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Pressemitteilungen

Staatsleistungen: Millionen fragen warum und wofür

9. März 2017

Humanistischer Verband sieht Neuordnungen bei den finanziellen Verflechtungen zwischen Staat und Kirchen als unvermeidbar. Auch die Herstellung von Transparenz ist eine staatliche Aufgabe.

„Eine bloße Verweigerungshaltung kann längst nicht mehr als seriöse Position gelten“, sagte heute Frieder Otto Wolf, Präsident des Humanistischen Verbandes Deutschlands, zur ablehnenden Beschlussempfehlung des Berichts des Finanzausschusses des Deutschen Bundestages zu einem Antrag (Drs. 18/4842), der die Einrichtung einer Expertenkommission zur Evaluation der sogenannten historischen Staatsleistungen abstrebt. Der Antrag der Fraktion DIE LINKE vom Mai 2015 war gestern vom Ausschuss mit den Stimmen von CDU/CSU und SPD abgelehnt worden, Vertreter von Bündnis 90/Die Grünen enthielten sich der Stimme (Drs. 18/11428). Weiterlesen...

Frauen waren und sind Pionierinnen humanistischen Denkens

7. März 2017

Ines Scheibe: Der 8. März sollte auch in Deutschland ein gesetzlicher Feiertag sein.

„Eine starke Demokratie braucht starke Frauen und humanistisches Denken stärkt alle Frauen, die ihr Leben gleichberechtigt und selbstbestimmt gestalten wollen“, sagte Ines Scheibe, Vertreterin des Bundesvorstandes des Humanistischen Verbands Deutschlands heute in Berlin anlässlich des diesjährigen Internationalen Frauentages am 8. März. Ines Scheibe rief auf, sich an den zahlreichen Veranstaltungen zu beteiligen, mit denen aus diesem Anlass an vielen Orten in der Bundesrepublik aktuelle Probleme thematisiert oder das Engagement für die Rechte von Frauen gefördert werden sollen. Weiterlesen...

Es gibt keine Pflicht zum Leben unter allen Umständen

3. März 2017

Humanistischer Verband begrüßt Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zum Recht auf schmerzlosen Suizid.

Erwin Kress, Vizepräsident des Humanistischen Verbandes Deutschlands (HVD) und Sprecher zum Thema Autonomie am Lebensende, hat die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts (AZ 3 C 19.15) als Erfolg für die Selbstbestimmung am Lebensende gewertet. Weiterlesen...

Migration, Integration und europäische Werte

30. Juni 2016

Bei einem Spitzentreffen von Vertretern der Institutionen der Europäischen Union und säkularen Organisationen aus den EU-Mitgliedsstaaten am Donnerstag standen die Flüchtlingsbewegungen nach und in Europa im Mittelpunkt.

„Für Humanistinnen und Humanisten steht mit dem drohenden Rückfall in den Nationalismus in der EU und in Europa einiges auf dem Spiel. Sie werden sich dafür einsetzen müssen, dass wieder tragfähige – und das heißt wohl auch vor allem neue – europäische Lösungen für die dringenden Probleme Europas gefunden werden“, betonte der Präsident des Humanistischen Verbandes Deutschlands, Frieder Otto Wolf, bei dem Gespräch in Brüssel Weiterlesen...

Eine reale Gefahr für Europa als Ganzes

24. Juni 2016

HVD-Präsident äußert tiefes Bedauern über „Brexit“-Votum: Europafeindliche Stimmung in Großbritannien muss auch für die deutsche Zivilgesellschaft als dringender Weckruf wirken.

Zum Ergebnis des gestern im Vereinigten Königreich durchgeführten Referendums hat der Präsident des Humanistischen Verbandes Deutschlands (HVD), Frieder Otto Wolf, am Freitag in Berlin gesagt: „Ich bedauere den Ausgang der Abstimmung außerordentlich. Weiterlesen...

Konfessionsfreie: Bürger zweiter Klasse?

