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Aus den Landesverbänden

06.10.2016, Reise, Verbandsreise 2016: Krakau – Florenz des Nordens

23:00 Uhr Hauptbahnhof Stuttgart - Eingang zum Turm
Alle angemeldeten Mitreisenden haben bereits im September eine Reisebestätigung mit genauer Reisebeschreibung, Reisezeiten und den Reiseunterlagen per Post erhalten.

diesseits 1/2016

Die neue Ausgabe des Magazins ist ab sofort erhältlich.

Online: www.diesseits.de

Humanistisches Forum: Donnerstag 18. Februar 2016, 19:00 Uhr – Warum die Evolution schon in der Grundschule behandelt werden sollte

Erfahrungen eines Grundschullehrers

Das Wissen über Evolution ist für das moderne Weltbild von zentraler Bedeutung. Daher sollten Kinder mög­lichst früh erfahren, wie sich die verschiedenen Lebensformen auf der Erde entwickelt haben. Aus diesem Grund setzen sich Wissenschaftler und Pädagogen dafür ein, dass das wichtige Thema „Evolution“ nicht – wie bisher – erst in der 10. Klasse, sondern bereits in der Grund­schule gelehrt wird.

Der Referent unterstützt dieses Projekt, dass sich „Evokids“ (www.evokids.de) nennt, und wird in seinem Vortrag aus seiner praktischen Erfahrung berichten, wie die Grundzüge der Evolutionstheorie bereits ab Klasse 3 oder früher in den Unterricht integriert werden kann.

Der Referent André Sebastiani, geboren 1977, studierte in Münster auf Lehramt. Heute ist er in Bremen als Grundschullehrer tätig.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Der Eintritt ist frei.
Veranstaltungsort: Haus Humanitas, Otto-Brenner-Str. 20–22, 30159 Hannover.

Offener Treff
Vor dem Forum können Interessierte und Neugierige, jeweils ab 17:30 Uhr im Haus Humanitas, den Humanistischen Verband Niedersachsen kennenlernen und mit Mitgliedern sprechen.

Jugendfeiern 2016 in Weser-Ems - jetzt noch anmelden!

Termine und Informationen zu den Jugendfeiern 2016 in Weser-Ems

 

 Im Mai 2016 werden wieder Feiern für Jugendliche veranstaltet, die eine nicht-religiöse Alternative zur Konfirmation suchen. Die Jugendfeiern sind ein Angebot des Humanistischen Verbandes Niedersachsen an Jugendliche zwischen 14 und 15 Jahren, den Übergang vom Kindes- zum Erwachsenenalter bewusst und feierlich zu begehen.

Die Humanistische Jugendfeier ist keine Unterweisung in Form einer „Weihe", sie versteht sich vielmehr als ein Orientierungsangebot, das hilft, eine selbstbestimmte Lebensführung zu entwickeln. Für ein paar Monate beschäftigen sich die Jugendlichen an Wochenenden mit Themen rund um das Erwachsenwerden. Die Vorbereitungszeit beginnt mit Kennenlernfahrten und wird bis zur Feier durch Tagesseminare fortgeführt.

Die Humanistische Jugendfeier ist ein Familienfest, das die jungen Menschen würdigt, aber auch an den Weg erinnert, den sie gemeinsam mit ihren Familien und Freunden zurückgelegt haben.

November 2015 bis Januar 2016
Infotreffen mit interessierten Jugendlichen und Eltern in:
Osnabrück – 13. Januar 2016, 19:00 Uhr im Kulturzentrum Lagerhalle
Wilhelmshaven – 15. Januar 2016, 19:30 Uhr im Familienzentrum West
Oldenburg – 18. Januar 2016, Humanistisches Zentrum, Donnerschweer Str. 58

12.–14. Februar 2016
Kennenlernfahrt mit den Teilnehmern aus der Region Weser-Ems.

Die Termine der Vorbereitungszeit
27. Februar, 12. März, 9. April und 23. April 2016: Tagesseminare in Oldenburg.
18.–20. Mai 2016: Abschlussfahrt nach Leer (Die Abschlussfahrt ist optional). Sie ist als „Rüstzeit“ anerkannt und befreit, analog zu Konfirmationsfahrten, von der Schulpflicht.

