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Nachgefragt bei...

Melanie Sellmeier: Die Mutter dreier Kinder im baden-württembergischen Esslingen hat seit der Einschulung ihrer ältesten Tochter im vergangenen September festgestellt, dass es mit der weltanschaulichen Neutralität in ihrem Bundesland leider längst nicht überall zum Besten steht. Erst lud die Schule alle Familien ein zum Gottesdienst, doch für einige Worte von einem Vertreter konfessionsfreier Familien gab es dort trotz Anfrage keinen Platz. Und auch eine Alternative zum Religionsunterricht sucht sie bislang vergebens. Arik Platzek Montag, 12. Juni 2017 Wie finden Sie es, dass Ihnen eine Beteiligung am Gottesdienst vor der Einschulung in Form einiger „guter Worte“ verwehrt wurde?

Melanie Sellmeier: Wenn es sich bei dem Gottesdienst um eine Veranstaltung gehandelt hätte, die wirklich getrennt von der eigentlichen Einschulung gewesen wäre, dann wären wir gar nicht auf die Idee gekommen, dort anzufragen.

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Herzensangelegenheiten

Berührende, persönliche und Mut machende Geschichten aus dem Kinderhospiz Berliner Herz erzählt das Buch von Anne Edler-Scherpe, Tochter der Hospiz-Gründerin Christiane Edler. Redaktion Montag, 12. Juni 2017

Wie verkraften Eltern die plötzliche schwere Krankheit und in einigen Fällen den Tod des eigenen Kindes? Wie erleben lebensbegrenzend erkrankte Kinder selbst die neue Situation, wie ihre Geschwister und andere Angehörige?

Herzensangelegenheiten: Geschichten aus dem Kinderhospiz Berliner Herz

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Täter und Komplizen. Theologen im Nationalsozialismus

Michael Schmidt Montag, 12. Juni 2017

Es hat lange gedauert, aber in den letzten Jahren haben fast alle Institutionen in der Bundesrepublik damit begonnen, ihre NS-Geschichte aufzuarbeiten. Von Seiten der beiden christlichen Konfessionen steht eine solche umfassende Aufarbeitung noch aus.

Täter und Komplizen in Theologie und Kirchen 1933-1945

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Die langen Schatten Pinochets

Chile noch immer im Umbruch Bruno Osuch Montag, 12. Juni 2017

Rückblick, 23. November 1975: In Chile herrscht eine der brutalsten Militärdiktaturen Lateinamerikas. Es gibt geheime Folterlager, zehntausende politische Flüchtlinge alleine in beiden Teilen Deutschlands und eine weltweite Solidaritätswelle. Es ist Mitternacht und ich bringe meine damals hochschwangere Frau ins Kasseler Stadtkrankenhaus zur Entbindung.

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Leben bis zuletzt: Was wir für ein gutes Sterben tun können

Sterbenskranken Menschen die verbleibenden Tage, Wochen und Monate und manchmal auch Jahre mit bestmöglicher Lebensqualität zu füllen und den Angehörigen eine anhaltende Erinnerung an das gute Ende eines geliebten Menschen zu bereiten, sieht der Palliativmediziner Sven Gottschling als eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Frank Spade Montag, 12. Juni 2017

Sven Gottschling ist Chefarzt am Zentrum für Palliativmedizin und Kinderschmerztherapie des Uniklinikums des Saarlandes in Homburg, wo mit seiner Hilfe am 7. Oktober 2016 die deutschlandweit erste altersübergreifende Palliativstation eröffnet wurde, die auch Kinder mit lebensbegrenzender Erkrankung aufnimmt. Er ist bekannt, als einer der wenigen Ärzte in Deutschland, der auch Kindern zu therapeutischen Zwecken Cannabis verschreibt.

Leben bis zuletzt: Was wir für ein gutes Sterben tun können

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Kriminalisierte Palliativmediziner und neues Suizidhilfe-Urteil

Es handelt sich um das ethisch heikelste Strafgesetz in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschlands. Wer heute als Palliativmediziner seinen Patienten zu Hause hinreichend Medikamente gegen Durchbruchschmerz oder gefürchtete Erstickungsnot überlässt, muss möglicherweise ins Gefängnis. Bestraft werden soll mit bis zu drei Jahren, was vorher in Deutschland straffrei war, nämlich die Hilfe zum Suizid. Gita Neumann Montag, 12. Juni 2017

Der im Dezember 2015 in Kraft getretene § 217 StGB bestraft dabei sogar die Gewährung oder Verschaffung von Gelegenheiten zur Selbsttötung, auch wenn es zu einer solchen dann gar nicht kommt. Dagegen haben acht Palliativ- und Hausärzte Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht (BVerfG) eingereicht. Die Schriftsätze wurden dem Humanistischen Verband Deutschlands (HVD) aus Karlsruhe zugestellt, worauf dieser am 28. Februar 2017 seine Stellungnahme eingereicht hat. Wenige Tage später gab es überraschend eine neue Entwicklung. Im O-Ton berichtet das heute-journal des ZDF am 3.

