European Humanist Federation wächst
Weitere säkulare Organisationen aus dem deutschsprachigen Raum wurden in die EHF aufgenommen
Die Luxemburger Organisation nichtreligiöser Menschen „Allianz vun Humanisten, Atheisten & Agnostiker" (AHA) und die Giordano Bruno Stiftung sind in die European Humanist Federation (EHF) aufgenommen worden. Die Aufnahme erfolgte während der letzten Generalversammlung der EHF, die vor zwei Wochen im italienischen Genua stattgefunden hat. Bei der erst vor einigen Monaten gegründeten AHA wird die Aufnahme als Ergebnis einer „positiven Entwicklung" gewertet.
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Der EHF gehören weitere deutsche Verbände von nichtreligiösen und säkularen Menschen an, wie der Bund Freireligiöser Gemeinden Deutschland, der Dachverband freier Weltanschauungsgemeinschaften (DFW), der Humanistische Verband Deutschlands. Insgesamt sind mittlerweile 51 Organisationen aus zwanzig europäischen Ländern in der EHF. Der Dachverband sieht sich eng verbunden mit anderen säkularen Organisationen auf europäischer Ebene wie der IHEU. Dem EHF-Vorstand gehört Renate Bauer vom DFW an, Präsident ist der Brite David Pollock.
Auf europäischer Ebene strebt die EHF an, gegenüber kirchlichen Organisationen wie der Europäischen Katholischen Bischofskonferenz gleichberechtigt zu werden. Ziel ist unter anderem, ebenfalls offizielle Begegnungen mit den EU-Ratspräsidenten zu realisieren. Die EHF arbeitet zudem an der im letzten Jahr gegründeten „European Parliament Platform for Secularism in Politics" (EPPSP), welche derzeit unter anderem die Allianz für ein säkulares Europa aufbaut.
Eines der zukünftigen Vorhaben der jungen Allianz von Humanisten und Atheisten wird die Arbeit an der Umsetzung laizistischer Staatsstrukturen in der parlamentarischen Monarchie des Großherzogtums Luxemburg sein. Außerdem sollen Angebote einer säkularen Feierkultur entwickelt werden.