 

Jugendfeiertermine Weser-Ems
22. Mai Festveranstaltung in Oldenburg, im Kulturzentrum PFL.
8. Mai Festveranstaltung in Osnabrück, Rathaus.

Nachtreffen
Mit den Teilnehmern und ihren Eltern: 18. Juni 2016.

Kosten
200 Euro für: Kennenlernfahrt, inhaltliche Vorbereitungstreffen und Festveranstaltung. Die optionale Abschlussfahrt muss extra berechnet werden.

Mehr Infos unter: weser-ems@humanisten.de, Telefon: 0441 99861391.

Zuschlag für 5. humanistische Kindertagesstätte

Der Humanistische Verband Niedersachsen hat am heutigen Tag den Zuschlag für den Betrieb einer weiteren Krippe in Hannover erhalten. Die Krippe für 15 Kinder im Alter bis zu drei Jahren soll im Jahr 2016 im hannoverschen Stadtteil Misburg fertig gestellt sein. Somit eröffnet der Verband nach der Krippe in Oldenburg im Mai 2016, im Oktober 2016 seine insgesamt 5. Einrichtung für Kinder unter drei Jahren. Weitere Einrichtungen sind derzeit im Gespräch.

Neuerscheinung: „Gläserne Wände“ – Bericht zur Benachteiligung nichtreligiöser Menschen in Deutschland

Rund 25 Millionen Menschen in der Bundesrepublik, knapp ein Drittel der Be­völkerung, gehören keiner Konfession an. Die große Mehrheit von ihnen ist nicht religiös. In den Großstädten – in den alten wie in den neuen Bundesländern – ist ihr Anteil regelmäßig erheblich höher. Doch wer nicht Mitglied in einer Kirche oder anderen traditionellen religiösen Glaubensgemeinschaft ist, hat oftmals die schlechteren Karten: auf dem Arbeits­markt, im Bildungssystem, in der Politik, in den Medien und in der öffentlichen Wahrnehmung.

Die kompakte Broschüre von den Autoren Michael Bauer und Arik Platzek beschreibt auf knapp 100 Seiten, in welchen Bereichen Bürgerinnen und Bürger ohne religiöses Bekenntnis benachteiligt werden und verweist auf aktuelle Konfliktfelder. Zusätzlich erläutert der Be­richt politische und rechtliche Hintergründe des Status quo und nennt Fallbeispiele. Ergänzt werden die Darstellungen durch Vorschläge, wie die Politik Benachteiligungen abbauen könnte.

Die Broschüre können Sie in der Landeszentrale des HVD-Niedersachsen in der Otto-Brenner-Str. 22, 30159 Hannover, zu unseren Bürozeiten für 7,– Euro erwerben oder bei uns bestellen: zentrale@humanisten.de I Telefon: 0511 16 79 67-60 (zzgl. 1,45 Euro Versandkosten).

Humanistisches Forum Hannover am Donnerstag, 17. Dezember um 19:00 Uhr: Ursula Caberta stellt ihr „Schwarzbuch Esoterik“ vor.

Ursula Caberta, geboren 1950, ist Diplom-Volkswirtin und leitete von 1992 bis 2010 die Arbeitsgruppe Scientology bei der Behörde für Inneres in Hamburg, die als oberste Landesjugendbehörde für Kinder und Jugendliche aus neureligiösen und ideologischen Gemeinschaften sowie Psychogruppen fungiert.

Von Januar 2011 bis Februar 2013 war sie Ministerialreferentin bei dieser Behörde. Fachberatung beim erfolgreichen Scientology-Fernsehfilm „Bis nichts mehr bleibt”.


Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Der Eintritt ist frei!

Offener Treff
Vor dem Forum können Interessierte und Neugierige, jeweils ab 17:30 Uhr im Haus Humanitas, den Humanistischen Verband Niedersachsen kennenlernen und mit Mitgliedern sprechen.

Richtfest der HVD-Krippe in Oldenburg

Im Mai 2016 wird die erste Krippe der Humanisten in Oldenburg mit Platz für 45 Kinder geöffnet. Am 9. Oktober öffnete die Krippe schon mal ihre Pforten, um die Nachbarschaft und andere Gäste zum Richtfest zu empfangen.

