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Ausgabe 1/2016 von „diesseits“

8. Mai 2016

Gottlos glücklich?! – Der „neue Atheismus“ und die Entwicklung der Bewegung nichtreligiöser Menschen zehn Jahre nach der Veröffentlichung von „Der Gotteswahn“ stehen im Fokus der kommenden Ausgabe des Magazins „diesseits“, die in den nächsten Tagen erscheint.

2006 erschien mit Richard Dawkins‘ „The God Delusion“ die wohl erfolgreichste religionskritische Schrift der vergangenen Jahrzehnte. Doch wie steht es heute um den Atheismus im Abendland? Wie relevant ist Religionskritik noch? Welche Chancen haben Vereinigungen nichtreligiöser Menschen? Diesen Fragen widmet sich der Titelbeitrag der Ausgabe 1/2016 von „diesseits – Das humanistische Magazin“ und kommt zu dem Schluss: Bis der populäre Slogan „Ein erfülltes Leben braucht keinen Glauben“ mit der politischen und  gesellschaftlichen Realität voll übereinstimmt, wird es noch einige Jahren brauchen – doch immerhin bietet der Blick in das Ausland heute schon wertvolle Vorbilder für die Entwicklung von säkularer Organisationen auf Grundlage humanistischer Haltungen.

Außerdem in der neuen Ausgabe: Der vielleicht bekannteste deutsche Investigativjournalist Günter Wallraff, der sagt: „Es darf nicht passieren, dass aus falsch verstandener religiöser Rücksichtnahme plötzlich Freizügigkeit, Kritikfähigkeit, Freiheit der Kunst, Frauenrechte, Minderheitenrechte aufgegeben werden“ – Der für sein vielfältiges bürgerschaftliches Engagement mit der Goldenen Ehrennadel des Luisa-Kisselbach-Preises ausgezeichnete Würzburger Frank Stößel meint: Demokratie und Humanismus brauchen wir wie die Luft zum Atmen – Porträt zu 10 Jahren Humanismus Stiftung Berlin – Analyse der Thesen zur angeblichen weltweiten Islamisierung  – Humanismus, Integration und Toleranz: Plädoyer für einen modernen Kulturpluralismus – Zehn Jahre erfolgreiche Entwicklung bei den Humanisten Baden-Württemberg im Rückblick – Frieder Otto Wolf über kooperativen Laizismus und weltanschauliche Neutralität – Star Trek: eine humanistische Utopie? – Ralf Schöppner im Interview zu dem neuen Buch des muslimischen Theologen Mouhanad Khorchide – 3 Humanistinnen zum 21. Juni 2016.

Zur Verspätung der für März angekündigten Ausgabe sagte der leitende Redakteur, Arik Platzek: „Was lange währt, wird gut – So heißt es im Volksmund und ich bin überzeugt, diese Ausgabe spiegelt das Körnchen Wahrheit in diesem Sprichwort: diesseits 1/2016 ist wieder gut, auch wenn Sie dieses Mal länger darauf warten mussten. Für die krankheitsbedingte Verzögerung bitte ich unsere Leserinnen und Leser um Nachsicht und Entschuldigung.“