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Baden-Württemberg: Gesetz soll Neutralität der Justiz sichern

Religiös bzw. weltanschaulich oder politisch geprägte Symbole und Kleidungsstücke sollen im Zusammenhang mit der Ausübung von richterlichen oder staatsanwaltlichen Tätigkeiten nicht zulässig sein. Das sieht ein Gesetzentwurf vor, den gestern das baden-württembergische Kabinett beschlossen hat. Die Humanisten zeigen dazu gemischte Gefühle. Arik Platzek Mittwoch, 26. April 2017

Das Tragen eines Kreuzes, eines Kopftuchs, einer Kippa oder auch eines Happy-Human-Ansteckers aus religiösen bzw.

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Tagung „Macht der Bilder, Macht der Sprache“

Zwischen dem 25. bis 28. Mai 2017 lädt eine wissenschaftliche Tagung der Freien Akademie nach Schloss Schney im oberfränkischen Lichtenfels zur Diskussion mit Expertinnen und Experten aus den Kognitionswissenschaften, den Bildwissenschaften, der Philosophie und der Ökonomie ein. Redaktion Mittwoch, 26. April 2017

In einer Zeit, in der Politik über Twitter gemacht und Wahlkämpfe mit populistischen Forderungen gewonnen werden, lohnt es mehr denn je, sich mit der Macht auseinanderzusetzen, die Sprache auf uns hat, die Bilder auf uns haben und wir sie uns beeinflussen.

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Leopoldina befürwortet Evolution in der Grundschule

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Deutschlands empfiehlt eine umfassende Ausweitung der schulischen Vermittlung des Wissens über die Evolution und der Vertiefung des Verständnisses dafür. Bereits in zehn Jahren könnten wichtige Verbesserungen bundesweit umgesetzt sein, heißt es in einer vor kurzem veröffentlichten Stellungnahme. Arik Platzek Freitag, 21. April 2017

Sie ist eine der größten Entdeckungen in der Menschheitsgeschichte und der wohl fundamentalste Prozess für alles bekannte Leben, doch an den Schulen der Bundesrepublik Deutschland fristet das Thema trotzdem noch immer ein Nischendasein: das Wissen von der natürlichen Evolution, die zur Entwicklung aller früher und heute existierenden Lebewesen geführt hat.

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Fakten sind sexy!

Am letzten Samstag im April lädt das Wissenschaftsevent „Skeptical“ in die Urania Berlin ein. Promis wie Mark Benecke, Rayk Anders, Tommy Krappweis und die Science Busters wollen dabei für Vernunft und kritisches Denken werben. Redaktion Donnerstag, 20. April 2017

Mehr als 70.000 YouTube-Klicks sowie tausende „Likes“ und „Retweets“ in den sozialen Netzwerken: Mit seinem „Dunning Kruger Blues“ über Reichsbürger, Flacherdler und andere Verschwörungstheoretiker hat der Comedian Tommy Krappweis („RTL Samstag Nacht“) im vergangenen Jahr einen Viral-Hit gelandet. Am 29.

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Forschung fordert zum Umdenken auf

Die bloße Weitergabe von Erkenntnissen ist nicht genug, um Wissenschaft zu breitestmöglicher Anerkennung und Legitimation in der Gesellschaft zu verhelfen, sagt der Geobiologe und Paläontologe Reinhold Leinfelder. Der Professor an der Freien Universität Berlin wird im Rahmen des ersten „March for Science“ gemeinsam mit vielen anderen Teilnehmern weltweit für das Bewusstsein der Bedeutung von Forschung und Wissenschaft für unsere Zivilisation werben. Arik Platzek Dienstag, 18. April 2017

In mehreren Dutzend Ländern wollen Menschen am 22. April 2017 auf die Straße gehen, um mit Demonstrationen ein Zeichen dafür zu setzen, dass wissenschaftliche Erkenntnisse als Grundlage des gesellschaftlichen Diskurses nicht verhandelbar sein dürfen.

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Was sind gute Geschenke zur Jugendfeier?

