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HVD: Bekenntnis-Debatte geht weiter

Im Humanistischen Verband wird weiter die Frage diskutiert, inwiefern die Mitglieder ein weltanschauliches Bekenntnis vertreten.

Beim Magazin „diesseits" wurde dazu erneut Stellung genommen. Dort heißt es unter anderem, das begriffliche Verständnis von Humanismus soll prinzipiell einfach gehalten werden.
Der Verband dürfe zudem nicht die eigene Institution in solche Definitionen einschließen oder grundlegende Texte zum Bekenntnis zu erklären. Andernfalls würden die Fehler der Kirchen wiederholt werden.

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Außerdem diskutierten Horst Groschopp, Direktor der Humanistischen Akademie, und Rudolf Ladwig vom Internationalen Bund der Konfessionslosen und Atheisten die Frage, ob das Schulfach Humanistische Lebenskunde ein Bekenntnisunterricht ist.

Lutz Renken aus Oldenburg äußerte sich nun ebenfalls ausführlich und stellte fest, dass die Frage zum Bekenntnis der individuellen Entscheidung überlassen ist. "Das Humanistische Selbstverständnis ist kein Bekenntnis", meinte Renken über den in diesem Rahmen diskutierten Verbandstext.
Zur begrifflichen Definition der Weltanschauung erklärte er: „Es sollte uns genügen, dass sie im juristischen Sinne ein Bekenntnis darstellt."

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