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EvoKE bringt Experten aus ganz Europa zusammen

Das Projekt „Evolutionary Knowledge for Everyone“ verfolgt das Ziel, Wissen über Evolution möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen, Fehlvorstellungen vorzubeugen und die Akzeptanz einer Weltsicht mit evolutionärer Perspektive zu stärken. Experten aus 15 Ländern Europas kamen dafür Anfang Februar bei einer dreitägigen Konferenz im portugiesischen Porto zusammen, um weiteren Projektideen gemeinsam nachzugehen. Anna Beniermann Montag, 12. Juni 2017

Am 12. Februar 2017 jährte sich der Geburtstag von Charles Robert Darwin zum 208. Mal. Dieser Tag wird mittlerweile von vielen Evolutions-Fans auf der ganzen Welt als „Darwin Day“ gefeiert.

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Warum man Martin Luther (eigentlich) nicht feiern sollte

Teil 1: Das Plädoyer des Reformators für den Untertanengeist Armin Pfahl-Traughber Montag, 12. Juni 2017

2017 soll ein Luther-Jahr sein. Der Theologie-Professor und Mönch wird als Pionier der Moderne und Inkarnation eines Rebellen gefeiert. Doch wie angemessen sind solche Würdigungen? Denn der Geehrte war nicht nur ein Hetzer gegen Juden, sondern auch ein Protagonist des Untertanengeistes.

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„Ich krächze, kreische und grunze“

Mit Ralf König wird einer der bekanntesten und erfolgreichsten Comic-Zeichner beim HumanistenTag 2017 in Nürnberg auftreten. Im Interview sagt der vielfach ausgezeichnete Autor, der auch die Vorlage für den Kino-Kassenschlager „Der bewegte Mann“ lieferte, er sei ein Stück weit erschöpft von all den Beleidigten. Montag, 12. Juni 2017 Sie widmen sich in Ihrer Arbeit mittlerweile nicht mehr nur dem Thema Homosexualität, sondern haben auch Religionskritik für sich entdeckt.

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Humanismus an der Hochschule – wozu?

Forschung und Ausbildung für viele weltanschaulich profilierte Tätigkeitsfelder würden von der Unterstützung durch einschlägig qualifizierte Hochschuleinrichtungen stark profitieren, sagt der Philosoph Ralf Schöppner, Direktor der Humanistischen Akademie Deutschland (HAD). Arik Platzek Montag, 12. Juni 2017

Durch bundesweit rund 1.500 hauptamtliche Mitarbeiter in rund 100 Projekten und mit Hilfe vieler weiterer Ehrenamtlicher ist humanistisch profilierte Sozial-, Kultur- und Bildungsarbeit unter dem Dach des Humanistischen Verbandes heute bereits für viele zehntausende Menschen ein fester und wertvoller Teil ihres Lebens und Alltags.

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Update Humanismusforschung

Humanismusforschung ist nicht nur der Blick in die Vergangenheit einer geschichtlichen Tradition. Angesichts der politischen und sozialen Krisen der Gegenwart bedarf es einer Verknüpfung historischer Forschung mit aktuellen Problemlagen und der Aus- und Weiterbildung humanistischer Praktiker – einer Humanistik. Ralf Schöppner Montag, 12. Juni 2017

Welche Beiträge leistet heute ein angeeignetes Erbe des Humanismus zur Lebensorientierung der Einzelnen und zum Zusammenleben in pluralistischen Gesellschaften? Forscherinnen und Forscher aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden berichteten am 21. und 22.

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Editorial

Michael Bauer Montag, 12. Juni 2017 Liebe Lesende,

als ich Ende Mai vom Evangelischen Kirchentag zurückfuhr, habe ich im Zug eine bekannte Hamburger Wochenzeitung gelesen. Von den Diskussionen, an denen ich in Berlin teilgenommen hatte, war ich noch etwas ausgelaugt. Da fiel mein müder Blick auf einen ganzseitigen Artikel über meinen bayerischen Branchenkollegen, den Landesbischof Bedford-Strohm.

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Aufruf gegen Aufrüstung und zu mehr Investitionen für Frieden und Gerechtigkeit

Nach dem letzten G7-Gipfel will eine Initiative des Forums Ziviler Friedensdienst die Außenpolitik noch zu einem zentralen Wahlkampfthema machen. Ein vor kurzem veröffentlichter Aufruf für eine „Politik der Vernunft“ fordert die Stärkung von ziviler Friedensförderung. Unter den Erstunterzeichnern ist auch der Präsident des Humanistischen Verbandes Deutschlands, Frieder Otto Wolf. Redaktion Dienstag, 6. Juni 2017

Der Politikwissenschaftler Christoph Butterwegge, die Publizistin Ulrike Guérot, der Liedermacher Hannes Wader und rund 30 weitere Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur und Medien sowie zivilgesellschaftlichen Organisationen, Religionsgemeinschaften und Gewerkschaften rufen zur Bundestagswahl gemeinsam zu Abrüstung und mehr Investitionen für Frieden und Gerechtigkeit auf.

