"Wir sind Hoffnungsträger! Wir sind der Verband!"
Am Wochenende treffen sich die Jungen Humanisten (JuHu) aus ganz Deutschland in Brandenburg und diskutieren über die Aktivitäten im kommenden Jahr. Schon im Juni konnte diesseits am Rande des Deutschen Kinder- und Jugendhilfetages mit dem harten Kern von Bundes-JuHu über Erreichtes, Pläne und Perspektiven der JuHus im HVD sprechen.
Thomas Hummitzsch
Freitag, 16. September 2011
Will man mit den bundesweit organisierten Jungen Humanisten (JuHu) sprechen, dann ist das nicht ganz einfach. Denn man sitzt nicht nur einem zweiköpfigen Gremium gegenüber, sondern gleich ein paar mehr jungen und junggebliebenen Menschen, die die Fäden der regionalen und lokalen Jugendverbände des HVD auf Bundesebene zusammenführen. Über Möglichkeiten, Schwierigkeiten und Perspektiven sprach diesseits am Rande des diesjährigen Kinder- und Jugendhilfetages in Stuttgart mit dem Kern von Bundes-JuHu.
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Wieso ist JuHu 2011 zum ersten Mal auf dem Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag?
Margrit: Bundes-JuHu hat mit starker Unterstützung des HVD den Stand hier organisiert und in Hauptverantwortung betreut. Die Intention war, unsere gute Arbeit vorzustellen.
Ziel war also die Werbung für den Jugendverband des HVD?
Moritz: Werbung kommt an dieser Stelle zu kurz. Wir können auf die Arbeit, die wir machen, stolz sein. Wir haben ein eigenständiges, sehr gutes Angebot und das kann man auch gegenüber andern Trägern präsentieren. Die Resonanz hat außerdem gezeigt, dass das Interesse an konfessionsfreien Angeboten einfach da ist, dass es nicht nur die Kirchen und etablierten Verbände sind, die etwas anbieten können, sondern das wir ein qualitativ hochwertiges Angebot haben, das sich sehen lassen kann und überzeugt.
Wie reagieren denn die Leute an Eurem Stand?
Robin: Die Resonanz war durchweg positiv, was uns zeigt, dass wir mit den anderen großen Trägern vergleichbare, hochwertige Arbeit auf der Bundes- und Landesebene leisten.
Florian: Meist zeigten sich die Leute an unserem Stand erfreut, mal etwas Konfessionsfreies zu sehen. Die Leute scheinen am meisten davon beeindruckt zu sein, dass wir trotz des Übergewichts der konfessionell gebundenen Träger unter den Ausstellern keine geringere Rolle spielen.
Margrit:Für viele von uns war ein schönes Erlebnis, dass wir in Gesprächen mit den anderen Jugendverbänden und den Besuchern gemerkt haben, dass wir auch fachlich eine gute Arbeit machen. Wir haben auch festgestellt, dass man uns kennt und unsere Arbeit schätzt. Viele Kollegen sprachen uns an und sagten, ach ihr seid die JuHus. Wir kennen Euch von Reisen, aus den Landesgremien etc. Es war also völlig klar, dass wir zu den Jugendverbänden ganz selbstverständlich dazugehören.
