Einladung zur Pressekonferenz: 15 Jahre Humanistischer Verband Deutschlands

Einladung zur Pressekonferenz: 15 Jahre Humanistischer Verband Deutschlands

Am 14. Januar 1993 gründeten mehrere nichtreligiöse Organisationen, Initiativen und Einzelpersonen aus dem gesamten Bundesgebiet den Humanistischen Verband Deutschlands (HVD). Aus Anlass unseres 15-jährigen Bestehens laden wir Sie herzlich zu einer Pressekonferenz am 11. Januar 2008 um 11:00 Uhr in das Kulturzentrum Danziger50 in Berlin/Prenzlauer-Berg ein.

In Deutschland sind derzeit 32 % der Bevölkerung konfessionsfrei. 51,6 % der Bevölkerung identifizieren sich mit humanistischen Grundsätzen. 25,7 % sind Atheistinnen und Atheisten. In dieser kulturdemographischen Lage ist der HVD die Interessenorganisation humanistisch orientierter Menschen. Als den Kirchen gleichgestellte Weltanschauungsgemeinschaft ist er gegen "Kirchenkampf", aber für Religionskritik; gegen kirchliche Privilegien und für Gleichbehandlung aller Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften.

Der HVD wirkt in vielen Regionen und Orten. Ihm nahe steht eine Bundes- und zwei Landesakademien und das Humanistische Sozialwerk. Er unterstützt den Humanistischen Pressedienst. International ist der HVD in der IHEU, der EHF und "Right to die Society" vertreten.

Der HVD erstrebt eine pluralistische Religionsverfassung für Deutschland. Beispielhaft hierfür ist der Werteunterricht "Lebenskunde" als humanistische Alternative zum Religionsunterricht. In Berlin ist Lebenskunde bereits etabliert und in Brandenburg ist das Weltanschauungsfach nach einem erfolgreichen Gang vor das Landesverfassungsgericht durchgesetzt. Weitere Landesverbände klagen (NRW) oder prüfen derzeit gerichtliche Schritte (Bayern, Niedersachsen) auf seine Einführung.

Auf der Pressekonferenz am 11. Januar 2008 präsentieren wir Ihnen aktuelle Ergebnisse einer vom HVD beim Meinungsinstitut Forsa in Auftrag gegebenen bundesweiten Akzeptanz-Studie. Ferner informieren wir über politische Vorhaben des HVD, seine Haltung zum sog. "Neuen Atheismus" und zur derzeitigen Sterbehilfe-Debatte sowie zu weiteren aktuellen Fragen.

Über Ihr Kommen würden wir uns sehr freuen.

Wir bitten um Anmeldung bis zum 9. Januar 2008
per Fax mit beiliegendem Antwortformular [43 KB] (Format PDF) an
030/613 904 - 50 oder per E-Mail