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SkepKon 2017: 30 Jahre kritisches Denken

Um essentielle gesellschaftliche Themen wie Klimawandel, Energiepolitik und Medizin scharen sich zahlreiche Fehlvorstellungen, Verschwörungstheorien und ideologische Einschätzungen. Wie eine evidenzbasierte Kommunikation trotzdem funktionieren kann, wurde vom 30. April bis zum 1. Mai 2017 in der Berliner Urania diskutiert. Anna Beniermann Mittwoch, 31. Mai 2017

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SPD-Leitentwurf zum Regierungsprogramm enttäuscht

Mit einer sozialdemokratischen Regierung soll sich nach der Bundestagswahl 2017 wenig im Verhältnis zwischen Staat, Religionen und Konfessionsfreien ändern. Das zeigt der vorgelegte Programmentwurf. Anscheinend will die nach Mitgliederzahlen größte deutsche Partei wichtige Veränderungen in der weltanschaulichen Landschaft am liebsten verschlafen. Arik Platzek Mittwoch, 17. Mai 2017

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Grundkonsens statt Leitkultur

In einer demokratischen Gesellschaft kann ein Innenminister nicht einfach „von oben“ vorgeben, durch welche Prinzipien, Wertorientierungen und Ideale die Menschen in unserem Land ihr Zusammenleben gestalten. Darauf weist der Philosoph und Präsident des Humanistischen Verbandes Deutschlands Frieder Otto Wolf hin. Arik Platzek Dienstag, 16. Mai 2017

Mit zehn Thesen zu einer „Leitkultur für Deutschland“ hatte Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) vor zwei Wochen im Boulevardblatt Bild am Sonntag (BamS) auf sich aufmerksam gemacht.

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Wie wollen wir zusammen leben und was ist gerecht?

Attac und Humanistischer Verband Berlin-Brandenburg veröffentlichen neues Unterrichtsmaterial für Schülerinnen und Schüler der Klassen eins bis sechs. Redaktion Mittwoch, 10. Mai 2017

„Wie wollen wir zusammen leben?“ So lautet der Titel einer neuen Reihe von Unterrichtsmaterialien für Grundschulen sowie die Klassenstufen fünf und sechs, die das globalisierungskritische Netzwerk Attac in Kooperation mit dem Humanistischen Ver

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Skeptical 2017: Wissenschaft von Unsinn unterscheiden

In Berlin fand anlässlich des 30. Geburtstags der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP) am 29. April 2017 mit dem „Skeptical“ ein skeptisches Wissenschafts-Festival statt, das seinem Namen alle Ehre machte. Über 450 Interessierte strömten unter dem Motto „Fakten sind sexy!“ in die Berliner Urania. Neben hochkaratigen Gästen, die für kritisches Denken warben, konnte sich das Publikum außerdem über musikalische Einlagen und eine Live-Kochshow freuen. Anna Beniermann Dienstag, 9. Mai 2017

Vor 30 Jahren wurde die GWUP gegründet – Grund genug, mal so richtig auf den Putz zu hauen! Im Publikum beim Skeptical, der Geburtstagsfeier des deutschen Skeptiker-Verbandes und Auftaktveranstaltung zur Skepkon 2017, saßen nicht nur die üblichen Verdächtigen aus der Skeptiker-Szene, sondern außerdem viele Interessierte, die sich besonders im Zeitalter von Fake News und alternativen Fakten für kritisches Denken begeistern können.  

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„Do-it-yourself-Esoterik scheint mir vorherrschend“

Als bekennender Nichtreligiöser sei man immer noch schnell sozial isoliert, meint Wilfried Stascheit, der gemeinsam mit seiner Frau den Verlag TibiaPress führt. Mit dem dort erschienenen Sachcomic „Goodbye Gott? Wissenschaft contra Religion“ soll die Tür zu dem Thema für Menschen geöffnet werden, die in der Literatur illustrierte Auseinandersetzungen bevorzugen. Arik Platzek Montag, 8. Mai 2017

Das bei TibiaPress in der Reihe „Infocomics“ veröffentlichte Buch war im englischen Original zuerst im Mai 2015 erschienen.

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NRW: Wann kommt Wertebildung in die Grundschulen?

FDP, Grüne und Linke in Nordrhein-Westfalen (NRW) wollen einen Philosophie-Unterricht für Grundschüler einführen. Die SPD will erst noch den Bedarf feststellen. Die Christdemokraten sehen diesen von vornherein nicht. Nach Einschätzung des Humanistischen Verbandes NRW sind die Chancen für eine Einführung des Fachs daher eher gering. Es sei denn, die Eltern machen Druck. Arik Platzek Donnerstag, 4. Mai 2017

Die nordrhein-westfälische Schulministerin Sylvia Löhrmann (Bündnis 90/Die Grünen) hat sich Anfang April für ein neues Grundschulfach „Philosophieren mit Kindern" ausgesprochen.

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