16. Mai 2016

Bundesverfassungsrichter erhalten Bericht zur Benachteiligung nichtreligiöser Menschen in Deutschland. Fachverband Ethik stellt Denkschrift in Stuttgart vor.

In wichtigen Bereichen wie dem Arbeitsrecht oder im Bereich der schulischen Wertebildung liegt die Möglichkeit, bestehende Benachteiligungen von konfessionsfreien und nichtreligiösen Menschen zu verringern oder ganz zu beenden, auch im Verantwortungsrahmen des Bundesverfassungsgerichts. Weiterlesen...

Dieses Gesetz schützt nicht, es knebelt

13. April 2016

Bündnis für Selbstbestimmung bis zum Lebensende erneuert Forderung nach der Aufhebung von Suizidhilfe-Verbot. HVD-Vizepräsident Erwin Kress bezeichnet § 217 StGB als „schreckliche Fessel“.

„Unverhältnismäßig, schlecht begründet, unnötig“ – Mit diesen Worten hat das Bündnis für Selbstbestimmung bis zum Lebensende Zwischenbilanz zum neuen Suizidhilfe-Verbot gezogen. Weiterlesen...

Gleiche Pflichten – gleiche Rechte!

6. April 2016

Zum Start des Themenjahres 2016 der Antidiskriminierungsstelle des Bundes haben die 630 Abgeordneten des Deutschen Bundestages den Bericht „Gläserne Wände“ zur Benachteiligung nichtreligiöser Menschen in Deutschland erhalten.

Mehr als 26 Millionen Menschen in der Bundesrepublik – rund ein Drittel der Bevölkerung – gehören zu keiner Konfession und ihre Zahl wächst stetig. Die große Mehrheit dieser Bürgerinnen und Bürger besitzt nichtreligiöse Lebensauffassungen, die von humanistischen Prinzipien und Wertvorstellungen geprägt sind. Doch wer in Deutschland keiner Kirche oder anderen großen Religionsgemeinschaft angehört, hat oftmals die schlechteren Karten: auf dem Arbeitsmarkt, im Bildungssystem, in der Politik, in den Medien und in der öffentlichen Wahrnehmung. Weiterlesen...

„Es geht uns nicht nur um Religionspolitik“

5. April 2016

Spitzengespräch bei Bündnis 90/Die Grünen zeigte breite Übereinstimmung mit Forderungen des Humanistischen Verbandes zur Weiterentwicklung des Verhältnisses von Staat, Religionen und Weltanschauungen in Deutschland.

Angehörige von Konfessionsgemeinschaften und Menschen ohne ein religiöses Bekenntnis müssen in der Bundesrepublik Deutschland konsequent gleichberechtigt und gleichbehandelt werden. Dafür sind gesetzgeberische und andere politische Reformen unverzichtbar. So lautete der zentrale Konsens des ersten Spitzengesprächs zwischen Vertretern von Bündnis 90/Die Grünen, des Humanistischen Verbandes Deutschlands und weiterer im Koordinierungsrat säkularer Organisationen (KORSO) versammelter Vereinigungen am gestrigen Montagnachmittag in Berlin. Weiterlesen...

Wer bezahlt für die katholische Hasspredigt?

29. März 2016

Nach volksverhetzender Osteransprache: Vertreter des Humanistischen Verbandes üben scharfe Kritik am Fuldaer Bischof Algermissen.

Auch katholische Bischöfe haben kein Mandat zur Volksverhetzung. Daran hat der Präsident des Humanistischen Verbandes Deutschlands (HVD), Frieder Otto Wolf, am Dienstag in Berlin nach Äußerungen des Diözesanbischofs Heinz Josef Algermissen erinnert. Algermissen hatte am vergangenen Sonntag in einer Rede vor knapp eintausend Zuhörern im Fuldaer Dom behauptet, Menschen ohne christlichen Glauben würden ein „großes Sicherheitsrisiko für die Mitwelt“ darstellen. Weiterlesen...