In Anwesenheit zahlreicher Gäste, zu denen auch Vertreter der Grundschule Hogenkamp, der Freizeitstätte „Die Villa“ und der Nikolai-Kirchengemeinde gehörten, wurde am Freitag, den 9. Oktober 2015, die Richtkrone angebracht, der „letzte Nagel“ durch HVD-Landesgeschäftsführer Jürgen Steinecke eingeschlagen und der Richtspruch verkündet - ganz ohne göttlichen Segen.

In seiner Begrüßung bedankte sich Verbandspräsident Guido Wiesner bei der Stadt Oldenburg für die Berücksichtigung der Humanisten bei der Vergabe der Trägerschaft und das entgegengebrachte Vertrauen. Auch Bürgermeisterin Annelen Meyer zeigte sich in ihrem Grußwort erfreut, dass der Humanistische Verband als Vertretung der Konfessionsfreien die Vielfalt der Bewohner der Stadt Oldenburg in die Trägerlandschaft einbringt und nun bei der Kinderbetreuung gesellschaftliche Verantwortung übernimmt.

Landesgeschäftsführer Jürgen Steinecke betonte, dass mit dieser vierten Krippe des Verbandes endlich sein lang gehegter Traum Wirklichkeit wurde, eine Tagesstätte zu errichten, deren Gebäude ganz nach den Erfordernissen der Kinderbetreuung gestaltet wird.

Die Gäste des Festes hatten die Möglichkeit, sich von der Leitung der Krippe, Frau Ariane Schürmann, das Betreuungskonzept erläutern oder sich von Mitarbeitern des Architekturbüros Simon-Exner-Kersten durch das Gebäude führen zu lassen. Für die musikalische Begleitung und das leibliche Wohl sorgten das Oldenburger „Swinghouse Quartett“ und das Team des Caterers C.U.P.

Der Bau der Krippe für drei Gruppen wird im Frühjahr 2016 abgeschlossen sein. Im Mai wird die Krippe ihre Pforten dann erstmals für 45 Kinder im Alter von einem halben Jahr bis zum dritten Lebensjahr öffnen.

Es werden zwei Ganztags- und eine Halbtagsgruppe angeboten. Die Aufnahme steht allen Kindern bzw. Eltern offen. Die Kernöffnungszeiten werden von 8 bis 14 Uhr (halbtags) bzw. von 8 bis 16 Uhr (ganztags) sein. Gleichzeitig wird es einen gruppenübergreifenden Frühdienst ab 7.30 Uhr geben.

Weitere Informationen in der Landeszentrale unter zentrale@humanisten.de; Telefon: 0511 167691-60 oder vor Ort im Regionalbüro Oldenburg weser-ems@humanisten.de; Telefon 0441 99861391. Anmeldungen direkt über die Stadt Oldenburg unter oldenburg.betreuungsboerse.net oder unter der Telefonnummer 0441 2352816.

 

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Zur Unterstützung unseres Teams in der Kita in Oldenburg-Eversten suchen wir engagierte
Sozialassistenten/innen mit staatl. Anerkennung
in Vollzeit als auch Teilzeit. Die Stellenausschreibung finden Sie hier zum Download.

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Der Humanistische Verband vertritt in Niedersachsen per Staatsvertrag mit dem Land die Interessen konfessionsfreier Menschen. Der Verband betreibt in ganz Deutschland knapp 50 Kindertagesstätten. Seit 2013 steht Mitgliedern und Interessierten aus der Region mit dem  „Humanistischen Zentrum“ in der Donnerschweer Straße 58 ein eigener Treffpunkt zur Verfügung.

Humanistisches Forum Hannover am Mittwoch, 4. November 2015 um 19:00 Uhr: Gläserne Wände – über die Benachteiligung nicht-religiöser Menschen in Deutschland

Referent: Michael Bauer, Vorstand des HVD Bayern und einer der Autoren der gleichnamigen Bröschüre.

Rund 25 Millionen Menschen in Deutschland, knapp ein Drittel der Bevölkerung, gehören keiner Religionsgemeinschaft an. Die große Mehrheit von ihnen ist nicht religiös. An der öffentlichen Anerkennung und politischen Einbeziehung dieses Teils der Bevölkerung fehlt es jedoch weitgehend.

