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Pressemitteilungen

Grünen-Bericht mit richtungsweisenden Vorschlägen

17. März 2016

Humanistischer Verband Deutschlands begrüßt ersten religionspolitischen Grundsatztext der Kommission „Weltanschauungen, Religionsgemeinschaften und Staat“.

Als einen wichtigen und wertvollen Schritt auf dem Weg zu einer zeitgemäßen Religionspolitik hat heute der Präsident des Humanistischen Verbandes Deutschlands, Frieder Otto Wolf, den ersten Abschlussbericht der Kommission „Weltanschauungen, Religionsgemeinschaften und Staat“ von Bündnis 90/Die Grünen bezeichnet. Weiterlesen...

„Religion war noch nie ein Allheilmittel gegen Fremdenhass“

23. Februar 2016

HVD-Präsident übt scharfe Kritik am Leiter der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung, Frank Richter, nach Äußerungen zu Ursachen für fremdenfeindliche Proteste und Übergriffe.

Richter hatte gegenüber der Tageszeitung „Die Welt“ behauptet, die geringe Verbreitung religiöser Überzeugungen in der Bevölkerung müsse als Ursache der seit Monaten laufenden Demonstrationen und wiederholten Übergriffe gegen Geflüchtete gelten. Weiterlesen...

Miserable Note für Deutschland

10. Dezember 2015

Der zum Internationalen Tag der Menschenrechte neu veröffentlichte Bericht „Freedom of Thought“ attestiert auch der Bundesrepublik gravierende Defizite bei der Gewährleistung der Gedanken-, Meinungs- und Glaubensfreiheit für Bürger ohne religiöses Bekenntnis.

Der Bericht der Internationalen Humanistischen und Ethischen Union (IHEU) dokumentiert umfassend die systematischen Repressionen oder Benachteiligungen, denen sich nichtreligiöse Menschen in fast allen Ländern der Welt ausgesetzt sehen. Weiterlesen...

Ein schlechtes Gesetz

6. November 2015

Humanistischer Verband äußert scharfe Kritik an Bundestagsentscheidung zur Kriminalisierung der Suizidbeihilfe. HVD-Vizepräsident Erwin Kress weist das neue Suizidhilfe-Verbot zurück.

Als einen „Schlag gegen die Selbstbestimmung am Lebensende, den Willen der Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger sowie die Gewissensfreiheit und Rechtssicherheit von Ärzten“ hat Erwin Kress, Vizepräsident des Humanistischen Verbandes Deutschlands, das Ergebnis der heutigen Abstimmung im Deutschen Bundestag über Gesetzentwürfe zur Suizidbeihilfe bezeichnet. „Mit dem neuen Gesetz stehen alle Menschen in Deutschland, die im schlimmsten Fall nicht bis zum bitteren Ende ausharren wollen, schlechter da als bislang. Klug und human wäre es gewesen, die bisherige Straffreiheit beizubehalten“, so Kress. Weiterlesen...

Selbstbestimmung bis zum Lebensende ist ein Menschenrecht

2. November 2015

Sterbehilfe-Debatte: Humanistischer Verband fordert Bundestagsabgeordnete auf, alle bislang vorgelegten Suizidhilfe-Gesetzentwürfe abzulehnen.

„Keiner der vier in die Sterbehilfe-Debatte bislang eingebrachten Gesetzentwürfe bietet aus unserer Sicht eine akzeptable und überzeugende Regelung.“ Das hat Erwin Kress, Vizepräsident des Humanistischen Verbandes Deutschlands (HVD) und Sprecher zum Themenbereich Autonomie am Lebensende, heute in Berlin zu der für kommenden Freitag anstehenden Lesung zur Regelung von Suizidbeihilfe im Deutschen Bundestag gesagt. Weiterlesen...