Jedes Jahr feiern in allen Teilen der Bundesrepublik tausende Jugendliche mit ihren Familien den Übergang in das Erwachsenenleben. Jugendfeiern sind heute die beliebteste humanistische Alternative zu Konfirmation und Firmung für alle, die ihr Leben ohne eine Religion gestalten und dem Leben selbst Sinn geben. Und für viele Jugendliche nicht ganz unwichtig ist der Brauch, dass es zur Jugendfeier Geschenke von Eltern und Großeltern gibt. Arik Platzek Dienstag, 11. April 2017

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Humanisten diskutieren auf dem Kirchentag in Berlin

Im Rahmen des Evangelischen Kirchentags vom 24. bis 28. Mai 2017 werden auch Vertreterinnen und Vertreter humanistischer Positionen bei aktuellen Streitthemen zu Wort kommen. Eine begleitende Karikaturenausstellung im Roten Rathaus soll sowohl atheistische wie auch religiöse Auffassungen aufs Korn nehmen. Redaktion Freitag, 7. April 2017

Drei Veranstaltungen des diesjährigen Deutschen Evangelischen Kirchentags (DEKT) in Berlin und Wittenberg beziehen am 27. Mai 2017 die Sichtweisen und Argumente vier bekannter Persönlichkeiten aus dem konfessionsfreien Teil der deutschen Gesellschaft ein. In der ersten Podiumsdiskussion wird nach einem Vortrag des ehemaligen Bundesverfassungsgerichtspräsidenten Hans-Jürgen Papier in der Sophienkirche die Frage diskutiert, wie und warum nichtreligiöse Menschen in Deutschland diskriminiert werden.

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Hessen: Humanisten verstärken ihre Zusammenarbeit

Die Humanistische Gemeinschaft Wiesbaden tritt dem Humanistischen Verband Deutschlands (HVD) bei. Dadurch wird der erst vor sechs Jahren gegründete HVD Hessen zum sechstgrößten Landesverband. In Zukunft soll unter anderem das Angebot von Lebenskunde-Unterricht als humanistischer und nichtreligiöser Alternative zum Religionsunterricht ausgebaut werden. Redaktion Mittwoch, 5. April 2017

An zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden haben die hessischen Humanisten im vergangenen Monat einen historischen Schritt vollzogen: Am 19. März 2017 hatte zunächst die Mitgliederversammlung der Humanistischen Gemeinschaft Wiesbaden den Beitritt zum Humanistischen Verband Deutschlands, Landesverband Hessen e.V. (HVD Hessen), beschlossen. Am 25. März 2017 bestätigte dann der HVD Hessen die Aufnahme.

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Staatsleistungen: Noch ein Thema bei den Grünen?

Finanzpolitischer Sprecher begründet Ablehnung von Linken-Antrag mit unterschiedlichen rechtlichen Bewertungen der Zahlungen. Die sogenannten historischen Staatsleistungen seien keine Entschädigungen für Enteignungen, sondern Unterhaltsleistungen für entgangene Gewinne. 2017 zahlen die Länder rund 524 Millionen Euro an die Kirchen. Arik Platzek Donnerstag, 23. März 2017

Der Antrag der Linksfraktion auf Einsetzung einer Expertenkommission beim Bundesfinanzministerium zur Evaluierung der sogenannten historischen Staatsleistungen war am 9. März 2017 mit Stimmen von CDU/CSU und SPD im Bundestag abgelehnt worden.

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Bundesweit Aktionen zum Frauenkampftag 2017

Tausende Frauen in über einem Dutzend deutscher Städte wollen in der kommenden Woche auf die Straße gehen, um für ihre Rechte und gegen Benachteiligungen zu protestieren. An vielen Orten sind weitere Events geplant, mit denen aktuelle Probleme aus weiblicher Perspektive thematisiert oder das besondere Engagement für Frauenrechte geehrt werden sollen. Arik Platzek Freitag, 3. März 2017

In den Tagen am und rund um den diesjährigen 8. März sind Demonstrationen, Kundgebungen und andere Veranstaltungen in zahlreichen Städten angekündigt.

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Traum, Schlaf, Bewusstsein: brainWEEK 2017 in Nürnberg

Das Hands-on-Museum turmdersinne begleitet die Internationale Woche des Gehirns wie in den Vorjahren mit einer abwechslungsreichen Veranstaltungsreihe. Den Auftakt macht eine Soiree mit vier Experten am 13. März 2017 im Marmorsaal der Nürnberger Akademie. Redaktion Mittwoch, 1. März 2017

Albert Einstein verschlief bis zu 14 Stunden des Tages, Napoleon soll hingegen mit vier Stunden Nachtruhe gut ausgekommen sein. Für den Durchschnittsdeutschen ist Schlaf ein Vollzeit-Job: Zwischen sieben und acht Stunden verbringen wir im Bett, einige davon träumend. Nachts verarbeiten wir das Erlebte und tanken Energie für den nächsten Tag. Nach einem erholsamen Schlaf sind wir konzentrierter und kreativer.