Die Forumsveranstaltung am 4. November über die Benachteiligung nicht-religiöser Menschen ist Teil einer kirchlichen Fortbildung für Weltanschauungsbeauftragte zum Thema „Konfessionslose, Atheisten und Huma­nisten“ und findet daher an einem Mittwoch statt.

Wir freuen uns auf eine rege und kritische Diskussion mit einem fachkundigen Publikum!

Der Diplom-Politologe Michael Bauer ist Vorstand des HVD Bayern und im Auftrag des HVD Bundesverbands Herausgeber von „diesseits – das humanistische Magazin“.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Der Eintritt ist frei!


Die Broschüre „Gläserne Wände" können Sie ab sofort in der Landeszentrale im Haus Humanitas in Hannover zu unseren Bürozeiten für 7,– erwerben. Oder Sie bestellen sie per Mail: zentrale@humanisten.de oder telefonisch unter: 0511 16 79 67-60 (zzgl. 1,45 Euro Versandkosten). Selbstverständlich liegt sie auch bei der Veranstaltung für Sie bereit.


Offener Treff
Vor dem Forum können Interessierte und Neugierige, ab 17:30 Uhr im Haus Humanitas, den Humanistischen Verband Niedersachsen kennenlernen und mit Mitgliedern sprechen.

 

Landesversammlung: Neue Verfassung der Humanisten in Niedersachsen

Humanistischer Verband will sich verstärkt für nichtreligiöse Familien einsetzen  

 

Auf ihrer Landesversammlung in Hannover kamen am Sonntag, den 27. September, Humanistinnen und Humanisten aus ganz Niedersachsen zusammen, um sich eine zeitgemäße Verfassung zu geben und ihre Landesgremien zu bestätigen.

 

Der alte und neue Präsident des Verbandes, Guido Wiesner, zeigte sich im Anschluss der Versammlung hoch zufrieden: „Deutlicher konnten die Delegierten unseren eingeschlagenen Kurs nicht unterstützen. Sowohl die modernisierte Verfassung, als auch die neuen Mitglieder des Landesvorstands und des Präsidiums wurden einstimmig bestätigt.“

 

Die Bilanz der vergangenen zwei Jahre könne sich sehen lassen, so Wiesner: „Die aktive Teilnahme an öffentlichen Diskursen, unsere Angebote wie beispielsweise die Jugendfeier als Alternative zur Konfirmation, aber auch die Übernahme weitere Einrichtungen der Kindertagesbetreuung, wie zuletzt in Oldenburg, führten zu einer spürbar gesteigerten Präsenz in der Öffentlichkeit und in der Folge auch zu Mitgliederzuwachs in den Orten, in denen wir besonders aktiv sind.“

 

Die neue Verfassung bringt eine Verschlankung der Organisationsstrukturen und ein einheitlicheres Auftreten des Verbandes überall in Niedersachsen. Aus dem Präsidium sind zwei Vertreter ausgeschieden. So hat der bisherige Schatzmeister Lukas Gehrke aus Garbsen sein Amt aus beruflichen Gründen abgegeben. Er steht seinem Nachfolger, Klaus Wenzel aus Hannover, weiterhin beratend zur Seite. Der bisherige Vizepräsident Eckhard Kühl aus Oldenburg hatte seine Amtszeit schon bei Antritt auf zwei Jahre beschränkt. Er wird weiter im Landesvorstand vertreten sein und freut sich darauf, mehr Zeit für Konkrete Aufgaben zur Verfügung zu haben. Zurzeit vertritt er regelmäßig humanistische Positionen auf Diskussionsveranstaltungen zur Sterbehilfe. Für ihn ist Anke Hennig aus Bramsche nun als Vizepräsidentin nachgerückt.

 

Der bereits 1970 in einem Staatsvertrag vom Land Niedersachsen erteilte Auftrag, den nichtreligiösen Menschen in Niedersachsen zur Seite zu stehen, will der Verband in Zukunft noch stärker als bisher in den Fokus rücken. So wurden gleich mehrere Beschlüsse gefasst, die Benachteiligung nichtreligiöser Familien und Schüler, beispielsweise durch die Drängung zur Teilnahme an religiösem Bekenntnisunterricht, besser abzuwehren und Alternativen weiterzuentwickeln. Diese und andere Diskriminierungen werden in der jüngst veröffentlichten Studie „Gläserne Wände“ des Humanistischen Bundesverbandes HVD auch für Niedersachsen nachgewiesen. Die Broschüre ist unter www.glaeserne-waende.de in Papierform oder im PDF-Format als Download erhältlich.