Feiern angesichts großer Herausforderungen

2. Oktober 2015

25. Jahrestag der Deutschen Einheit: Erklärung des Präsidenten des Humanistischen Verbandes Deutschlands.

Auf die staatliche Einheit der deutschen Bevölkerung nach dem 3. Oktober 1990 haben sowohl Menschen ohne religiöse Lebensauffassung wie auch Menschen mit religiösen Lebensauffassungen hingewirkt. „Ihnen allen gebührt dafür heute immer noch unsere Dankbarkeit“, sagte der Präsident des Humanistischen Verbandes Deutschlands, Frieder Otto Wolf, am Freitag in einer Erklärung zum 3. Oktober 2015, dem 25. Jahrestag der Deutschen Einheit. Weiterlesen...

„Gleiche Pflichten, gleiche Rechte“

17. September 2015

Für den Abbau der „gläsernen Wände“: Humanistischer Verband Deutschlands veröffentlicht erstmals Bericht zur systematischen Benachteiligung nichtreligiöser Menschen.

„Konfessionsfreie in der Bundesrepublik müssen sich in vielfacher Hinsicht als Bürger zweiter Klasse sehen.“ Das hat heute der Präsident des Humanistischen Verbandes Deutschlands anlässlich der Veröffentlichung des Berichts „Gläserne Wände“ gesagt. Der neue Bericht zur Benachteiligung konfessionsfreier und nichtreligiöser Menschen in Deutschland wurde am Donnerstag im Rahmen einer Pressekonferenz in Berlin offiziell vorgestellt. Die kompakte Broschüre dokumentiert erstmals zusammenfassend, wie Menschen ohne religiöses Bekenntnis in zahlreichen Bereichen durch Gesetzgebung und Politik schlechter gestellt werden als die Angehörigen von Konfessionen. Weiterlesen...

Kein Staatsanwalt am Sterbebett!

3. September 2015

Humanistisches Bündnis legt Sechs-Punkte-Papier gegen die geplante Kriminalisierung der Suizidhilfe vor.

Zwei Monate vor der geplanten Abstimmung im Deutschen Bundestag über eine gesetzliche Einschränkung der Suizidhilfe hat das Bündnis für Selbstbestimmung bis zum Lebensende, dem sich acht Organisationen (u.a. der Humanistische Verband Deutschlands) angeschlossen haben, ein Sechs-Punkte-Papier vorgelegt. In dem Text fordert das Bündnis die Parlamentarier auf, gegen eine Kriminalisierung von Suizidhelfern zu stimmen. Weiterlesen...

Reformbedarf beim kirchlichen Arbeitsrecht bleibt bestehen

2. September 2015

Humanistischer Verband sieht nach Beschluss zur Verfassungsbeschwerde der Gewerkschaft ver.di keinen Anlass zur Einstellung von Diskussionen über notwendige Reformen.

„Hinsichtlich des Anwendungsbereichs des kirchlichen Arbeitsrechts besteht unverändert politischer Handlungsbedarf. Daran hat der Beschluss des Bundesverfassungsgerichts nichts geändert. Der sogenannte Dritte Weg befindet sich weiterhin unter hohem Legitimations- und Reformdruck“, sagte der Präsident des Humanistischen Verbandes Deutschlands, Frieder Otto Wolf, zu der heute veröffentlichten Entscheidung Weiterlesen...

„Ja, ich will – gleiche Rechte!“

31. August 2015

Humanistischer Verband veröffentlicht erstmalig umfassenden Bericht zur systematischen Benachteiligung nichtreligiöser Menschen in Deutschland.

„Menschen ohne religiöses Bekenntnis sind in der Bundesrepublik Deutschland bis heute Bürger zweiter Klasse. Nicht das erste Mal, aber besonders eindrücklich vor Augen geführt wurde uns dies vor kurzem bei den skandalösen Vorgängen um die Novellierung des ZDF-Staatsvertrages.“ Das sagte am Montag der Präsident des Humanistischen Verbandes Deutschlands, Frieder Otto Wolf, in Berlin anlässlich des Starts des Onlineportals zum Bericht „Gläserne Wände“, der am 17. September 2015 erscheint. Weiterlesen...