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Mit Verve, Akribie und Witz gegen einen unsäglichen Gott

Mit dem jüngst erschienenen Buch „Der Glaubenswahn – Von den Anfängen des religiösen Extremismus im Alten Testament“ setzt Heinz-Werner Kubitza seine kritische Analyse der christlichen Religion in gelungener Weise fort. Peter Henkel Donnerstag, 23. Februar 2017

Es gehört zu den ganz großen Mysterien der Kulturgeschichte der Menschheit, wie die Bibel zu ihrem enormen Ansehen gelangen und es behaupten konnte bis heute. Kein US-Präsident dürfte es sich leisten, ohne die sogenannte Heilige Schrift seinen Amtseid abzulegen, sie ist das mit Abstand meistverbreitete Buch aller Zeiten. Dabei müsste jeden, der halbwegs unvoreingenommen speziell im Alten Testament (AT) blättert – es ist mehr als drei Mal so umfangreich wie das Neue –, äußerst verstören, was er da zu lesen bekommt.

Der Glaubenswahn: Von den Anfängen des religiösen Extremismus im Alten Testament

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Religionswissenschaftler verringern Konfessionsfreien-Diskriminierung

Der Religionswissenschaftliche Medien- und Informationsdienst (REMID) zählt Menschen ohne die Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft nicht mehr pauschal als „Konfessionslose“. In der aktuellen Statistik wird außerdem zwischen „organisierten Konfessionsfreien“ und Personen, die sich weltanschaulich nicht zuordnen lassen, differenziert. Arik Platzek Donnerstag, 16. Februar 2017

Laut einer aktuellen Statistik des unabhängigen Vereins REMID lebten im Jahr 2015 rund 25,5 Millionen Menschen in Deutschland, die keiner der größeren und kleineren Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften bzw. Glaubensrichtungen angehören. Mit 31,4 Prozent Bevölkerungsanteil bilden diese Menschen mittlerweile die größte „Gruppe“ neben den verschiedenen Konfessionen bzw. Religionsgemeinschaften.

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Humanismus im Jubiläumsjahr der Reformation – alles gut?

Während die Kirchen des 500. Jahrestages der Reformation feierlich gedenken, geschieht dort wenig, um die Reformation als Prozess weiterzuführen. Wird es dem organisierten Humanismus in diesem Jahr besser gelingen, die notwendigen Debatten zu führen und strategische Klärungen herbeizuführen? Joachim Grebe Mittwoch, 15. Februar 2017

Die evangelische Kirche hat 500 Jahre nach der Veröffentlichung der Wittenberger Thesen durch Luther alle Hände voll zu tun. In zahllosen Gottesdiensten, Gesprächsreihen und kulturellen Veranstaltung wird der großen historischen Umwälzungen gedacht, die von Martin Luther und anderen Reformatoren angestoßen wurden.

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Selbstbestimmt am Lebensende und im Krankheitsfall

Humanistischer Verband Bayern bietet umfangreiche Vorsorgemappe zur Patientenverfügung. Redaktion Montag, 13. Februar 2017

Der Humanistische Verband Bayern (HVD Bayern) hat seit Anfang Februar sein Service- und Beratungsangebot erweitert: Zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) bietet er ab sofort eine Vorsorgemappe zur Patientenverfügung an. Kombiniert mit einem entsprechenden Beratungsangebot steht der HVD Bayern seinen Mitgliedern so auch in schweren Stunden zur Seite.

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Kein World Humanist Congress 2017 in Brasilien

Die alle drei Jahre durchgeführte Vollversammlung der Internationalen Humanistischen und Ethischen Union (IHEU) wird 2017 nicht wie geplant in Brasilien stattfinden. Ursache seien vor allem wirtschaftliche Probleme. Ersatzweise treffen sich die Delegierten aus den Ländern Anfang August in London. Für Humanisten in Deutschland gibt es noch eine Alternative. Arik Platzek Montag, 13. Februar 2017

Der 20. World Humanist Congress wird nicht wie geplant in São Paulo stattfinden. Dies teilte die IHEU am vergangenen Freitag mit. Ursprünglich sollte die internationale Konferenz vom 3. bis 6. August 2017 auf Einladung der Liga Humanista Secular do Brasil (LiHS, Liga der säkularen Humanisten Brasiliens) unter dem Motto „Herausforderungen der Trennung zwischen Kirche und Staat“ stattfinden. Als Referenten und Sprecher waren unter anderem der Philosoph Daniel C.