 

 

Auf dem Foto: Landesvorstand mit Präsidium.
Von links: Monika Saß-Dardat (Lehrte, Vizepräsidentin), Peter Blohm (Oldenburg), Anke Hennig (Bramsche, Vizepräsidentin), Eckhard Kühl (Oldenburg), Lena Jahnke (Hannover), Guido Wiesner (Seelze, Präsident), Karl-Otto Eckartsberg (Garbsen), Herbert Zinnow (Norden), Klaus Wenzel (Hannover, Schatzmeister), Birger Holz (Oldenburg). (c) HVN

 

 

 

HINTERGRUND

 

Präambel der am 27.9.2015 in Hannover einstimmig beschlossenen Verfassung des Humanistischen Verbandes Niedersachsen, K.d.ö.R.:

Freie, von humanistischem Denken geprägte Menschen in Niedersachsen haben sich zu der Weltanschauungsgemeinschaft Humanistischer Verband Niedersachsen zusammenge­schlossen.

 

Zweck des Verbandes ist die Förderung von Humanismus und Humanität auf weltlicher Grundlage. Seine Mitglieder sind der Überzeugung, dass ein moderner praktischer Humanismus im Kern darin besteht, dass Menschen ein selbstbestimmtes und verantwortliches Leben führen und einfordern, ohne sich dabei religiösen Glaubensvorstellungen zu unterwerfen. Der Verband organisiert seinen Humanismus als Weltanschauung, die praktische Hilfen und Unterstützung anbietet, insbesondere jenen Menschen, die keiner Konfession angehören.

 

Der Humanistische Verband Niedersachsen arbeitet als Landesverband Niedersachsen im  Humanistischen Verband Deutschlands (HVD) an der Verwirklichung der gemeinsamen Ziele. Er setzt die auf das Jahr 1847 zurückgehende Tradition der freireligiösen und freigeistigen Gemeinschaften Norddeutschlands fort, die im Jahre 1989 als Freie Humanisten erstmals unter einem einheitlichen Namen auftraten. Der Humanistische Verband Niedersachsen steht in direkter inhaltlicher und organisatorischer Nachfolge der Organisation, die 1934 „zur Abwehr staatsfeindlicher Umtriebe und zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit“ durch den nationalsozialistischen Staat verboten und enteignet wurde.

 

Der Humanistische Verband Niedersachsen ist eine anerkannte Weltanschauungs­gemeinschaft und den Religionsgemeinschaften insofern rechtlich gleichgestellt. Im Artikel 140 (i.V.m.Art.137 WRV) des Grundgesetzes wird formuliert: „Den Religionsgesellschaften werden die Vereinigungen gleichgestellt, die sich die gemeinschaftliche Pflege einer Weltanschauung zur Aufgabe machen.“ 

 

 

Wie viele Menschen in Niedersachsen teilen eine humanistische Grundhaltung?

 

„Ich führe ein eigenständiges, selbstbestimmtes Leben, frei von Religion und dem Glauben an einen Gott, das auf ethischen und moralischen Grundüberzeugungen beruht.“

 

Jeder vierte Niedersachse stimmt dieser humanistischen Lebensauffassung laut einer repräsentativen Forsa-Umfrage (PDF) vom Dezember 2007 voll und ganz zu. Weitere 44% der Befragten stimmen überwiegend zu. Damit bekennt sich ein Großteil der Niedersachsen zum Humanismus – auch wenn diese den Begriff für ihre Lebensauffassung nicht verwenden und einige von ihnen formal einer Religionsgemeinschaft angehören.

 

Amtliche Statistiken über formale Religionszugehörigkeit unterstützen diesen Befund. Laut niedersächsischem Kultusministerium (PDF) war im Schuljahr 2013/2014 knapp jeder zweite Grundschüler evangelisch (48%), gefolgt von 24% ohne Religionszugehörigkeit. Es folgen Katholiken (17%), Muslime (7%) und Angehörige sonstiger Religionen bzw. Konfessionen (5%).

