Hoffnung für die Hoffmann-Villa
Fredersdorf-Vogelsdorf (MOZ) Der Humanistische Verband Deutschland (HVD) fühlt sich dem Erbe Adolph Hoffmanns verpflichtet und möchte dessen Sommerhaus zu einer Jugendbegegnungsstätte umbauen. In dieser Woche gab es mit der Landtagsabgeordneten Jutta Lieske (SPD) eine Begehung vor Ort.
105 Jahre hat das Sommerhaus „Waldesfrieden" bereits auf dem Buckel. Es steht seit Jahren leer, diente zu DDR-Zeiten als Kindergarten und Jugendclub und war einst das Sommerhaus des Sozialdemokraten Adolph Hoffmann. Und genau dieser Leerstand bereiten Manfred Isemeyer, Vorstand des HVD, und dem Präsidenten des Verbandes, Norbert Kunz, Sorgen. Denn je länger ein Haus unbeheizt und ungeschützt leer steht, desto mehr verfällt es.
Diese Woche stapften die beiden mit der SPD-Landtagsabgeordneten Jutta Lieske über das große Eckgrundstück in der Fröbelstraße 29. „Wir suchen Hilfe, Helfer und Unterstützer, dieses Gebäude zu sanieren und zu einer Jugendbegegnungsstätte umzubauen", sagte Isemeyer. Bereits vor drei Jahren hat der HVD ein Konzept vorbereitet. „Unser Architekt schätzt, dass Sanierung und Anbau für unter 500 000 Euro zu realisieren sind", berichtete Isemeyer weiter.
Sichtlich beeindruckt vom Sommerhaus war Jutta Lieske, die bereits mit Interesse vor einigen Monaten die HVD-Wanderausstellung zu Leben und Wirken Adolph Hoffmanns in Potsdam betrachtet hatte. Damals gab sie auch das Versprechen, sich die Villa vor Ort anzuschauen und sich näher mit der Idee der Jugendbegegnungsstätte zu befassen.
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