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Hessen: Humanisten gegen religiöse Klausel in Landesverfassung

Die hessische CDU will gemeinsam mit den zwei Großkirchen einen sogenannten Gottesbezug in der Präambel der Landesverfassung verankern. Der Humanistische Verband und die Humanistische Gemeinschaft Hessen wenden sich gegen das Vorhaben. Sie rufen zu einem Bündnis für den Erhalt der Trennung zwischen Staat und Religion auf. Arik Platzek Mittwoch, 8. Februar 2017

Geht es nach dem Willen von Christdemokraten und Kirchen in Hessen, soll die erneuerte Verfassung des Landes im Bewusstsein der Verantwortung vor einem unsichtbaren Superwesen („Gott“) sowie – erst an zweiter Stelle – der Verantwortung vor den Menschen beschlossen werden. Entsprechende Formulierungen für einen sogenannten Gottesbezug in der Präambel der künftigen Landesverfassung haben die CDU-Fraktion im Wiesbadener Landtag, das Kommissariat der Katholischen Bischöfe und der Beauftragte der Evangelischen Kirche in Hessen in die Diskussionen eingebracht.

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Gegen die Religion

Vorwort zur deutschen Ausgabe von H.P. Lovecrafts „Against Religion“, die im Dezember 2016 erscheint. Andrew Copson Donnerstag, 15. Dezember 2016

„Ich habe über die Grenzen der Unendlichkeit hinaus geblickt und Dämonen von den Sternen herabgezogen ... Ich habe mir die Schatten nutzbar gemacht, die von einer Welt zur anderen schreiten, um Tod und Wahnsinn zu säen.“ Diese Worte von Lovecraft (aus dem Munde der Figur Tillinghast in Vom Jenseits) hätten über ihn selbst geschrieben werden können.

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Heute als ganz selbstverständlich wahrgenommen

Humanistische Lebenskunde ist ein Erfolgsmodell: Seit seiner Einführung 1984 an Berliner Schulen stiegen die Teilnehmendenzahlen jedes Jahr stark an. Mittlerweile besuchen über 60.000 Schülerinnen und Schüler in Berlin und Brandenburg den Unterricht, rund 500 Lehrkräfte sind derzeit an den Schulen tätig. Olaf Schäfer und Heike Schmidt sprechen über ihren Unterrichtsalltag, ihre Motivation und über Widerstände, auf die sie treffen. Donnerstag, 15. Dezember 2016 Seit wann sind Sie Lebenskundelehrer und was war Ihre Motivation, sich für diesen Beruf zu entscheiden?

Olaf Schäfer: Ich habe 1996 angefangen, bin also seit 20 Jahren dabei. Die Büroräume des Humanistischen Verbands lagen damals in der Straße in Neukölln, in der ich wohnte (Anm. d. Red.: Bis 1999 war die Geschäftsstelle in der Hobrechtstraße, Neukölln). Eines Tages bekam ich ein Flugblatt vom Verband in die Hände. Ich dachte, ah, das ist ja ein toller Verein. Aus meiner Heimat in Westdeutschland kannte ich so etwas nicht.

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Erfolgsmodell sucht Unterstützer

Nach mehr als 30 Jahren Arbeit und bei über 60.000 Schülerinnen und Schülern in Berlin und Brandenburg ist wohl bewiesen: Humanisten können Wertebildung. Doch mit wenigen Ausnahmen gibt es bundesweit derzeit kaum große Aussichten auf echte Verbesserungen beim Angebot von Alternativen zu den Religionsunterrichten. „Hilfe von oben“ ist nicht zu erwarten, einen Ausweg bietet nur der gemeinschaftliche Einsatz. Arik Platzek Donnerstag, 15. Dezember 2016

„In den letzten 30 Jahren wurde Ethik ab Klasse 7 erreicht. Rechnen Sie das hoch, da können wir noch 180 Jahre warten.“ Mit diesen Worten brachte die Tübinger Humanistin Karin Resnikschek bei einer Podiumsdiskussion am 28. September 2016 vor Vertretern von Parteien und Hochschulen die bisherige Entwicklung bei wertebildenden Alternativen zum Religionsunterricht in Baden-Württemberg auf den Punkt.

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