 

Siehe Grafik links.

Trauer um Bürgermeister Bernd Strauch

Der Humanistische Verband trauert um

Bürgermeister Bernd Strauch.


Er hat unsere Humanistischen Jugendfeiern in Hannover jahrzehntelang begleitet und mit seinen Redebeiträgen bereichert.

Unser Mitgefühl gilt der Familie und seinen Freunden.

Der Landesvorstand des HVD Niedersachsen und der Ortsverband Hannover

 

Auch wir, die Jungen Humanisten im HVD Niedersachsen, möchten unser Beileid aussprechen. Lange Jahre hat Bernd Strauch auf unseren Jugendfeiern in Hannover gesprochen und mit seinen Reden uns, die Gäste, aber vor allem die jugendlichen Teilnehmer beeindruckt.

Wir waren sehr traurig als wir von der Krankheit und letztlich vom Tod von Bernd Strauch erfuhren. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie, seinen Freunden und allen die ihn gekannt haben.

Bernd Strauch bei der Humanistischen Jugendfeier 2012 im Theater am Aegie/Hannover.

Foto: Junge Humanisten Hannover

Humanistisches Forum Hannover am 15. Oktober um 19:00 Uhr. Zuwanderung aus Krisengebieten: Religionspolitische Herausforderungen und Handlungsempfehlungen

Der Referent Sven Speer beschreibt, welche Herausforderungen er sieht und entwickelt Handlungsempfehlungen, die er mit dem kritischen Publikum diskutieren wird.

Die derzeit dominierende Willkommenskultur und das große ehrenamtliche Engagement darf nicht davon abhalten, sich auf die mittel- und langfristigen Herausforderungen einzulassen, die sich durch Zuwanderungen aus vornehmlich islamisch geprägten Krisengebieten ergeben.

Sven Speer ist Vorsitzender des Forums Offene Religionspolitik (FOR). Zu seinen bis­herigen Stationen zählen der Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der Universität Münster, der German Marshall Fund of the United States in Washington, D.C., das Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück sowie der Deutsche Bundestag und der Niedersächsische Landtag.

Donnerstag, 15. Oktober 2015 im Haus Humanitas, Otto-Brenner-Str. 20–22, 30159 Hannover.

Beginn ist um 19:00 Uhr, der Eintritt ist frei.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


Offener Treff
Vor dem Forum können Interessierte und Neugierige, jeweils ab 17:30 Uhr im Haus Humanitas, den Humanistischen Verband Niedersachsen kennenlernen und mit Mitgliedern sprechen.

HVD trägt den Gesellschaftsdialog auf die Straße: Bericht zum Entdeckertag der Region Hannover am 13. September 2015

Am 13. September 2015 beteiligte sich der Humanistische Ortsverband Hannover erstmalig mit einem Aktionsstand am Entdeckertag der Region Hannover. Neben einer Vorstellung der Postkarten zum Gesellschaftsdialog des Humanistischen Verbandes boten sich Aktive des Verbandes aus verschiedenen Gremien sowie dem Elternkreis interessierten Mitbürgerinnen und Mitbürgern zum Gespräch an.

Zwei Aktionen wurden von den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern des Entdeckertages sehr gut und gerne angenommen:

So hinterließen, auf zwei Papierwände verteilt, viele ihre persönlichen Lebenswünsche, eingerahmt von ihrem eigenem Handumriss. Das daraus erstellte Bild wird im Haus Humanitas öffentlich ausgestellt.

Besonders erfreulich war die rege Teilnahme an einer Umfrage zu gesellschaftlichen Werten, die der Ortsverband Hannover erstmals auf dem Fest der Demokratie am 1. Mai 2015 durchgeführt hatte. Zur Frage „Welche Werte sind ihnen in der Gesellschaft am wichtigsten (Freiheit, Toleranz, Solidarität, Vernunft)?“ durften genau drei Stimmen (Entdeckertag der Region) bzw. zwei Stimmen (1. Mai) in freier Verteilung (inkl. Panaschieren, Kumulieren) abgegeben werden.

