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Humanistischer Verband will Seelsorge leisten

1. Februar 2016

Bericht im Deutschlandradio Kultur.

In der Bundeswehr leisten hauptsächlich Pfarrer Seelsorge - dabei sind rund die Hälfte der Soldaten gar nicht gläubig.

Nach dem Tod ist das Leben einfach vorbei. Kein Himmel, kein Nirvana – nichts. Davon sind Humanisten wie Ralf Schöppner überzeugt. Schöppner ist Bundesbeauftragter des Humanistischen Verbandes Deutschlands für Soldatenberatung. Schon 2013 haben ihn die Verbandsmitglieder dazu ernannt. Doch regelmäßige humanistische Schulungen gibt es bei der Bundeswehr bis heute nicht. Dabei ist das dringend nötig, findet Schöppner:

"Wenn man sich mit solchen Fragen wie Tod und Sterben beschäftigt, ist es in der Tat in Krisensituationen, in Situationen, in denen ich über das Leben nachdenke und den Sinn meines eigenen Tuns, weitaus günstiger, wenn ich dann mit jemandem zusammensitze, der einen ähnlichen weltanschaulichen Hintergrund hat. Und da macht es einen großen Unterschied, ob ich diese Glaubensgewissheit und die damit verbundenen Trostvorstellungen im Gepäck habe, oder nicht."

Zur Sendung auf deutschlandradiokultur.de...