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Lebenswenden qualifiziert begleiten und gestalten

Schon seit Jahrtausenden werden Lebenswenden wie die Geburt eines Kindes, die Eheschließung oder der Tod eines Menschen von mitunter aufwändigen Zeremonien und Ritualen begleitet. In grauer Vorzeit als Domäne von Religionen betrachtet, wandeln sich die Bedürfnisse der Menschen hierzulande seit langem und lösen sich von engen Vorgaben. Frank Spade Mittwoch, 10. Januar 2018

Welche Qualitäten die Begleitung von Lebenswenden durch nichtreligiöse Zeremonien und Feiersprecher kennzeichnet und wie sich die Interessen der Menschen in diesem Bereich verändern, war Thema eines Workshops am 2. und 3.

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Ethikunterricht: Bundesverfassungsgericht weist Klage aus Baden-Württemberg ab

Einen verfassungsrechtlichen Anspruch auf ein Schulfach Ethik enthält das Grundgesetz dem Wortlaut nach nicht. Religions- und Ethikunterricht zielen nicht auf die Vermittlung der gleichen Lerninhalte. Dies hat das Bundesverfassungsgericht im Fall der Freiburgerin Anna Ignatius ausgeführt. Deren Verfassungsbeschwerde ist als unzulässig abgewiesen geworden. Arik Platzek Freitag, 22. Dezember 2017

Mit dem vor kurzem veröffentlichten Beschluss vom 27. November 2017 (1 BvR 1555/14) hat ein jahrelanger Rechtsstreit um die Einführung von Ethikunterricht ein Ende gefunden.

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70.000 Grundschüler in Baden-Württemberg sind ohne wertebildendes Fach

Rund ein Fünftel aller Grundschüler in Baden-Württemberg erhält keine angemessene Alternative zum bestehenden konfessionellen Religionsunterricht. Darauf deutet eine aktuelle Stellungnahme des Kultusministeriums hin. Arik Platzek Mittwoch, 13. Dezember 2017

Aus einer gestern veröffentlichten Antwort des Kultusministeriums Baden-Württemberg (Drs.

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Bundesratsinitiative für Informationsrecht zum Schwangerschaftsabbruch

Ärztinnen und Ärzte sollen über Möglichkeiten zum Abbruch ungewollter Schwangerschaften ohne Strafandrohung informieren dürfen – sagt auch die Berliner Regierungskoalition aus SPD, Linkspartei und Grünen. Der Senat verabschiedete darum heute einen Gesetzentwurf zur Streichung des umstrittenen Paragrafen 219a aus dem Strafgesetzbuch. Im Bundestag gibt es ebenfalls Pläne zu dessen Aufhebung. Aus humanistischer Perspektive genügt das aber nicht. Arik Platzek Dienstag, 12. Dezember 2017

Das bisher geltende Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche soll ersatzlos aus dem Strafgesetzbuch gestrichen werden.

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Ticketverkauf für den HumanistenTag 2018 gestartet

Eintrittskarten für das bundesweit größte humanistische Festival in Nürnberg können ab sofort online bestellt werden. Zentrales Thema des HumanistenTags 2018 ist das 70. Jubiläum der Verkündung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Wer sein Ticket bald bestellt, spart rund 20 Prozent. Zum Festival lockt u.a. der Kabarettist Vince Ebert. Redaktion Montag, 11. Dezember 2017

Pünktlich zum Internationalen Tag der Menschenrechte am gestrigen Sonntag hat der Kartenvorverkauf für den HumanistenTag vom 22. bis 24. Juni 2018 in Nürnberg begonnen. Das bundesweit größte Festival von und für Humanistinnen, Humanisten und Freigeister findet zum zweiten Mal in der Frankenmetropole statt. Zum ersten HumanistenTag im vergangenen Juni dieses konnten rund 800 Teilnehmende einschließlich 500 Gästen gezählt werden.

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Humanisten weltweit verfolgt und benachteiligt

Sind Sie „gottlos glücklich“? Problemlos möglich ist solch ein Leben immer noch in nur sehr wenigen Ländern. Das zeigt ein Bericht der Internationalen Humanistischen und Ethischen Union (IHEU), der heute in Brüssel vorgestellt wurde. „Einwandfrei“ signalisiert die Länderbewertung weiterhin nur für die Lage in Belgien, in den Niederlanden und in Taiwan. Arik Platzek Dienstag, 5. Dezember 2017

In den vergangenen zwölf Monaten hat es kaum signifikante Verbesserungen bei der rechtlichen und politischen Situation von konfessionsfreien und nichtreligiösen Menschen weltweit gegeben. In sieben Ländern droht Menschen mit offen religionsdistanzierten Auffassungen aktive staatliche Verfolgung.

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Konfessionsfreie bald absolute Mehrheit in Deutschland

Menschen ohne Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft werden voraussichtlich in etwa 20 Jahren die absolute Bevölkerungsmehrheit in der Bundesrepublik stellen. Darauf hat der Vorstand des Humanistischen Verbandes Bayern nach einer neuen US-Studie hingewiesen, die bis 2050 ein Wachstum der muslimischen Minderheit in u.a. Deutschland prognostizierte. Arik Platzek Freitag, 1. Dezember 2017

Voraussichtlich ab etwa dem Jahr 2040 wird der größte Teil der deutschen Bevölkerung sich keiner der traditionellen Konfessionen mehr verbunden sehen. Die großen etablierten Kirchen werden in etwa zehn Jahren weniger als die Hälfte der Deutschen als Mitglieder verzeichnen können, sofern sich der Schwund der letzten Jahrzehnte fortsetzt. Gläubige Muslime werden eine relativ kleine religiöse Minderheit in Deutschland bleiben.

