Skip to main content

Nordrhein-Westfalen: Humanistischer Verband für Umwandlung von Bekenntnisschulen

Staatliche Bekenntnisschulen müssen keine Schülerinnen und Schüler mit islamischem Bekenntnis aufnehmen, wenn diese die Teilnahme am schulischen Religionsunterricht ablehnen. Dies hat das Bundesverfassungsgericht in einer vor kurzem veröffentlichten Entscheidung bekräftigt. Vertreter des Humanistischen Verbandes in NRW erneuerten ihre Kritik an den Bekenntnisschulen. Redaktion Freitag, 10. November 2017

Anlass für die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (1 BvR 984/17) war die Klage eines muslimischen Elternpaars aus Paderborn, das seinen Sohn in der nur 150 Meter entfernten Bonifatius-Grundschule anmelden wollte, jedoch mit der Pflicht zur Teilnahme am katholischen Religionsunterricht und den schulischen Gottesdiensten nicht einverstanden war. Der Schulleiter der katholischen Bekenntnisschule lehnte deshalb die Aufnahme ab. Das Kind muss nun einen wesentlich längeren Schulweg zu einer 3,3 Kilometer entfernten Gemeinschaftsschule auf sich nehmen.

Weiterlesen