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Pressekonferenz: Ärztliches Ethos und Suizidhilfe

Dr. Michael de Ridder und Alice Ströver stellen Positionspapier des Kuratoriums des Humanistischen Verbands zum ärztlich assistierten Suizid vor. Anlass ist die auf dem Ärztetag in Kiel bevorstehende Änderung der ärztlichen Berufsordnung.

Ärzte müssen in Fällen eines assistierten Suizids bei freiwillensfähigen, schwerstkranken Patienten künftig sicher sein, dass ihnen keine berufsrechtlichen Sanktionen (z. B. Zwangsgelder, Approbationsentzug) drohen, wenn sie ihrem Gewissen gemäß Sorgfaltskriterien eingehalten haben. Zu diesen gehören palliativmedizinische und psycho-soziale Angebote und der Verzicht auf jegliche Kommerzialisierung. Der Humanistische Verband Deutschlands fordert, dass dann die juristisch straffreie Hilfe zu einer Selbsttötung bzw. deren Nicht-Hinderung auch dem ärztlichen Ethos gemäß erlaubt sein muss.

Das Kuratorium des HVD-Berlin hat diesbezüglich ein Positionspapier ausgearbeitet. Dies wird im Rahmen eine Pressekonferenz vorgestellt.

Am: Freitag, den 27. Mai 2011, um 10.30 Uhr

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