Beteiligten sich an der Umfrage am 1. Mai genau 100 Personen (=200 Stimmen), so waren es beim Entdeckertag bereits 389 Teilnehmer/innen (=1167 Stimmen), was mehrere Durchgänge mit Zwischenzählungen notwendig machte. Die Auswertung der Stimmenverteilungen zeigte ein, mit einer Ausnahme, überraschend ähnliches Ergebnis für beide Umfragen: Die Stimmenanteile für Solidarität und Vernunft waren mit nur 1% Abweichung zwischen den beiden Umfragen nahezu gleich verteilt und machten etwas mehr als ein Drittel aller abgegebenen Stimmen aus. Freiheit und Toleranz teilten sich jeweils zwei Drittel der Stimmen, wobei in der Umfrage am Entdeckertag Freiheit und Toleranz ungefähr gleichauf lagen, während am 1. Mai die Freiheit mit ca. 41% der Stimmen deutlich überragte. Dass letzteres mit der Möglichkeit der dritten Stimme zusammenhängt, ist zwar möglich, ist angesichts der doch insgesamt sehr deckungsgleichen Trends nicht sicher.

Interessant zu erwähnen – und für den Humanistischen Verband mindestens so wichtig – ist neben dem reinen Ergebnis der Umfragen auch die Herangehensweise der Teilnehmer/innen und ihre Argumentation in Bezug auf die Stellung und gegenseitige Abhängigkeit der abgefragten Werte. Sie zeigt, dass die Menschen in unserer Gesellschaft sehr wohl fähig und willens sind, sich mit diesem Thema reflektiert auseinander zu setzen. Darüber hinaus bringen diese Umfragen den Humanistischen Verband auch in einen gewünschten und notwendigen Dialog mit der (konfessionsfreien) Bevölkerung und zeigen ihm Wege auf, sich – auch in Auseinandersetzung mit seinem eigenen Leitbild eines weltlichen Humanismus – in die gesellschaftspolitischen Diskurse und Herausforderungen unserer Zeit immer wieder neu einzubringen.

Skeptiker-Brunch in Mannheim

So., 9. November 2014 · 11:00 Uhr
GEÄNDERTER ORT: »Kleines Café«
mehr...

Skeptiker-Brunch in Mainz

Sonntag, 9. November 2014 ab 10:00 Uhr
»Altstadtcafé Mainz« · Schönbornstraße 9a · 55126 Mainz mehr...

Neben unserem Stammtisch bieten wir als weitere Begegnungsmöglichkeit den Skeptiker-Brunch an. Humanisten, Atheisten, Skeptiker und Diskussionsfreudige sind herzlich eingeladen, sich an jedem zweiten Sonntag des Monats am Vormittag zu einem gemütlichen Frühstück in einem Mainzer Café zu treffen.

Mein Ende gehört mir

Das Recht auf Selbstbestimmung am Lebensende ist in Gefahr. Die bisher in Deutschland straffreie Beihilfe beim wohlerwogenen Suizid eines freiwillensfähigen Menschen soll in Zukunft nach dem Willen einiger Politiker, Ärztefunktionäre und Kirchenoberen drastisch eingeschränkt werden. mehr...

Gefahr des politischen Islam

Vortrag von Dr. Lale Akgün

»Geschlechterapartheid im Islam«

Freitag, 12. September 2014 · 20:00 Uhr 

Deutsch-Amerikanisches Institut (DAI)
Sofienstraße 12 · 69115 Heidelberg
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Die Oxford-Deklaration zur Gedanken- und Meinungsfreiheit

Die Oxford-Deklaration zur Gedanken- und Meinungsfreiheit

Die Delegierten zum 19. Kongress der Internationalen Humanistischen und Ethischen Union (IHEU) genehmigten am 10. August 2014 die Deklaration, welche anschließend am 11. August 2014 durch die IHEU-Generalversammlung angenommen wurde. mehr...

Lust auf ein Abenteuer? Die BuJuHu Sommerreise Jetzt anmelden!

Das wunderschöne Wandergebiet in Wildflecken liegt im Biosphärenreservat Rhön und am Rande des größten außeralpinen Naturschutzgebietes Bayern, den Schwarzen Bergen. Untergebracht in rustikalen Hütten, werden wir eine Woche miteinander abenteuerliche Aktionen, wie Nachtwanderungen, GPS-Verfolgungen, Lagerfeuerabende und erlebnispädagogische Interaktionen durchführen. mehr...