig von konfessioneller Bindung, für die Trennung von Staat und Kirche sowie für Demokratie und Humanismus ein. Doch sowohl in der Bundesrepublik Deutschland wie auch in der DDR blieb ihm eine öffentliche Anerkennung lange Zeit verwehrt. Erst 1996 hob das Landgericht Berlin auf Antrag des Humanistischen Verbands das Unrechtsurteil gegen Sievers auf.

25.03.2017, Ausflug, Astronomietag im Planetarium Stuttgart

14:30 Uhr Ausflug ins Planetarium Stuttgart
Zum Astronomietag besuchen wir das Planetarium in Stuttgart. Treffpunkt vrstl. 14:30 h am HBF Tübingen bzw. 16:00 h am Planetarium in Stuttgart

25.02.2017, Humanistisches Café

16:00 Uhr Schlatterhaus Tübingen
Gemütliches Kennenlernen und Plaudern

28.01.2017, Arbeitstreffen Medienpräsenz

10:00 Uhr Hirschgasse 9, Tübingen
Arbeitstreffen zur Präsenz in der Presse

25.03.2017, Ausflug, Astronomietag im Planetarium Stuttgart

14:30 Uhr Ausflug ins Planetarium Stuttgart
Zum Astronomietag besuchen wir das Planetarium in Stuttgart. Treffpunkt vrstl. 14:30 h am HBF Tübingen bzw. 16:00 h am Planetarium in Stuttgart

25.02.2017, Humanistisches Café

16:00 Uhr Schlatterhaus Tübingen
Gemütliches Kennenlernen und Plaudern

28.01.2017, Arbeitstreffen Medienpräsenz

10:00 Uhr Hirschgasse 9, Tübingen
Arbeitstreffen zur Präsenz in der Presse

Der „Humanistische Hospizdienst Stuttgart“ ist im Rahmen der AWO Bundeskonferenz mit dem Lotte-Lemke-Preis 2016 in Wolfsburg geehrt worden

Das Präsidium der Bundeskonferenz der AWO hat dem Ambulanten Humanistischen Hospizdienst der AWO Stuttgart, ein Kooperationsprojekt mit den Humanisten Baden-Württemberg, am 26.November in Wolfsburg, den Lotte-Lemke-Preis verliehen.