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Religion verbindet – Religion trennt

Die gesellschaftspolitische Bedeutung von Religionen wurde am Montag vergangener Woche in Berlin von Vertretern der Politik sowie von Repräsentanten religiöser und areligiöser Weltanschauungen diskutiert. Frank Spade Dienstag, 28. November 2017

Die Friedrich-Ebert-Stiftung hatte im Rahmen ihrer jährlichen religionspolitischen Jahrestagung am 20.

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Hilfreich, aber auch hilflos

Der evangelische Theologe Andreas Fincke (Erfurt) und der Kulturwissenschaftler Horst Groschopp (Zwickau) als Herausgeber haben ein informatives, kluges, gut lesbares, bebildertes Buch vorgelegt, das laut Klappentext „die erste kultursoziologische Gesamtbetrachtung der ‚säkularen Szene‘ in Deutschland“ zu liefern beansprucht. Joachim Kahl Mittwoch, 22. November 2017

Das im Alibri-Verlag erschienene und knapp 150 Seiten umfassende Buch mit dem Titel Mit Gott fertig? ist klar gegliedert und behandelt Organisationen, darunter die beiden bekanntesten, den Humanistischen Verband Deutschlands (HVD) und die Giordano Bruno Stiftung (GBS), sowie deren Theorien.

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Berlin: Humanistische Perspektiven bei FES-Jahrestagung

„Religion verbindet – Religion trennt“ ist Thema der diesjährigen religionspolitischen Jahrestagung der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) am 20. November 2017. Neben Repräsentanten von Religionen und Vertretern der Politik wird in diesem Jahr auch eine Stimme aus dem Humanistischen Verband Deutschlands auf dem Podium miteinbezogen. Redaktion Mittwoch, 15. November 2017

Nun sag, wie hältst Du es mit der Religion? Die alte Gretchenfrage aus Goethes Faust war in den vergangenen Jahren wieder häufiger zu hören – und zwar in Diskussionen über den gesellschaftlichen Zusammenhalt und Bedrohungen für diesen. Die einen betonen die gemeinschafts- und friedensstiftende Kraft der Religion(en).

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Berlin: Humanistischer Verband wird Körperschaft des öffentlichen Rechts

Der HVD Berlin-Brandenburg wird zum 1. Januar 2018 Körperschaft des öffentlichen Rechts und ist damit auch formal auf Augenhöhe mit den Religionsgemeinschaften. Redaktion Dienstag, 14. November 2017

Der Senat hat in seiner Sitzung am heutigen Dienstag zustimmend zur Kenntnis genommen, dass dem Humanistischen Verband Berlin-Brandenburg (HVD Berlin-Brandenburg) die Rechte einer Körperschaft des öffentlichen Rechts (KdöR) für das Gebiet des Landes Berlin verliehen werden sollen. Dies ist die erste Verleihung von Körperschaftsrechten an eine Weltanschauungsgemeinschaft im Land Berlin. Die Senatsentscheidung folgt auf vieljährige Bemühungen des Verbandes, die bereits 1997 begonnen hatten.

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Nordrhein-Westfalen: Humanistischer Verband für Umwandlung von Bekenntnisschulen

Staatliche Bekenntnisschulen müssen keine Schülerinnen und Schüler mit islamischem Bekenntnis aufnehmen, wenn diese die Teilnahme am schulischen Religionsunterricht ablehnen. Dies hat das Bundesverfassungsgericht in einer vor kurzem veröffentlichten Entscheidung bekräftigt. Vertreter des Humanistischen Verbandes in NRW erneuerten ihre Kritik an den Bekenntnisschulen. Redaktion Freitag, 10. November 2017

Anlass für die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (1 BvR 984/17) war die Klage eines muslimischen Elternpaars aus Paderborn, das seinen Sohn in der nur 150 Meter entfernten Bonifatius-Grundschule anmelden wollte, jedoch mit der Pflicht zur Teilnahme am katholischen Religionsunterricht und den schulischen Gottesdiensten nicht einverstanden war. Der Schulleiter der katholischen Bekenntnisschule lehnte deshalb die Aufnahme ab. Das Kind muss nun einen wesentlich längeren Schulweg zu einer 3,3 Kilometer entfernten Gemeinschaftsschule auf sich nehmen.

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Jede Stimme zählt

Mit dem Erfolg der „Alternative für Deutschland“ bei den Bundestagswahlen 2017 hat sich das politische Establishment deutlich gewandelt – aus humanistischer Perspektive allerdings nicht zum Besseren. Im Aufschwung der Rechtspopulisten spiegelt sich letztlich auch eine im Wesentlichen gescheiterte Religionspolitik. Noch ist Zeit, Versäumnisse zu korrigieren. Arik Platzek Sonntag, 1. Oktober 2017

Offene Gesellschaft? War gestern!

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